Spukorte in den USA | Tatsächlich leben hier Geister.


1. Das Jean Harlow Haus in Los Angeles, Kalifornien

Das Jean Harlow House in Los Angeles, Kalifornien

Spukorte in den USA, haben meist eine spannende Geschichte zu erzählen, denn Los Angeles ist eines der besten Spukorte für ein Geisterhaus. Denn dieses Haus im bayerischen Stil gebaut in Beverly Hills, blickt auf eine besonders grausame Geschichte zurück. Im Jahr 1932 lebten hier die berühmte Jean Harlow und ihr schrecklicher Ehemann Paul Bern, bevor er sich vor einem Spiegel in den Kopf schoss.

Der Butler entdeckte die Leiche und rief anstelle der Polizei, eine Filmproduktions Geselschafft an. Es gab also Unmengen von Gerüchten, dass es sich nicht wirklich um Selbstmord handelte. Viele waren der Meinung, dass die Ex Freundin von Paul Bern ihn getötet hatte, weil sie sich kurz danach das Leben nahm. Sie ertränke sich in einem Fluss. Jean Harlow zog nach seinem Tod sofort aus, starb jedoch nur wenige Jahre später im Alter von 26 Jahren.

Aber es wird noch gruseliger. Im Jahr 1963 kaufte der bekannte Friseur Jay Sebring das Haus und lebte dort mit seiner Freundin Sharon Tate, solange bis sie ihn für den Filmregisseur Roman Polanski verließ. Sie waren immer noch Freunde und blieben es auch weiterhin, bis beide vom dem Sektenführer Charles Manson und seinen Anhängern brutal ermordet wurden. Tate war im selben Alter wie Jean Harlow, als sie starb.

Aber zurück zu der Zeit, als das Paar noch im Harlow Haus lebte. Sharon Tate erzählte mehreren Freunden von gruseligen Ereignissen zu Hause und erwähnte es sogar in Interviews . Zum Beispiel sah sie einmal, als sie alleine im Hauptschlafzimmer schlief, einen „gruseligen kleinen Mann“. Ihre Freunde sagen, sie dachte, es sei Paul Berns Geist.

Sie war so dermaßen durch den Wind, als sie den angeblichen Geist sah, dass sie panisch aus dem Raum rannte und anschließend eine hängende schattenhafte Leiche, mit aufgeschlitzter Kehle sah. Es gibt auch Geschichten über zwei andere Menschen, die im Laufe der Jahre im hauseigenen Schwimmbad ermordet wurden.


2. Winchester Haus in den USA

Winchester House in den USA

Das Winchester Haus (Winchester Mystery Haus) ist in den USA und wurde 1884 gebaut und ist das ehemalige Wohnhaus von Sarah Winchester, der Witwe des Waffenhersteller William Winchester. Es steht in San Jose – Kalifornien – USA.

Sarah Winchester war davon überzeugt, dass sie von den Geistern der Menschen verfolgt wurde, die von den Gewehren ihrer Familie getötet wurden.

Ein Medium überzeugte Frau Winchester, dass Lärm durch das Sägen und Stampfen von Nägeln die Geister fernhalten würde. Das brachte sie auf eine Absurde Idee. So entschied sie, dass solange wie sie leben würde, in dem Haus kontinuierlich gebaut wird. So begannen die Arbeiten an der sagenhaften Villa im Jahr 1884 und dauerten bis zu ihrem Tod im Jahr 1922 24 Stunden am Tag.

Unter anderem ließ sie im Haus Treppen bauen, die ins nichts führten oder an der Decke endeten. Des Weiteren wurden Zimmer ohne Boden gebaut, sodass, wenn man die Türe öffnet, man ins nichts fällt. Das alles tat sie um die Geister zu verwirren.

Einige Angestellte, die in der Villa für Sarah Winchester gearbeitet haben, sollen nach ihrem Tod dort weiter gearbeitet haben. Die Angestellten sagten damals, dass Schritte zu hören waren, die von und zu Sarah Winchesters Zimmer schlurfen. Dann wurde des Öfteren eine dunkle Gestalt mit schwarzen Haaren gesehen, die häufig eine Schubkarre vor sich herschob.

Es wurde auch von starken Temperaturschwankungen und ein Gefühl von Unwohlsein, in der Nähe von Sarah Winchesters Zimmer berichtet. Ein Arbeiter musste an der Decke etwas reparieren. Er fühlte ein Klopfen auf seiner Schulter, aber als er sich umdrehte, war niemand zu sehen. Der Arbeiter konzentrierte sich wieder auf seine Arbeit.

In diesem Moment, fühlte er, wie sich eine Hand gegen seinen Rücken presste. Es war immer noch niemand zu sehen und er war der „einzige“ im Raum. Heute steht das Haus leer, und man kann es mit anderen Touristen, für einen kleinen Geldbetrag besichtigen.


3. Hotel Cecil in Los Angeles, California

Autor des Bildes: Jim Winstead – https://www.flickr.com/photos/jimwinstead/44416026
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Hotel Cecil in Los Angeles, California

Das Hotel Cecil ist in den USA, genauer gesagt in der Innenstadt von LA und wurde eher verflucht als von Geister heimgesucht. Wenn Dir Verbrechen und paranormale Elebnisse gefallen, hast Du wahrscheinlich schon von diesen Hotel gehört. Hier sind so viele schlimme Dinge passiert. Es gibt eine ganze Wikipedia Seite, die sich mit der gewalttätigen Geschichte von diesem Hotel befasst. Der erste Selbstmordtod wurde 1931 verzeichnet, gefolgt von einer langen Reihe ähnlicher Todesfälle in den Jahren 1932, 1934, 1937, 1938, 1939 und 1940.

In den 30er Jahren wurde ein Mann von einem Lastwagen an der Außenwand des Hotels zerquetscht. Eine Frau ermordete 1944 ihr Neugeborenes Kind in einem der Zimmer, in dem sie es aus dem Fenster warf. Die Selbstmorde setzten sich bis in die 60er Jahre fort. 1962 sprang eine Frau aus dem Fenster aus dem neunten Stock, landete auf einem Fußgänger und beide waren tot.

1964 wurde die Pächterin Goldie Osgood brutal ermordet. Ein Verbrechen, das ungelöst geblieben ist. In den 80er Jahren lebte der berüchtigte Serienmörder Richard Ramirez (der „Night Stalker“) in dem Hotel und in den 1990er Jahren der österreichische Serienmörder Jack Unterwege. Noch viele weitere mysteriöse Dinge passierten in dem Hotel, aber das mysteriöseste ist definitiv das Verschwinden und der Tod der 21 jährigen Reiseleiterin Elisa Lam.

Einige Wochen nachdem Lam verschwunden war, wurde ihre Leiche im Wassertank auf dem Dach entdeckt, nachdem sich Besucher und Mieter über einen ekelhaften Geschmack beschwert hatten. Die Überwachungskamera des Hotel Aufzugs, hat kurz vor Lams verschwinden seltsames aufgenommen. Wenn man sich das Video anschaut, ist es schwer zu verstehen, ihr eigenartiges Verhalten zu deuten.

Es sieht so aus, als würde sie mit jemandem außerhalb des Aufzugs Verstecken spielen. Aber sie könnte auch Angst haben und sich vor irgendjemanden verstecken, der sich außerhalb des Aufzugs befindet. Die Behörden gaben an, dass der Tod durch Ertrinken verursacht wurde. Da man jedoch einen Schlüssel benötigt, um auf das Dach zu gelangen, wurde vermutet, dass es sich wahrscheinlich um Mord handelte.


4. Das Amytiville Horror Haus

Das Amytiville Horror Haus

Das Haus an der 112 Ocean Avenue in Amityville in New York, liegt in einem Vorort von Long Island und war der Schauplatz eines brutalen Familienmordes. Der 23 jährige Ronald DeFeo, ermordete am 14. November 1974 seine Eltern und seine vier jüngeren Geschwister in diesem Haus. Als erstes tötete er seine Eltern, indem er sich in ihr Schlafzimmer schlich und sie im Schlaf erschoss. Anschließend, ging er der Reihe nach in die Zimmer seiner Geschwister und erschoss auch sie.

Ronald DeFeo wurde am 14. Oktober 1975 zu einer Gefängnisstrafe von 150 Jahren verurteilt. Er bekam für jeden Mord 25 Jahre.

Nach dieser schrecklichen Tragödie, stand diese Haus für ungefähr 13 Monate leer. Im Dezember 1975, kauften George und Kathleen Lutz das Haus für einen Schnäppchenpreis von 80.000 US-Dollar. Sie wussten schon vor dem Kauf, über die schrecklichen Morde die in dem Haus geschehen sind Bescheid. Schließlich wurde das Haus zu einem Schnäppchenpreis angeboten und das würde jeden stutzig machen.

Das Haus hat fünf Schlafzimmer und wurde im holländischen Kolonialstil gebaut. Es hatte ein unverwechselbares Spieldach, Schwimmbad und sogar ein Bootshaus. George und Kathleen Lutz, zogen am 19. Dezember 1975 in das Haus ein. Die meisten Möbel der Familie DeFeo, befanden sich noch im Haus und waren im Kaufpreis mit enthalten.

Doch gerade eingezogen, fing auch schon der mysteriöse Spuk an, den die beiden später wie folgt schilderten:

George wachte jeden Morgen seltsamer Weise um 3:15 Uhr auf und ging hinaus, um das Bootshaus zu überprüfen. Später erfuhr er, dass dies die Zeit war, wo Ronald DeFeo seine Familie ermordete. Kathy hatte schreckliche Alpträume über die Morde und träumte von der Reihenfolge und die Räume, in denen sie stattfanden. Auch Ihre beiden Kinder begannen auf dem Bauch zu schlafen, so wie man die Leichen von den DeFeo Morden vorgefunden hatte.

Das Schlafzimmer, in dem Ronald DeFeo seine Eltern ermordete, hatte eine seltsame Wirkung auf ihren Hund Harry. Dieser weigerte sich, in das Schlafzimmer zu gehen, so als würde er etwas furchtbares spüren oder sehen. Die fünfjährige Tochter Missy, entwickelte eine Phantasie Freundin namens „Jodie“. Sie beschrieb sie als schweineartige Kreatur mit leuchtend roten Augen.

Während Kathy im Bett lag, bekam sie rote Striemen auf ihrer Brust, die von einer unsichtbaren Person verursacht wurden und sie schwebte zwei Meter in der Luft. George sah, wie Kathy sich in eine alte Frau von ungehfähr 90 Jahren verwandelte: „Das Haar war schockierend weiß, das Gesicht war voller Falten und hässlicher Linien und Speichel tropfte aus dem zahnlosen Mund.“

Einmal hörte Kathy, wie durch die Schlafzimmertür ein Fenster geöffnet und geschlossen wurde, obwohl sie sich sicher war, dass niemand da war. Als Schnee vor dem Haus lag, tauchten am 1. Januar 1976 gespaltene Hufabdrücke auf, die einem riesigen Schwein zugeordnet wurden.

Am 14. Januar 1976, flüchteten George und Kathy Lutz mit ihren drei Kindern und ihrem Hund Harry aus dem Haus an der Ocean Avenue 112 und ließen ihr gesamtes hab und gut zurück.


5. Das alte Movement Krankenhaus in Boston

Das alte Movement Krankenhaus in Bosten

In diesem alten leerstehenden Krankenhaus in Boston, soll es ganz heftig spuken. Berichten zufolge, sollen in den verlassenen Korridoren furchtbare Schreie zu hören sein. Schattenmenschen, herumschwirrenden Seelen und gefolterte Kriegsgefangene sollen dort ihr Unwesen treiben.

Das Krankenhaus wurde 1935 für die britische Royal Air Force gebaut und hieß in dieser Zeit RAF Hospital. Die Briten zogen sich nach dem Ausbruch des Pazifikkrieges und der japanischen Besetzung Singapurs im Jahr 1942 zurück. Während dieser Zeit nutzte Japan das Krankenhaus als Gefangenenlager für britische Soldaten und ihre Verbündeten sowie für alle, die als Anti-Japaner galten.

Das Krankenhaus galt auch als Stützpunkt der japanischen Geheimpolizei Kempeitai, die für besetzte Gebiete und Kriegsgefangene zuständig war. Die Kempeitai hatten den Ruf der Rücksichtslosigkeit und viele glauben, dass Gefangene, die auf dem Krankenhausgelände festgehalten wurden, häufig zu Tode gefoltert wurden. Tatsächlich wird in einigen Geschichten behauptet, dass die Kempeitai während der Besetzung die abgetrennten Köpfe hingerichteter Gefangener auf Eisenpfählen außerhalb öffentlicher Gebäude aufspießen würden.

Im Laufe der Jahre hat sich das Movement Krankenhaus einen guten Ruf für Spuk und ungewöhnliche Ereignisse erarbeitet. Besucher des Geländes berichten von furchtbaren Schreien, die sich anhören, als würde man einen Menschen zu tode foltern. Durch die Korridore schweben durchsichtig aussehende Silhouetten, wo vermutet wird, dass es sich um die Seelen verstorbener Opfer handelt.

Befindet man sich in einem der Korridore und ruft laut „Hallo“, soll man, wenn man ganz leise ist und sich konzentriert, ein gespenstisches „Hallo“ zurückhören. Einige behaupten, dass sie blutige Soldaten gesehen haben, wie sie durch die Gänge marschiert sind. Des Weiteren soll auf den Korridoren ein Junge erscheinen, der einfach nur da steht und einen anstarrt.

Das alte Movement Krankenhaus, ist wahrlich eines mit der gruseligsten Spukorte der Welt. Wer dort hinein geht und lebend wieder heraus kommt, wird diesen Trip ins Jenseits niemals vergessen.


6. Die LaLaurie Mansion Villa in New Orleans, USA

Autor des Bildes: Dropd
Lizenz: CC BY 3.0
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LaLaurie Villa

Ein grausiger Spukort, wenn man bedenkt, dass in der LaLaurie Mansion Villa eine Serienmörderin gelebt hat, die im 18. Jahrhundert dutzende Sklaven in diesem Haus gefoltert und getötet hat. Ihr Name war Marie Delphine LaLaurie. Sie war eine Prominente aus Louisiana, die dafür bekannt war, abends gehobene Partys zu veranstalten.

Ihre Gäste aßen feines Essen und tranken Champagner, ohne zu bemerken, dass sich zwei Stockwerke unter ihnen, grausige Folterszenen abspielten. Als die örtliche Polizei 1834 zu einem Küchenbrand gerufen wurde, entdeckten sie auf dem Dachboden die Leichen mehrerer schrecklich verstümmelter Sklaven.

Als die Öffentlichkeit von LaLauries furchtbaren Taten erfuhr, stürmte eine Menschen tumulte das Haus und zwang sie somit, nach Frankreich zu fliehen. Kurz nachdem LaLaurie aus New Orleans verschwunden war, berichteten die Leute, die Phantomschreie ihrer Opfer zu hören, die mitten in der Nacht aus dem Haus kamen.

Noch heute, soll man nach Mitternacht, die Todesschreie der ermordeten Sklaven hören können.


7. Das Gefängnis in Philadelphia

Das Gefängnis in Philadelphia

In diesem gruseligen Gefängnis im gotischen Stil spukt es gewaltig. Es wurde 1829 in Philadelphia eröffnet und war das erste Gefängnis in den USA, das Einzelhaft einführte. Gefangene verbrachten Wochen, manchmal sogar Monate in den düsteren Steinzellen und bekamen schwarze Hauben über den Kopf gestülpt.

Damals glaubte man, dass Einsamkeit die richtige Strafe wäre, die zur Rehabilitation führen würde. Kritiker waren der Meinung, dass dies emotionale Qualen hervorrufe, die mit körperlicher Folter vergleichbar waren. Das sogenannte „Pennsylvania-System“ wurde in mehreren anderen Staaten und in Europa repliziert.

Als das Gefängnis 1971 geschlossen wurde, glaubte man, dass die Geister der Insassen das Gefängnis zurückerobern wollten. Besucher behaupten, ihre Geister durch die Korridore laufen zu sehen und in verlassenen Zellenblöcken unheimliches Flüstern zu hören.


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