Gruselgeschichten für Kinder zum Vorlesen

Auch Kinder wollen sich manchmal ein wenig gruseln. Diese Gruselgeschichten sind zum Vorlesen gedacht, und für eine gemütliche Gruselrunde am Lagerfeuer bestens geeignet. Die meisten dieser Geschichten sind ab 10 Jahren, aber auch jüngere Kinder werden spüren, was es heißt, eine Gänsehaut zu bekommen.

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Gruselgeschichten für Kinder zum Vorlesen

1. Klatsch einmal für JA

Diese Geschichte ist sehr gut, um Ihre Kinder zu erschrecken. Sie ist aber besonders gut, wenn Sie zelten oder eine Wanderung unternehmen. Um einen noch besseren Effekt zu erzielen, sollten sie auch bei der letzten Zeile klatschen, und das ganz heftig und laut.

Eine Familie war zelten und verließ ihr Zelt, um eine Tageswanderung zu unternehmen. Sie waren viele Stunden von ihrem Zeltplatz entfernt, als plötzlich ein Sturm aufzog. Da der Wind so stark war und es in strömen regnete, wussten sie nicht mehr wo sie waren.

Sie schauten auf den Boden und versuchten, anhand ihrer Fußabdrücke, zurück zum Campingplatz zu finden. Aber das klappte nicht, und sie verirrten sich in dieser unbekannten Gegend. Als erfahrene Camper wussten sie, dass es besser ist, an einem verirrten Ort zu bleiben und auf Hilfe zu warten.

Und genau das taten sie auch. Es wurde dunkel, und die Familie machte ein Feuer, um sich aufzuwärmen. Als sie sich aneinander kuschelten um zu schlafen, hörten sie ein Geräusch aus dem Wald.

„Wer ist da?“, rief die Mutter. Aber es kam keine Antwort.

Dann hörten sie dieses Geräusch wieder. Diesmal rief der Vater: „Wer ist denn da?“ Wieder gab es keine Antwort.

„Vielleicht ist es jemand, der nicht sprechen kann“, sagte die Tochter. Also rief die Mutter: „Ist da jemand? Klatscht einmal für ja und zweimal für nein.“

Uns siehe da, es gab ein klatschen.

„Du hattest recht“, sagte die Mutter zu ihrer Tochter. „Da draußen ist jemand.“

„Bist du hier, um uns zu retten?“, rief die Mutter.

Klatsch klatsch.

„Habt ihr euch auch so verirrt wie wir?“

Klatsch klatsch.

„Lebst du hier draußen im Wald?“

Klapper, klapper.

„Lass mich mal versuchen“, sagte der Sohn. „Bist du ein Junge?“

Klatsch, klatsch.

„Bist du ein Mädchen?“

Klatsch, klatsch.

Sie schauten sich alle verwirrt an.

Der Sohn ging noch einen Schritt weiter und fragte: „Bist du ein Mensch?“

Klatsch, klatsch.

Jetzt war die Familie total verängstigt.

„Bist du allein?“, rief die Mutter.

Klatsch klatsch.

Die Familie kauerte sich noch mehr zusammen.

„Wie viele von euch sind denn da?“

Klatsch, klatsch, klatsch, klatsch, klatsch, klatsch, klatsch, klatsch, klatsch, klatsch, klatsch, klatsch, klatsch, klatsch, klatsch, klatsch, klatsch, klatsch, klatsch, klatsch, klatsch, klatsch, klatsch, klatsch, klatsch, klatsch, klatsch, klatsch, ….

2. Der haarige Zeh

Erzählen Sie diese Geschichte so lange weiter, wie Sie möchten. Vielleicht mit noch mehr Details über die unheimlichen Geräusche im Haus und der Wiederholung der Frage „Wo ist mein Haariger Zeh?“. Und das immer lauter und mit mehr Nachdruck.

Zum Schluss sagen sie mit tiefer, bedrohlicher Stimme: „Wo ist mein ha-r-r-i-g-e-r Ze-h-h-h? „. Dann springen Sie auf und zeigen auf einen der Zuhörer und schreien dabei: „Du hast ihn!“

Eine Frau gräbt bei der Gartenarbeit einen haarigen Zeh aus. Sie bringt ihn in ihr Haus und legt ihn in eine Kiste. Als sie in dieser Nacht im Bett liegt, hört sie den Wind stöhnen und hört zeitgleich: „Wo ist mein ha-r-r-i-g-e-r Ze-h-h-h?“

Sie kriecht immer weiter unter die Decke, während das Haus anfängt zu knarren und knacken. Und dann hört sie wieder: „Wo ist mein ha-r-r-i-g-e-r Ze-h-h-h?“

3. Die Vogelscheuche

Mein Vater stellt jedes Jahr Vogelscheuchen auf unseren Feldern auf, weil er denkt, dass sie nicht nur die Krähen abschrecken, sondern auch böse Geister. Ich glaube, dass er ein wenig abergläubisch ist. Die Vogelscheuchen, die er aufstellt, sind von Jahr zu Jahr immer die gleichen. Nach so vielen Jahren im Einsatz, waren die meisten schon ziemlich abgenutzt.

Dieser Oktober, war wie jeder andere Oktober auch. Das Wetter war kühl, und die Blätter verwandelten sich in leuchtende orange gelbe Farben. An einem Samstag, trafen wir Kinder uns und beschlossen, eine neue Vogelscheuche zu bauen. So Kreativ wie wir sind, suchten wir uns unsere Materialien zusammen und machten uns an die Arbeit. Diese Vogelscheuche sollte anders sein. Sie sollte etwas ganz besonderes werden.

Ich wollte eine gruselige Vogelscheuche, viel gruseliger als all die anderen. Ein paar Stunden später, waren wir endlich fertig. Es war tatsächlich die hässlichste, furchterregendste Vogelscheuche, die ich je gesehen habe. Ich war so stolz auf mich. Dann rief Mama uns zum Abendessen. Also stellten wir die Vogelscheuche draußen im Maisfeld auf. Aber so, dass ich sie von meinem Schlafzimmerfenster aus sehen konnte.

Ohne weiter darüber nachzudenken, gingen wir rein und aßen. Nach einer Weile, wurde der Wind immer stärker und es fing fürchterlich an zu blitzen und donnern. Es war seltsam, weil es keine Unwetterwarnung gab. Es sah so aus, als hätten wir eine stürmische Nacht vor uns. Als ich in mein Bett ging, rasselte der Regen gegen meine Fensterscheibe. Ich machte mir große Sorgen um meine neue Vogelscheuche und schaute deshalb aus dem Fenster.

Was ich dann sah, schockierte mich zutiefst. Ich konnte sie sehen, aber sie war nicht mehr dort, wo wir sie hingestellt hatten. Es sah so aus, als ob sie mehrere Meter nach rechts gewandert wäre. Verwirrt stand ich an meinem Fenster und beobachtete sie aufmerksam. Der Blitz war sehr hell und jedes Mal, wenn es aufblitzte, konnte ich meine Vogelscheuche sehen. Es sah so aus, als würde sich die Vogelscheuche bewegen. Aber immer dann, wenn der Himmel dunkel wurde, damit sie schließlich an einer anderen Stelle wieder auftauchen konnte, wenn der Himmel durch die Blitze hell wurde.

Ich dachte, dass ich mir das nur einbilden würde. Ich zog meinen Pyjama an und legte mich in mein Bett. Später wurde ich von einem lauten Donnern wach. Inzwischen regnete es in Strömen, so dass es schwierig war, aus dem Fenster zu schauen. Ich zog meine Schuhe an und schlich mich nach draußen, um nach meiner Vogelscheuche zu schauen. Ich konnte sie nicht finden, und lief bei diesem fürchterlichen Unwetter, halb geblendet von dem dem kalten und nassen Regen draußen herum.

Ungeschickt wie ich bin, stolperte ich über einen heruntergefallenen Ast und fiel mit dem Gesicht nach unten auf einen Schlammhaufen. Als ich nach oben schaute, starrte mich meine Vogelscheuche an. Ihre Augen waren riesig und glühend rot. Ich sprang auf, und rannte schreiend zum Haus und drehte mich nicht mehr um.

Nachdem ich mich den Rest der Nacht hin und her gewälzt hatte, wachte ich bei strahlendem Sonnenschein und dem Geruch von Speck auf. Weil ich meinen Eltern nicht sagen wollte, was passiert war, saß ich ruhig am Tisch und genoß mein Frühstück. Nach dem Frühstück, lief ich ängstlich und beunruhigt nach draußen. Als ich draußen war, traf ich auf meinen Vater, der an unserem Haus nach Schäden suchte.

Aber ich suchte nach meiner Vogelscheuche. Ich konnte die anderen Vogelscheuchen alle sehen. Sie waren an ihren, dafür vorgesehenen üblichen Plätzen. Aber meine Vogelscheuche konnte ich nirgendwo sehen.

Mein Vater sagte mir, dass sie wahrscheinlich vom Sturm weggeweht wurde. Und das man sie bei der Ernte wahrscheinlich finden würde.. Na ja, Ich wusste es natürlich besser… Ich glaube nicht an Geister, Dämonen oder so etwas in der Art. Aber ich glaube an das, was ich gesehen habe. Und diese Vogelscheuche, wurde LEBENDIG ! Wie das passieren konnte, weiß ich nicht.

Zehn Jahre später:

Die Jahre sind vergangen und bis heute habe ich meine Vogelscheuche nie wieder gesehen. Was geschah in dieser stürmischen Nacht? Halten Vogelscheuchen wirklich böse Geister ab oder können sie von einem besessen sein? Ich lebe nicht mehr auf dieser Farm, aber ich habe mich nie wieder während eines Gewitters nach draußen gewagt.

4. Die schwarze Rose

Vor langer Zeit, gab es mal eine Frau, die drei kranke Töchter hatte. Die Jüngste hatte nur noch drei Wochen zu leben, die Zweitälteste nur noch zwei Wochen und die Älteste, sollte schon nach einer Woche das Zeitliche segnen. Nach sechs Tagen, wollte die älteste Tochter noch unbedingt eine Rose neben ihren Bett stehen haben und fragte ihrer Mutter, ob sie ihr eine besorgen könne.

Die Mutter ging zu dem einzigen Blumennladen, den es in dem kleinen Dorf gab und fragte nach einer roten Rose. Der Verkäufer sagte ihr, dass sie nur noch schwarze Rosen hätten. Weil es der einzige Blumenladen im Dorf war, und die Mutter nicht mit leeren Händen zurückkommen wollte, kaufte sie eine schwarze Rose und stellte sie ans Bett ihrer Tochter.

Die Tochter war enttäuscht und sagte: „Ich wollte doch eine rote Rose“. Außerdem sagte sie noch:“Ich spüre, dass diese Rose Unglück über mich bringen wird“. Am nächsten Morgen, lag die Tochter tot im Bett. Die Mutter sagte ihren anderen beiden Töchtern nichts von dem Tod ihrer Schwester, um ihre letzten Tage auf Erden, nicht noch schwerer zu machen.

Eine Woche später, wollte auch die zweite Tochter eine rote Rose haben. Also lief die Mutter wieder zu dem Blumenladen. Aber es gab wieder nur schwarze Rosen. Auch ihre zweite Tochter spürte, dass mit der Rose etwas nicht stimmte. Am nächsten Morgen, lag sie genauso wie ihre älteste Schwester tot im Bett.

Die Mutter hatte große Angst vor der kommenden Woche und jeder Tag war eine Qual. Sie wusste, dass mit den schwarzen Rosen etwas nicht stimmte. Am sechsten Tag, wollte die jüngste Tochter auch eine rote Rose neben ihren Bett haben. Aber es gab wieder nur schwarze Rosen. Auch ihre jüngste Tochter spürte, dass mit dieser schwarzen Rose etwas nicht in Ordnung war.

Die Mutter entschied sich dazu, sich in dieser Nacht, mit einem Messer an das Bett ihrer Tochter zu setzen. Als die Glocken um Mitternacht ertönten, sah sie, wie eine schwarze Hand aus der Rose kam und sich um den Hals ihrer Tochter legte. Entsetzt nahm die Mutter ihr Küchenmesser und hackte die schwarze Hand ab.

Sofort zog der Arm sich zurück in die Rose. Die abgehackte Hand löste sich sofort auf und war verschwunden. Am nächsten Morgen, lebte das Mädchen noch und die Mutter war außer sich vor Freude. Von Wut und Trauer getrieben, lief die Mutter zu dem Blumenladen um den Verkäufer zur Rede zu stellen.

Als sie in den Laden stürmte, sah sie, dass der Verkäufer einen Verband um seinen Arm hatte und einer seiner Hände fehlte. Ihr lief ein eiskalter Schauer über den Rücken… Sie rannte aus dem Blumenladen heraus und hat diesen nie wieder betreten.

5. Er steht an meinem Fenster

Ich weiß nicht genau, warum ich aufschaute. Aber als ich ihn sah, lief mir ein eiskalter Schauer über den Rücken. Er stand an meinem Fenster, und seine Stirn drückte gegen das Glas. Seine Augen waren hell erleuchtet, und er sah mich mit einem breiten Grinsen im Gesicht an. Er stand einfach nur so da.

Meine Frau war oben und schlief und mein Sohn lag in seinem Bett. Ich war wie erstarrt und konnte mich nicht bewegen. Ich sah, wie er durch das Fensterglas an mir vorbeischaute. Oh, bitte nicht, dachte ich. Sein Lächeln war wie eingefroren. Er hob seine Hand und ließ sie am Fensterglas hinuntergleiten und beobachtete mich dabei, mit seinen verfilztem Haar und gelber Haut.

Ich konnte nichts tun. Ich blieb einfach dort stehen, wie erstarrt, mit den Füßen in den Büschen und schaute in mein Haus. Er stand an meinem Fenster.

6. Der alte Fernseher

Ein Ehepaar lebte mit ihrem einzigen Sohn in einem Haus am Rande der spanischen Stadt. Das Zimmer des Jungen hatte einen alten Fernseher, den er jeden Abend beim Schlafengehen mit einem Tuch abdeckte. Eines Tages fragte der Vater den Jungen, warum er den Fernseher nachts abdecken würde. Der Junge sagte: „Weil sie dort herkommen.“ Die Eltern ignorierten die Aussage und dachten, er würde sich das einbilden.

Wenig später, waren die Eltern bei Bekannten eingeladen. Also besorgten sie sich einen Babysitter, der auf ihren Sohn aufpasste. Als sie spät in der Nacht nach Hause kamen, stand der Babysitter verwirrt vor dem Haus und murmelte: „Sie haben ihn weggebracht.“ Verängstigt stürmten die Eltern in das Zimmer des Jungen und sahen, dass der Fernseher nicht abgedeckt war.

Der Junge war weg und tauchte nie wieder auf!

Warten sie einen Moment, wenn Sie kurz vor dem Ende sind. Und sagen Sie dann mit gedämpftem Ton „Der Junge war weg“.

7. Das Hausmädchen

Es waren einmal ein Mann und ein Junge, die in ein neues Haus zogen. Die Dorfbewohner erzählten ihnen, dass es in diesem Haus spuken würde. Aber weder der Mann, noch der Junge glaubten an Geister und zogen glücklich in das neue Haus ein. Das Kind ging die Treppe hinunter und fragte das Hausmädchen, ob sie ihm ein Glas Wasser bringen würde.

Das Hausmädchen kam dem Jungen freudig entgegen, gab ihm das Glas Wasser und erzählte dem Junge auch, dass es in diesem Haus spuken könnte.

Ein paar Stunden später, kam der Junge mit seinem Vater ins Gespräch und sagte zu ihm: “ Pappa, hier könnte es wirklich Geister geben. Auch das Hausmädchen hat mir gesagt, dass es hier wahrscheinlich spukt.“

„Sohn, wir haben gar kein Hausmädchen…

8. Die Puppe

Ein junges Mädchen liebte Puppen und hatte eine riesige Sammlung verschiedenster Puppen zu Hause. Einmal, als sie in einem Spielzeugladen war, sah sie eine wunderschöne Puppe, die sie unbedingt haben wollte. Als sie den Ladenbesitzer fragte, sagte er zu ihr, dass die Puppe verflucht sei. Aber das Mädchen musste diese Puppe einfach haben, und der Besitzer verkaufte sie ihr widerwillig.

Endlich zu Hause angekommen, stieg sie in den Aufzug und die Türen schlossen sich hinter ihr. Aber der Aufzug bewegte sich nicht, und das Mädchen fragte sich, ob dies wohl an der verfluchten Puppe lag. Plötzlich bewegte sich die Puppe, drehte ihre tiefschwarzen Augen zu ihr, öffnete den Mund und sagte zu ihr: „Drück den Etagenknopf, du dumme Nuss.“

9. Die Kreatur im Klassenzimmer

Ich sah nur für einen Moment weg… Aber als ich mich umdrehte, war es verschwunden. Meine Augen suchten das dunkle Klassenzimmer ab. Ich wusste das etwas hier war, ich konnte es fühlen. Es war feucht und kalt und war direkt vor mir.

Ich sprang auf und stieß einen heftigen Atemzug aus, als ein lauter Donner über mir ertönte. Draußen heulte der Wind und die Fenster rasselten fürchterlich. Völlig verängstigt und zitternd , zog ich mich in eine verlassene Ecke des üblen stinkenden Zimmers zurück.

Ein Blitz zersplitterte am Himmel und beleuchtete für kurze Zeit den Raum. In dem kurzen Moment, in dem ich sehen konnte, sprang eine hässliche Fratze auf mich zu. Ich schrie, rannte zur Tür und schlug mit meinen Fäusten wie wild auf die vergitterten Fenster.

Ich schrie: “ Lass mich raus ! Es will mich töten !

Aber es passierte nichts! Es war keine Menschenseele da. Ich war ganz alleine. Es regnete stark. Und es begann, von der Decke aus zu tropfen, als ich hilflos in der Dunkelheit herumirrte. Ich warf einen kurzen Blick nach draußen und war fassungslos, als ich das zertrümmerte Fenster sah.

Wer hätte so etwas tun sollen ??? Ich konnte nur an diese Kreatur denken, die mit mir in diesem Raum war. Es blitzte heftig und der Donner krachte nur so am Himmel und es lief mir ein eiskalter Schauer über den Rücken.

Das Regenwasser tropfe jetzt noch stärker von der Decke hinab.

Wenn es doch nur einen Weg gäbe, diesen unheimlichen und vor allem grausigen Ort zu entkommen. Was würde wohl passieren, wenn ich es nicht schaffe hier rauszukommen ? Würde es mich töten ? Wenn ich tot bin, wer erinnert sich an mich ? Ich schüttelte bloß den Kopf und sagte nein, ich muss mich jetzt konzentrieren.

Etwas kaltes schoss immer wieder an mir vorbei. Ich hatte panische Angst, zitterte am ganzen Körper und drehte mich wie verrückt in alle Richtungen. Aber ich konnte in der Dunkelheit nichts sehen! Ich spürte immer nur diesen heftigen eiskalten Windstoß, der an mir vorbei fegte und mich zur völligen Verzweiflung brachte.

Dann hörte es plötzlich auf. Einen kurzen Moment später, kam es ganz langsam von vorne auf mich zu getappt.

Jetzt konnte ich es sehen. Es war die Kreatur! Wie versteinert stand ich da und blickte in seine katzenähnlichen Augen, die wie Rubine rot glühten. Es hatte riesige gezackte Zähne, die scharf waren wie Rasierklingen. Es öffnete langsam seinen verstümmelten Mund und streckte eine lange gespaltene Zunge heraus.

Ich schlug mit den Händen seitlich auf meinem Kopf und schrie mir die Seele aus dem Leib.

“ Zeit nach Hause zu gehen “ sagte eine fröhliche Stimme zu mir.

Und dann sah ich plötzlich meine Mutter mit einem Lächeln vor mir stehen.

Das ganze war also nur ein Traum… Da bin ich doch wirklich eingeschlafen! Man war ich erleichtert. Es gab keine Kreatur, kein Donner und keine Blitze.

Als ich mit meiner Mutter das Klassenzimmer verlassen wollte, drehte ich mich noch mal um. Links in der Ecke stand eine schwarze Gestalt und das Fenster war zertrümmert…

10. Verlorenes Mobiltelefon

Eines Abends kam eine Frau nach Hause und fing an ihre Handtasche zu durchwühlen. Sie merkte schnell, dass ihr Handy verschwunden war. Sie wusste auch nicht mehr, wen sie zuletzt angerufen hatte, geschweige denn, wo sie es gelassen hatte. Also ging die zu ihrem Haustelefon und wählte ihre eigene Nummer.

Jemand ging dran, aber außer schweren Atem, hörte man nichts. Die Frau fragte: „können Sie mich hören?“ Eine Stimme am anderen Ende sagte: „Ich höre dich“. Sie versuchte mehr zu erfahren, aber ohne Erfolg. Die Frau beschloss daraufhin schlafen zu gehen. Als sie in ihr Schlafzimmer ging, sah sie ihr Mobiltelefon auf dem Nachttisch liegen.

Als sie nachsah, war es auf „lautlos“ geschaltet.

Bauen sie langsam Spannung auf und versuchen Sie Schock und Angst zu verbreiten, wenn die Stimme sagt: „Ich höre dich“.

11. Spukhaus in Pennsylvania

Die Legende besagt, dass es in der Stadt Pennsylvania ein Spukhaus gibt. Vor vielen Jahren wurden Leute eingeladen, um in diesem Haus eine Halloween-Party zu feiern. Auch Jack und Mary waren unter den Eingeladenen. Das Haus bestand aus einem Labyrinth von Gängen und Treppen, die alle in den 13. Stock führten. Die meisten Leute schafften es nie bis zur 13. Etage hoch, weil sie von den als Geister und Gespenster verkleideten Leuten schon vorher erschreckt wurden.

Aber Jack und Mary schafften es trotzdem in den 13. Stock. Aber keiner weiß, was sie auf dieser Etage erlebt haben, weil sie nach dieser verhängnisvollen Party nie wieder gesehen wurden.

12. Der Nachtbesucher

Tinas Sohn war 5 Jahre alt. Er wachte nachts auf und sprach mit jemanden. Tina ging sofort in sein Zimmer, um zu schauen was los ist. Als sie die Zimmertüre öffnete, traute sie ihren Augen nicht. Ihr Sohn saß aufrecht in seinem Bett und starrte auf den Tür, genau dort wo Tina stand.

Tina lief zu ihm hin uns sagte seinen Namen. Aber er antwortete nicht und sein Blick wich nicht von der Tür weg. Sie machte sich große Sorgen und rief seinen Namen nochmal, aber diesmal lauter, in der Hoffnung, eine Reaktion von ihrem Sohn zu bekommen. Plötzlich sagte er:“ Was?“ und starrte immer noch auf die Tür.

Tina fragte ihn: „Wen starrst du die ganze Zeit an ?“ Er drehte sich langsam in Richtung seiner Mutter und sagte: „Den Mann an der Tür“. Dann legte er sich wieder hin und schlief wieder ein.

13. Das Geisterbild

Eine Familie ist vor kurzer Zeit, in ein neues Haus gezogen. Der Mann, die Frau und der 3 jährige Sohn. Es ist ein altes Bauernhaus auf dem Land. Es ist ein gut eingerichtetes Haus, und in den Schlafzimmer der Eltern hängt ein großes Bild an der Wand. Es ist kein angenehmes oder beruhigendes Bild, sondern ein wenig gruselig.

Auf dem Bild ist ein alter Mann zu sehen, mit großen schwarzen Augen. Die Mutter, legte ihren drei jährigen Sohn zum Mittagsschlaf in das Bett, welches sich im Schlafzimmer befand. Plötzlich sagte ihr drei jähriger Sohn: „Ich will nicht in diesem Zimmer schlafen“. Sie fragte ihn warum und er sagte: “ Dieses Bild schaut mich an und versucht mit mir zu sprechen. Und das gefällt mir nicht“.

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