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Gruselgeschichte: Leichen-Schrank

Gruselgeschichte: Leichen-Schrank
Quelle: pexels.com
3.6
(7)

Das Messer,es tut so weh.Meine Sicht verschwemmt immer mehr. Ich halte es nicht mehr aus. Das Baby drückt, ich habe aber keine Kraft zupressen. Ich sterbe!

*6 Monate zuvor*

Was war das für ein Antiquitäten-Laden? Ich habe ihn noch nie zuvor gesehen,ich wünschte mir ich hätte ihn nicht beachtet. Ich ging rein und schaute mich um, ich dachte mir,vielleicht könnte ich ein paar schöne Spielzeuge für mein Baby finden, was in ein paar Wochen bereits auf der Welt sein könnte.

Ich sah einen Clown. Er saß auf einem Stuhl. Ich spürte eine seltsame Verbindung zu ihm. Er war nicht gerade klein, er war fast so groß wie ein Kleinkind, um die 1,20m. Ich entschied mich schließlich dazu ihn zu kaufen.Ich ging zur Kasse und bezahlte.

Später packte ich ihn in meinem Kofferraum und fuhr zurück Nachhause. Ich war heute mit meiner Besten Freundin Jenna verabredet. Es war gegen 19 Uhr als ich zu ihr los fuhr. Sie würde bald heiraten und ich wollte ihr gerne helfen bei der Planung, weshalb ich auch zu ihr fuhr. 

Ich kam ungefähr um 19:20 Uhr bei ihr an, ich freute mich so sehr sie wieder zu sehen. Sie sagte mir, sie hätte noch eine Kleinigkeit zu erledigen und bat mich darum, in der Zeit wo sie weg sein würde auf ihren Sohn den 4 Jahre alten Jeremy aufzupassen.Natürlich stimmte ich zu, das wird ein Kinderspiel, dachte ich zumindest.

Sie verließ das Haus und ich machte ihm was zu essen, während er eine Serie schaute. Ich musste schon die ganze Zeit auf die Toilette. Ich konnte es nicht mehr aushalten und rannte ins Badezimmer. 

Nur 5 Minuten später hörte ich einen Schrei. Er Klang nach Jeremy. Sofort zog ich meine Hose schnell hoch und probierte die Tür zu öffnen, doch es klappte einfach nicht. Ich ruf die Polizei und erklärte ihnen alles. Als sie nach einer gefühlten Ewigkeit ankamen, war die Haustür bereits weit geöffnet.

Sie entriegelten die Badezimmer Tür und ließen mich raus. Jenna wurde ebenso sofort verständigt. Die Polizei suchte im Haus nach Jeremy, doch es war keine Spur von ihm zu sehen.

War es alles meine Schuld?..

Nachdem die Polizei mich ausgefragt hatte, fuhr ich Nachhause und probierte Jenna zu erreichen. Ich hatte so starke Schuldgefühle und flehte sie an mir zu vergeben, obwohl es nicht einmal meine Schuld war. Sie beleidigte mich die ganze Zeit am Telefon, ich legte auf. Ich war so erschöpft, also ging ich schlafen.

*Am nächsten Tag*

Ich fühlte mich immernoch schrecklich, also entschloss ich mich bei Jenna zu klingeln.Gott sei Dank öffnete sie die Tür und wir sprachen über alles was geschehen war. Sie weinte sich in meinem Arm aus und entschuldigte sich dafür, wie sie gestern Abend mit mir am Telefon sprach.

Kurze Zeit später schrieb mir meine Mutter dass sie mich dringend brauchen würde. Ich zögerte keine Minute, denn sie war schon alt. Ich verabschiedete mich von Jenna und fuhr los zu meiner Mutter. Ich kam an und sie erzählte mir,dass es ihr nicht so gut ging.

Sie bat mich darum, ihr die nächsten Tage ein wenig beizustehen und ihr ein wenig mit allem zu helfen. Natürlich stimmte ich zu. Die Zeit verging wie im Flug. Ich gab ihr ihre Medikamente die ihr vom Arzt verschrieben worden sind und machte ihr Essen. Ich war gerade dabei ihr einen Tee zu machen, bis ich mein Handy klingeln hörte.

Es war die Polizei. Ich wurde nervös, ging trotzdem ran. Sie teilten mir mit, dass ich sofort auf das Polizeirevier kommen sollte. Ich war verwundert. Sie sagten mir, dass Jenna tot in ihrer Wohnung aufgefunden wurde, nach MEINEM Besuch.

Als die Polizei im oberen Stockwerk des Hauses nach Blut oder weiteren Hinweisen suchten und dann wieder nach unten gingen, war die Leiche nirgendswo zu sehen, die Tür stand erneut weit offen, genau wie bei Jeremy. Ich war in Angst versetzt und erlitt fast eine Panikattacke.

Beim Polizeirevier angekommen, verhörten sie mich, doch ich konnte ihnen nicht mehr sagen, als dass ich aus ihrem Haus ging und sie dort noch heil auf ihrem Sofa saß. Natürlich war ich die Hauptverdächtige, ich hatte sie schließlich zuletzt gesehen. Später durfte ich aber wieder Nachhause fahren.

Ich hatte solche Angst, es war schrecklich. Ich ging zum Stuhl wo ich meinen Clown abgelegt hatte, denn ich fühlte mich so alleine.

Doch… Wo war er?

Plötzlich sah ich ihn in der Ecke meines Zimmers, ganz am anderen Ende des Stuhls wo ich ihn ursprünglich abgelegt hatte. Ich dachte es sei nur ein dummer Zufall und beschloss mich dazu, mich auszuruhen. Doch mal wieder, eine halbe Stunde später rief die Polizei an.

Auch meine Mutter wurde tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Ich war wütend und traurig zum selben Zeitpunkt. Wollte jemand,dass mir die Schuld angehängt wird? Immer bin ich die Person, welche die tot aufgefundene Person zuletzt sah. Die Polizei erzählte mir, dass sie einen Anruf aus der Wohnung meiner Mitter bekamen und deshalb einfach mal alles überprüfen wollten.

Ebenso stand die Tür offen. Eine kurze Zeit später traf die Polizei bei mir ein und fragten mich aus, doch ich konnte ihnen wieder nicht viel sagen. Ich war natürlich ihr Hauptverdächtiger, sie hatten jedoch nicht genug Beweise um mich verhaften zu können.

Ich schlief diese Nacht friedlich, als wäre nichts passiert. Ich dachte,vielleicht würde ich die Ruhe auch einfach mal brauchen. Doch dann, als ich aufwachte, fingen die Wehen an. Das Kind würde viel zu früh kommen. Es tat höllisch weh. Ich probierte mit meiner letzten Kraft die ich hatte in mein Zimmer zu gehen, zu dem Schrank, in welchem sich alle Dinge befanden die ich fürs Krankenhaus benötigen würde.

Ich nahm die Tasche, doch das war nicht alles was ich sah. Ich sah die Leichen meiner Mutter, meiner besten Freundin und ihrem Sohn.

Alles ging so schnell.

Es fühlte sich nicht echt an.

Ich brach am Boden zusammen, bis ich jemanden hinter mir atmen hörte. Es war der Clown. Er sagte zu mir:

„Alle denken dass du es warst. Showtime!!“

Ich wusste nicht was los war. Das konnte doch nur ein Traum sein, oder?

Doch dann wurde alles leiser und ein schlimmer Schmerz tauchte in meiner Hüfte auf…

Lizenz: CC-BY-SA | Author: Jolina aus Braunschweig
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Jolina.horror
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Jolina.horror

Hallo! Ich bin Jolina,12 Jahre alt und habe schon lange großes Interesse am Schreiben.Schreiben war immer meine ,,Therapie‘‘ wenn es mir nicht gut ging.Am besten sind die Horrorgeschichten.Generell bin ich ein großer Horror Fan.Ich liebe außerdem Krimis und Krimi-Serien,ungelöste Mordfälle,usw. Mein größter Traum ist es,Autorin und nebenbei FBI-Agentin zu werden.Ihr würdet mich unterstützen,indem ihr euch evtl. mal meine Geschichten durchlest.
Danke fürs Lesen! :-)

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