Spukorte in Deutschland | Spukhäuser und Gruselige Orte

Die gruseligsten Spukorte in Deutschland und ihre mysteriöse Geister Geschichte dahinter. In Deutschland, gibt es viele gruselige Orte und Spukhäuser, die von Geistern besessen sind und besser nicht besucht werden sollten. Ganz besonders in Bayern, Berlin, München, Dortmund und Baden-Württemberg spukt es gewaltig.


1. Hubertuskapelle im Ebersberger Forst

Autor des Bildes: J. Patrick Fischer
Lizenz: CC BY 4.0
Bildgröße verändert

Hubertuskapelle im Ebersberger Forst

Die Hubertuskapelle liegt südlich von München in dem Waldstück Ebersberger Forst und ist ein bekannter Spukort in Deutschland. Der Legende nach, soll Anfang der 90er Jahre, in der Nähe von der Kapelle eine Frau mit ihren 3 Kindern, bei einem schweren Verkehrsunfall ums Leben gekommen sein. Seitdem berichten Passanten immer wieder, von einer weißen Frau, die nachts, in Höhe von der Kapelle am Straßenrand steht und per Anhalter mitgenommen werden will.

Den Gerüchten zufolge, werden die Autofahrer darauf hingewiesen die sie mitnehmen, langsamer zu fahren. Dann verschwindet sie spurlos aus dem Auto. Fährt man aber an ihr vorbei oder überfährt sie einfach, erscheint sie einem urplötzlich auf dem Rücksitz des Autos, greift in das Lenkrad ein und sorgt für einen tödlichen Autounfall.

Und tatsächlich, gab es laut Polizeiberichten, in Höhe der Hubertuskapelle, auffällig viele tödliche Autounfälle. Das war aber noch nicht alles alles, denn der Spuk geht noch weiter. Einige Autofahrer berichteten über die Jahre hinweg, dass wenn man zu schnell an der Kapelle vorbei fährt, die Lichter darin flackern.

Sollte man aus Neugier mal an der Hubertuskapelle vorbeifahren wollen, sollte man sich auf die Straße konzentrieren und vor allem LANGSAM FAHREN !!! Fährst Du dort zu schnell vorbei, könnte es sein, dass das letzte was du siehst; die WEIßE FRAU auf dem Rücksitz deines Autos ist!


2. Die unheimliche Pfaueninsel bei Berlin

Die unheimliche Pfaueninsel bei Berlin

Auch in Deutschland gibt es gruselige Orte, beispielsweise in der Havel bei Berlin, gibt es eine unheimliche Insel, die sich Pfaueninsel nennt und wo es gewaltig spukt. Schon seit Jahrhunderten, soll dort ein Geist sein Unwesen treiben und die Geschichte sagt, dass diese Insel verflucht sei.

Auf den ersten Blick, ist die Insel ein kleiner hübscher Ort, der von der Außenwelt abgeschnitten ist. Doch die mysteriöse Geschichte hat es in sich und lässt einem das Blut in den Adern gefrieren. Johann Kunckel, ist im Jahre 1630 in Wittenberg geboren. Später kam er nach Berlin und betrieb auf der Pfaueninsel ein Labor.

Dort stellte er Gold für den Kurfürsten her. Doch was der Kurfürst nicht wusste, war, dass Kunckel nebenbei mit dunklen Mächten aus der Unterwelt experimentierte. Sogar den Teufel, soll er herbeigeschworen haben. Eines Tages, lief etwas schief bei einem Experiment und er verursachte eine große Explosion und wurde von der Bevölkerung des Landes verwiesen.

Er durfte die Insel nie wieder betreten und starb wenig später. Nach seinem Tod, berichteten die Menschen, dass nachts auf der Insel in der Nähe des alten Labors, eine schwarze Gestalt mit glühenden roten Augen umherläuft. Der Legende nach, ist Kunckels Seele bis in alle Ewigkeiten auf diese Insel verdammt.


3. Schloß Wildenstein in Leibertingen ( Baden-Württemberg )

Schloß Wildenstein in Leibertingen ( Baden-Württemberg )

Dieser Spukort in Deutschland, hat eine lange Geschichte hinter sich. Denn im 2 Weltkrieg, spukte es hier ganz gewaltig hinter diesem Gemäuer.

Im 2 Weltkrieg, waren auf Schloß Wildenstein amerikanische Soldaten stationiert. Einer von ihnen, hatte eine gruselige, beziehungsweise gespenstische Erscheinung im Badezimmer. Der Soldat erzählte, dass er abends in das Bad gegangen sei um sich zu waschen. Er hatte gerade damit angefangen, sich seine Hände zu waschen, als er plötzlich vor der Badezimmertür eine Frau flüstern hörte.

Dies erschien ihm als sehr seltsam, weil sich auf dem Schloß nur Männer befanden und keine Frauen. Vor lauter Schreck, drehte er das Wasser wieder ab und konzentrierte sich genau auf dieses Flüstern, vor der Badezimmertür. Diese weibliche Stimme, wiederholte sich immer wieder und sagte „Ich komme jetzt rein, nicht erschrecken“, „Ich komme jetzt rein, nicht erschrecken“…

Später sagte er: „Als ich das verstanden habe, was sie immer wieder sagte, stand ich wie angewurzelt, mit ausgerissenen Augen im Badezimmer, und mir lief es eiskalt den Rücken herunter“. Dann öffnete sich langsam, wie von Geisterhand, die Badezimmertür und herein schwebte ein Frau, die komplett in Weiß gekleidet war.

Die weiße Frau, schwebte genau auf ihn zu und machte erst vor ihm halt und starrte ihm tief in die Augen. Als er sie fragte, wer sie sei, schwieg sie und schüttelte nur mit dem Kopf. Anschließend, zeigte sie mit ihrem rechten Arm auf den Spiegel, der sich hinter dem Soldaten befand.

Als er sich umdrehte und in den Spiegel blickte, sah er nur sein eigenes Spiegelbild, nicht aber das von der weißen Frau, die genau vor ihm schwebte! Sofort drehte er seinen Kopf wieder nach vorne, aber die Frau war weg.

Zurück blieb ein völlig verwirrter und erschrockender Soldat, der niemals verstanden hatte, was diese Frau von ihm wollte.

Im Laufe der Zeit, passierten dort noch viele weitere seltsame, nicht erklärbare Dinge. Eines Tages, erwischte es auch die Schlossherrin Anneliese Hofer v. Lobenstein. Sie war in der Küche und bereitete gerade das Abendessen vor. Als sie sich umdrehte, traute sie ihren Augen nicht. An dem großen Esstisch, saß ein Junge in Uniform. Sie hatte keine Ahnung, woher er kam, geschweige denn wer er ist und wie er in die Küche gelang, ohne das sie es bemerkte.

Als sie ihn ansprach, verschand er ganz plötzlich wieder. Auch dieses Phänomen, ist bis heute ungeklärt.


4. Die Kopflose Frau von Münsingen

Die Kopflose Frau von Münsingen

Auf der abgelegenden Straße zwischen Bonndorf und Münsingen, wandert nachts immer eine Geisterfrau umher. Wenn man nachts diese unheimliche Straße entlang läuft, erscheint sie einem urplötzlich wie aus dem nichts, und läuft einfach Seelenruhig neben einem her. Das einzig gruselige an dieser Frau ist, dass sie ihren Kopf unter dem Arm hält.

Anwohner und Spaziergänger berichteten, dass die Frau ganz friedlich sei und bis jetzt noch nie jemanden etwas getan hat. Sie läuft ganz friedlich neben einem her um ihn Gesellschaft zu leisten. An einer alten Kapelle, verschwindet sie wieder, genau so schnell wie sie gekommen ist.

Doch es gibt auch eine unheimliche Legende über diese Geisterfrau. Sollte man sie verärgern, sich über sie lustig machen oder versuchen sie loszuwerden, soll sie sich auf den Rücken dieser Person werfen und ihn in die Irre führen.

Die Geschichte besagt, dass dies der Geist einer Frau ist, die zu Lebzeiten ihren Mann ermordet hat weil er eine andere liebte. Zur Strafe für dieses abscheuliche Verbrechen, muss sie seither mit dem Kopf unter dem Arm umherwandern. Das ist ihr Schicksal, bis ein junger Mann der am Walpurgistag nachts um zwölf Uhr geboren wurde, sie an ihrem zwanzigsten Geburtstag erlöst.


5. Das Spukhaus in Hohensyburg bei Dortmund

Das Spukhaus in Hohensyburg bei Dortmund

Das Spukhaus in Hohensyburg war in Deutschland beheimatet und lag zwischen Dortmund und Hagen. Das Haus wurde Anfang des 19. Jahrhundert gebaut und war seit 1979 unbewohnt. Es verrottete im Laufe der Zeit immer mehr und wurde deshalb 2009 abgerissen. Das Haus gehörte einer Bauernfamilie names Scholle.

Die Bäuerin starb später an Altersschwäche und ihr Mann wurde betrunken auf der Straße von einem Bus erfasst und seitdem, stand dieses Haus leer. Im Laufe der Zeit, entstanden immer mehr gruselige Geistergeschichten über dieses Haus und der Legende nach, soll es verflucht gewesen sein.

Ein Priester soll in dem Haus seine Ehefrau und zwei Kinder umgebracht und sich später erhängt haben. In dem Zimmer, wo der Mord geschah, sieht man angeblich um Mitternacht, wie Blut an den Wänden herunter fließt. Des Weiteren sind Anfang der 80 Jahre, ein paar Nonnen qualvoll in diesem Haus gestorben, weil sie einen Dämonen herbei geschworen haben.

Seitdem sind die toten Nonnen nachts, durch das Haus gelaufen und haben unheimliche Mönchsgesänge gesungen. Vor dem Haus, war ein kleines Erdloch, wo ganz spontan Rauch herauskam; Man sagte, dass es das Tor zur Hölle gewesen wäre, welches die Nonnen, bei ihrer Dämonenbeschwörung geöffnet hätten.

Dann gab es noch den kopflosen Reiter, der gelegentlich von Anwohnern und Besuchern gesehen wurde, wie er bei Abenddämmerung um das Haus geritten ist. Das Fernsehteam vom WDR Rundfunk war auch vor Ort und erzählte später, dass während der Aufnahmen, die gesamte technische Ausrüstung ausgefallen sei. Gegen Abend funktionierten die Handys nicht mehr und die Autos sprangen nicht an.

Es galt vor allem in Internetforen in den 1990er und 2000er Jahren als eines der bekanntesten Geister und Spukhäuser in Nordrhein Westfalen bzw. Deutschland und wurde oft sowie insbesondere auch an Halloween von Jugendlichen und jungen Erwachsenen als Horror und Kultstandort zu illegalen nächtlichen Treffen besucht.


6. Das Brieselanger Licht

Das Brieselanger Licht

Das Brieselanger Licht ist eine Lichterscheinung im Brieselanger Wald in Brandenburg, in der nähe von Berlin. Wenn man durch den Wald läuft, kommt es des Öfteren vor, dass man aus heiterem Himmel ein weißes Licht kurzzeitig aufleuchten sieht. Das Aufleuchten geschieht nach keinem festen Zeitmuster und ist nicht am Himmel zu sehen, sondern im Wald selber, neben irgendwelchen Büschen oder Bäumen.

Mal ist es ein Flackern, welches schnell wieder verschwindet und mal eine schwebende Lichterscheinung. Meistens ist das Licht weiß, aber einige Besucher berichteten auch, dass das Licht gelegentlich die Farbe wechselt in grün oder manchmal sogar in rot. Tatsächlich, hat man bis heute keine wirklich logische Erklärung für diese mysteriösen Lichterscheinungen gefunden und geht von Paranormalen Aktivitäten aus.

Auch hier gibt es zahlreiche Geschichten, Sagen und Mythen.

1. Einer der bekanntesten Geschichten, handelt von einem jungen Mädchen, welches in diesem Wald von Soldaten vergewaltigt und ermordet wurde. Da das Mädchen auf grausame Art und Weise zu Tode kam, sagt man, dass der Geist des Mädchens im Wald herumspukt und neugierige Besucher in den Wald lockt, damit sie sich hoffnungslos verirren.

Einige Leute erzählen auch, dass man die Stimmung des Geistes, an der Farbe des Lichtes erkennen kann. Des Weiteren, soll das Mädchen irgendwo im Wald vergraben sein.

2. Ein Mann und sein Sohn, kamen in diesem Wald durch einen schrecklichen Motorradunfall ums Leben. Die beiden Leichen wurden nie gefunden, dass Motorrad schon. Jedoch fehlten an dem Motorrad die Scheinwerfer und das Rücklicht. ( Weiß & Rot )

3. Eine Hexe wurde von den Bewohner Brieselangs in den Wald geschleppt und anschließend bei lebendigen Leibe verbrannt. Seitdem, verkörpert das Licht ihre nicht zur Ruhe kommende Seele.

4. Manche Menschen glauben, dass das Leuchten von außerirdischen Wesen stamme. Möglicherweise Drohnen von anderen Planeten oder so.

Bis heute, sind diese unheimlichen Lichterscheinungen ein teils ungeklärtes Phänomen. Einige Forscher sagen, dass es sich um Gase handelt, da der Brieselanger Wald ein ehemaliges Sumpfgebiet war, dass vor Jahrhunderten entwässert wurde. Und deshalb kann es zur Gasbildung im Boden kommen.

Abhängig von Klima und Witterung, kann es durch die Entzündung dieser Gase zu Lichterscheinungen kommen. Andere Forscher, halten diese Theorie für ausgeschlossen.


7. Die Pestkapelle in Weilheim

Autor des Bildes: Gras-Ober
Lizenz: CC BY 3.0
Bildgröße und Farbe verändert

Die Pestkapelle in Weilheim

Die Pestkapelle in Weilheim, wurde im Mittelalter gebaut und ist ein Spukort in Bayern. Sie befindet sich in einem dichten Wald und ist von mehreren alten Brunnen umgeben, die in Form eines Pentagram angeordnet sind. Das war im Mittelalter so üblich, um Dämonen fernzuhalten.

Auch über die Pestkapelle gibt es viele schaurige Geschichten, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen.

Der Geschichte nach, soll im 16 Jahrhundert ein Mädchen in der Nähe der Kapelle ermordet worden sein. Ihre Leiche wurde in einem der Brunnen geschmissen. Das Mädchen hatte einen schwarzen Hund, der am Tatort heulte und neben dem Brunnen wachte. Als der Pfarrer zur Kapelle kam, dachte der Hund er wäre der Mörder des Mädchens und bis ihm die Kehle durch.

Als jegliches Leben in ihm entwich, gestand er mit seinen letzten Atemzügen den Mord. Noch heute soll der pechschwarze Hund des Mädchens, mit seinen feuerroten Augen, nachts durch den Wald streifen und heulen. Doch es gibt noch eine weitere gruselige Geschichte.

Als die Pest im 17. Jahrhunderts in dieser Region wütete, sollen die Leichen im Brunnen entsorgt worden sein. Die Pestkapelle ist auch ein beliebter Treffpunkt bei Jugendlichen, die durch den dichten Wald, zu diesem unheimlichen Ort hin wandern, nur um sich mal so richtig gruseln zu können.

Ein junger Mann, schrieb in einem Forum über seinen nächtlichen Besuch. Es hätte ständig geblitzt, obwohl es kein Gewitter gegeben hätte. Desweiteren, hat er Stimmen gehört, die geschrien und gelacht haben, erzählte er. Er und seine Freunde sind panisch zum Auto gerannt und so schnell wie möglich weggefahren.


8. Die Beelitz-Heilstätten

 Das Spukhaus -Die Beelitz-Heilstätten

Inneres der Chirurgie

Autor des Bildes: User:Lindaglinda – Urbex Tours Olygraphie
Lizenz: CC BY 3.0
Bildgröße verändert

Die Beelitz-Heilstätten sind ein wahrlich gruseliger Ort, den man besser nicht alleine besuchen sollte. Sie stehen südwestlich von Berlin, in einem dichten Waldgebiet und sind denkmalgeschützt. Auch die Beelitz-Heilstätten, haben ein paar wirklich gruselige Geschichten im Gepäck, sodass man sagen könnte, dass sie zu den bekanntesten Spukhäusern in Deutschland gehören.

Die Heilstätten sind seit dem Jahre 1902 in Betrieb, und haben sich zur Anfangszeit mehr oder weniger auf Tuberkulose Patienten spezialisiert. Später, diente es in den beiden Weltkriegen als Lazarett, für kranke und verwundete Soldaten und wurde anschließend bis 1994 als Militärhospital genutzt.

Zwischen 1989 und 1991, wurden die Heilstätten zur Mordstätte des Serienmörder Wolfgang Schmidt, auch genannt der Rosa Riese. Dort ermordete der ehemalige Polizist 6 Menschen auf grausame Art und Weise. Zwei seiner Opfer waren eine Frau und ihr neugeborenes Kind. Er erschlug das Baby, erdrosselte anschließend die Mutter und vergewaltigte ihre Leiche. So tötete er auch seine anderen 4 Opfer.

2008 ging das Morden in den Beelitz-Heilstätten weiter. Ein Fotograf traf sich dort regelmäßig mit schönen Models, um erotische Fotos mit einem düsteren Hintergrund zu machen. Genau wie der Serienmörder Wolfgang Schmidt damals, erdrosselte er sein Opfer und missbrauchte ihre Leiche sexuell. Sein Opfer war erst 20 Jahre jung.

Noch heute fahren viele neugierige Besucher und Geisterjäger zu der alten Ruine der Beelitz-Heilstätten. Viele von ihnen berichten von dumpfen Schreien, verzweifelten Geflüster, von alleine zuschlagende Türen und plötzlicher Temperaturabfall. Die meisten dieser paranormalen Geschehnisse kommen aus der alten Chirurgie.


Weitere interessante Links zu diesem Thema

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.