Aberglaube aus der ganzen Welt

Wer kennt sie nicht, die schwarze Katze oder Freitag der 13… Viele von uns haben einen Aberglauben. Das ist wenn ein bestimmtes Ereignis oder ein Gegenstand etwas Gutes oder Schlechtes mit uns macht. Obwohl es keinen Beweis dafür gibt, dass dieser Aberglaube wahr ist, glauben wir trotzdem dran. Egal ob Russland, Japan, China oder Amerika, jedes Land hat seine Geschichte.

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Photo by: See Inside
Lizenz: CC BY 3.0

Aberglaube - Die schwarze Katze

1.
Schwarze Katzen sind in vielen Ländern ein Aberglaube. Aber ob sie Glück oder Unglück bringen, ist unterschiedlich. Im Mittelalter waren sie die Assistenten von Hexen und natürlich böse. Und in den USA wird immer noch angenommen, dass sie Unglück bringen. In Großbritannien und Irland bringt es Glück, eine schwarze Katze zu sehen. Aber nur solange sie Ihren Weg von links nach rechts kreuzt.

Und wenn eine Katze auf jemanden zuläuft, soll das Glück bringen. Aber es soll Pech bringen, wenn die Katze wegläuft, weil sie dann „das Glück nimmt“. Tatsächlich haben die Schotten den Aberglauben, dass wenn eine schwarze fremde Katze ins Haus läuft, dass dies Wohlstand bedeutet. In vielen anderen Regionen Europas, gelten schwarze Katzen jedoch als Symbol für Pech. Ganz besonders, wenn sie einem über den Weg läuft. Dann gilt das als Omen des Todes.

Wenn eine schwarze Katze auf ein Schiff läuft und dieses sofort wieder verlässt, soll das Schiff bei seiner nächsten Reise zum Sinken verurteilt sein.
 
 

2.
Freitag der 13., ist wohl der berühmteste Aberglaube auf dieser Welt. Experten vermuten, dass viele Millionen Menschen Angst vor diesem Tag haben. Er kommt einmal, zweimal oder manchmal sogar dreimal im Jahr auf uns zu. Einige Menschen gehen diesen Tag ganz locker an. Andere haben den ganzen Tag Angst, oder schließen sich sogar zu Hause ein.

Es gibt jede Menge Schauergeschichten über Freitag den 13. Aber ob sie Wahr sind, ist eine andere Frage.

 
Solltest Du an diesem Tag mit einem Flugzeug fliegen, ist die wahrscheinlichkeit sehr hoch, das es mit dir abstürzt.

Vermeide einen Friseursalon am Freitag den 13. Nach dem Aberglauben, führt das Schneiden der Haare zum Tod eines Familienmitglieds.

Wenn Du einen Spiegel an diesem Tag zerbrichst, hast Du 7 Jahre lang nur Unglück.

Steige an diesem Tag niemals auf eine Leiter oder einen höheren Stuhl. Sonst wirst Du herunterfallen und dir das Genick brechen.

Passe an diesen Tag auf dein Kind auf. Eine Geschichte alter Frauen besagt, dass Kinder, die am Freitag den 13. geboren wurden, lebenslang Pech haben werden.

Bist du an diesem Tag auf einer Beerdigung, wirst Du am nächsten Tag sterben.

Reise nicht mit dem Schiff. Noch besser, reise überhaupt nicht. Nach dem Aberglauben sind Schiffe, die freitags den 13. in See stechen, zum Unglück verurteilt.

Halte den Salzstreuer sehr fest. Es wird vermutet, dass das Umwerfen des Salzstreuers an jedem Tag aber ganz besonders am Freitag den 13. zu Pech führt.

Legen Sie am Freitag den 13. keine Schuhe auf einen Tisch und singen Sie nicht am Tisch, sonst wirst du ein lebenlang Pech haben.

Holen Sie sich ein Tattoo. Während der Rest der westlichen Welt am Freitag, den 13., zittert, feiern Tätowierer. Es ist eine Tradition für Tätowierer, Kunden für 13 US-Dollar am heiligen Tag zu tätowieren. Kunden sollten ihrerseits ein Trinkgeld von 7 USD hinterlassen.

Jedes Jahr geht am Freitag den 13. sehr viel Geld verloren, weil die Menschen nicht bereit sind einzukaufen.
 
 

3.
Wenn Du in der Türkei um Mitternacht einen Atemerfrischer brauchst, nimm niemals ein Kaugummi, sondern ein Minzbonbon. Es heißt, dass man um Mitternacht auf vergammelten Menschenfleisch herumkaut, wenn man ein Kaugummi nimmt.
– Türkei –
 
 

4.
In Russland achten abergläubische ganz besonders Menschen auf ihr Besteck. Wenn während des Essens ein Messer vom Tisch fällt, stirbt ein Elternteil. Wenn eine Gabel oder ein Löffel auf den Boden fällt, stirbt der Ehepartner. Fällt ein Messer auf den Boden, segnet man selber das zeitliche.
– Russland –
 
 

5.
Wenn die Russen beim Verlassen des Hauses etwas vergessen haben sollten, gehen die Abergläubigen normalerweise nicht nochmal zurück. Denn das soll Unglück bringen. Nur was machen sie, wenn sie den Herd mal angelassen haben?
– Russland –
 
 

6.
Wenn Du auf den Philippinen unterwegs bist, solltest du es vermeiden, während eines Gewitters etwas Rotes zu tragen. Weil die Farbe angeblich Blitze anzieht. Sag nicht, wir hätten dich nicht gewarnt.
– Philippinen –
 
 

7.
Wenn Du dich in Südkorea aufhälst, solltest du keinen Ventilator bei geschlossener Tür benutzen.
In Südkorea ist der „Ventilatorentod“, eine echte landesweite Angst. Die offizielle Sicherheitsbehörde des Landes warnt sogar, dass man immer die Zimmertür offen lassen sollte, wenn ein Ventilator läuft. Weil man sonst seinen eigenen Tod riskiert. Obwohl es keine wissenschaftlichen Beweise für dieses Phänomen gibt, wirst Du in nächster Zeit nicht viele Südkoreaner sehen, die einen Ventilator in einem geschlossenen Raum laufen lassen.
– Südkorea –
 
 

8.
Singles aufgepasst: Wenn jemand in Spanien oder Italien den Boden fegt und deine Füße berührt, bist du dazu verurteilt, ein Leben lang alleine zu bleiben. Du wirst niemals die große Liebe finden.
– Italien – Spanien –
 
 

9.
In der spanischen Kultur ist es Dienstag der 13. vor dem sich die Spanier fürchten. Es gibt nur ganz wenige Pärchen, die an diesem Tag heiraten. Zu groß ist die Angst, das etwas schreckliches passiert. Viele Leute bleiben an diesem Tag zu Hause und gehen nicht vor die Türe.
Einige Menschen die einen riskanten Beruf haben, lassen sich sogar Krank schreiben.
– Spanien –
 
 

10.
Wenn ein Japaner an einen Leichenwagen oder einen Friedhof vorbei läuft, würde er sich niemals trauen, seinen Daumen zu zeigen. Es gibt ein beliebtes Sprichwort in Japan: “ Deine Eltern werden jung sterben, wenn Du deinen Daumen nicht versteckst“. Es wird auch gesagt, dass die Geister der Toten unter den Daumennägel in den Körper eindringen können, wenn man an einen Friedhof vorbeiläuft.
– Japan –
 
 

11.
Menschen sagen häufig, dass sie plötzliche stechende Schmerzen im Körper haben. Früher dachte man, sie würden tatsächlich durch unsichtbare Pfeile verursacht, die von Waldelfen abgefeuert wurden. So etwas nannte man den Elfenschuß.
 
 

12.
Vor 100 Jahren glaubten die Menschen in Südamerika, dass wenn man einen nassen Regenschirm in einem Haus aufspannt, dass einem dann Lebenskraft entzogen werde.
– Amerika –
 
 

13.
Früher haben die Leute sich einen Zweitnamen zugelegt und dann nicht gesagt, weil sie genau wussten, dass man auch den Zweitnamen braucht, um eine Person zu verfluchen.
 
 

14.
Die Angst vor schwarzen Katzen stammt aus dem 13. Jahrhundert. Damals verkündete Papst Gregor in Europa, dass schwarze Katzen die Gefährten von Hexen und des Teufels seien. Dies führte damals zu einem massenhaften Katzenmord. Dieser Aberglaube, ist bis heute geblieben. Es gibt immer noch Menschen, die Angst vor schwarzen Katzen haben.

 
 
15.
In einigen Staaten von Amerika, glauben die Leute, dass wenn man in der Silvesternacht zu viel Lärm macht, die bösen Geister vertreibt.
– Amerika –
 
 

16.
Ein uralter Aberglaube lautet – Sprich nicht schlecht über die Toten, sonst werden sie kommen und dich zu ihnen holen.
 
 

17.
Im 18 Jahrhundert, glaubten einige Menschen, dass Kirchenglocken bei einer Beerdigung böse Geister anlocken würden, um die verstorbene Seele in die Hölle zu bringen. Genau deshalb, wollten manche Leute nicht, dass Kirchenglocken auf ihrer eigenen Beerdigung läuten.
 
 

18.
Dieser Aberglaube kommt aus Deutschland und sollte vielen bekannt sein. In Deutschland hat man es zur Tradition gemacht, in den Geburtstag hineinzufeiern. Aber vorsicht! Man sollte jemanden nicht frühzeitig zum Geburtstag gratulieren, sondern erst nach Mitternacht. Weil wer vor dem Geburtstag gratuliert, riskiert jede Menge Pech und das ein Leben lang.
– Deutschland –
 
 

19.
In China fürchten sich die Menschen vor der Zahl 4. Diese bringt nämlich Unglück und im schlimmsten Fall den Tod
– China –
 
 

20.
Wenn Du deine Brieftasche oder Geldbörse in Brasilien auf den Boden legst, soll das finanzielles Pech bringen . Dieser Aberglaube ist auch in anderen südamerikanischen Ländern sowie auf den Philippinen beliebt.
– Brasilien –
 
 

21.
Du wirst einen Portugiese niemals rückwärts laufen sehen, weil das angeblich den Teufel wissen lässt, wo Du hingehst.
– Portugal –
 
 

22.
In Ägypten gibt es einen Aberglauben im Zusammenhang mit Scheren. Erstens bringt es Unglück, eine Schere zu öffnen und wieder zu schließen, wenn Du nichts schneidest. Ebenso soll das Öffnen der Schere Unglück bringen. Wenn Du in Ägypten bist, solltest Du mit einer Schere besser vorsichtig sein.
– Ägypten –

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