Urbane Legenden – Düstere Schauergeschichten der heutigen Zeit

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Urbane Legenden oder auch Moderne Sagen genannt, sind nichts anderes, als düstere Schauergeschichten der heutigen Zeit. Sie sollen den Anschein erwecken, dass sie wahr und genauso passiert sind. Sie lösen meistens Angst, Ekel und Verwirrung aus. Einige sind wirklich echt, andere sind wiederum frei erfunden.

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1. Du hast jetzt AIDS !

Diese Schauergeschichte existiert schon seit vielen Jahren und sorgte immer wieder für Gesprächsstoff. Man sagt, es wäre eine wahre Geschichte, die sich Ende der 80 Jahre so zugetragen hat.

Ende der 80 Jahre, machte sich ein frisch verliebtes Pärchen auf dem Weg ins Kino, um sich einen Film anzuschauen. An der Kinokasse, bekamen die beiden zwei Karten, wo unter anderem auch ihre Sitzplatznummern draufstanden. Im Saal angekommen, ließen sich die beiden nebeneinander in die Sitze fallen.

Das Mädchen spürte sofort einen kleinen Stich. Sie stand auf, um nachzusehen, was sie gepiekst hatte. Aber in der Dunkelheit, konnte sie nichts erkennen. Da der Stich nicht besonders heftig war und der Film schon anfing, machte sich sich keine weiteren Gedanken mehr. Nachdem der Film zu Ende war und die Lichter angingen, standen die beiden auf, um nach Hause zu gehen. Dabei fiel dem Jungen ein Zettel auf, der auf dem Sitz seiner Freundin klebte.

Darauf stand geschrieben : „Willkommen im Klub! Du hast Dich gerade mit Aids angesteckt!“ Die beiden schauten sich an und fingen an zu lachen. Aber dann erinnerte sich das Mädchen an den kleinen Stich zu Beginn der Vorstellung. Sie schaute sich ihre Sitzfläche genauer an und entdeckte die Spitze einer Nadel, die durch das Polster ragte.


2. Vergiftete Süßigkeiten

Diese urbane Legende ist nichts für schwacher Gemüter und äußerst grausam.

In den frühen 70er und 80er Jahren, gab es Berichte darüber, dass an Halloween vergiftete oder anderweitig präparierten Süßigkeiten im Umlauf waren. So würden Menschen, die Kinder hassen, Rasierklingen in Äpfel und Schockolade packen. Desweiteren war von vergifteten Süssigkeiten die Rede, die an die Kinder verteilt wurden, indem sie an die Haustüren der bösen Menschen klopften.

Genauso war es in einem kleinen New Yorker Vorort, wo ein kleines Mädchen mit ihren Freunden an Halloween von Haus zu Haus zog, und bei einem älteren Herrn Süßes oder Saures spielte. Nachdem der Mann zunächst böse auf die Kinder herabblickte, sagte er zu den Kindern, dass sie kurz warten sollen, dann würden sie auch etwas von ihm bekommen.

Wie versprochen, kam der unfreundliche Mann nach kurzer Zeit mit Äpfeln und Schokolade zurück, und gab sie den Kindern.

Als ihre Taschen voll mit Süsskram waren, fingen die Kinder hastig an die Leckereien in sich hinein zustopfen, bevor ihre Eltern sie warnen konnten, nicht zu viel auf einmal zu essen. Das kleine Mädchen begann plötzlich zu schreien und hatte furchtbare Schmerzen. Nachdem ihre Freunde Hilfe geholt hatten und das Kind ins Krankenhaus eingeliefert worden war, zeigte sich der Grund für die Schmerzen: Mehrere der Süßigkeiten waren mit Rasierklingenstücken gespickt worden. Eine von diesen hatte dem Mädchen die Speiseröhre zerschnitten.


3. Kinder drogenabhängig machen

In den 90 Jahren, warnte ein Schulleiter von einer Grundschule die Eltern ihrer Kinder vor Abziehbildchen, die auf dem Schulhof verteilt wurden. Es hieß damals, dass Drogendealer auf Schulhöfen unterwegs waren, um Kinder nichtsahnend Drogenabhängig zu machen. Wer an diesen Abziehbildchen leckte, um sich ein Tatoo auf den Arm zu kleben, der lutschte in Wahrheit die Droge LSD.

Der Sinn der Sache war, die Kinder Drogenabhängig zu machen, um viel Geld zu verdienen.

Diese Schauergeschichte ist wohl eher ein Mythos und frei erfunden, denn so etwas würde doch kein Mensch tun…


4. Der Spinnenbiss

Ein junger Mann aus Deutschland, flog nach Australien um dort seine Freundin zu besuchen, die er über das Internet kennenlernte. Das Mädchen wohnte abseits der Stadt, in einer ländlichen Gegend. Bei einem gemeinsamen Spaziergang, wurde er von einer Spinne gebissen, die ihm auch ein Stück Haut vom Leibe riß.

Als er zwei Wochen später, wieder zurück nach Deutschland fliegen wollte, bekam er plötzlich heftige Schmerzen an seinem Arm. Einen kurzen Augenblick später, platzte seine Haut auf, und heraus kamen kleine Babyspinnen.


5. Der Tote am Schreibtisch

George Turklebaum war 51 Jahre alt und 30 Jahre lang Büroangestellter in einem New Yorker Verlag. An einem Montag, erlitt Turklebaum einen Herzinfarkt und verstarb stillschweigend auf seinen Bürostuhl. Es war ein großes offenes Büro, indem dutzende Angestellte ihre Arbeit verrichteten, sowie es in den USA üblich ist. Die einzelnen Sitzplätze, wurden mit kurzen Brettern oder so etwas in der Art voneinander getrennt.

Erst am Samstagmorgen, bemerkte eine Putzfrau die Leiche von Turklebaum, als sie ihn fragen wollte, warum er denn am Wochenende arbeite. Das unvorstellbare an der Sache war, dass täglich dutzende Menschen an der Leiche vorbei liefen, aber niemand bemerkte, dass Turklebaum schon längst tot war!

Die Büroangestellten, haben tatsächlich 5 Tage lang mit einer Leiche zusammen im Büro gesessen.

Wie kann das sein ?! Sein Vorgesetzter, sagte später: „George war morgens immer der Erste und abends der Letzte, der ging. Also fand niemand es ungewöhnlich, dass er die ganze Zeit in derselben Position verharrte und kein Wort sprach. Er war immer sehr in seine Arbeit vertieft und hatte wenig Kontakt zu den anderen.”

Er war gerade dabei, ein medizinisches Fachbuch Korrektur zu lesen, als sein Herz aufhörte zu schlagen.


6. Blinken sie nicht mit ihren Autoscheinwerfern sonst… Tod

Wieder ein klassisches Schauermärchen, dass aber ganz bestimmt nur ein Hoaxes ist. Aber interessant ist es trotzdem. Die Polizei von Los Angeles, hat im Jahr 2005, folgende Warnung an die Bürger dieser Stadt ausgesprochen:

Wenn Sie nach Einbruch der Dunkelheit mit ihrem Auto fahren und ein entgegenkommendes Auto ohne eingeschaltete Scheinwerfer sehen, machen sie bloß KEINE LICHTHUPE! Dies ist eine Art „Mutprobe“ von sehr gefährlichen Bloods-Gangmitglieder, und die funktioniert so:

Das neue Gangmitglied, welches die Mutprobe durchführen muss, um aufgenommen zu werden, fährt ohne Scheinwerferlicht durch die Straßen. Das erste Auto, das seine Lichthupe betätigt, um den Gangmitglied höflich zu signalisieren, dass es die Autoscheinwerfer einschalten solle , ist jetzt sein „Ziel“.

Er muss jetzt umdrehen und das Auto jagen, dann jede Person im Fahrzeug töten, um seine Mutprobe zu bestehen. Polizeidienststellen in ganz Los Angeles, wurden gewarnt, dass der 23. und 24. September 2005 das „Blut“ -Mutprobenwochenende ist.


7. Der Unfall

Die gruselige Urbane Legende, soll sich in den frühen 70 Jahren in den USA abgespielt haben. Der Mythos hält sich hartnäckig, dass dies eine wahre Schauergeschichte sei. Ein älteres Ehepaar, fuhr eines abends nach einem aufregenden Bingospiel mit dem Auto nach Hause. Die Straße war nie viel befahren und man konnte es schon als großes Glück bezeichnen, wenn einem dort ein Auto entgegen kam.

Plötzlich sahen die beiden eine junge Frau am Straßenrand stehen, die ihnen zuwinkte und die beiden dazu brachte anzuhalten. Der Mann ließ das Fenster herunter und sprach die junge Frau an, wie man ihr denn helfen könne. Sie zeigte auf ihren Wagen, der sich auf der gegenüberliegenden Spur befand und sagte, dass sie einen Unfall gehabt habe.

Die beiden konnten nun erkennen, dass die Frau mit ihrem Auto, gegen einen einsam stehenden Baum gefahren war. Rauch stieg aus der total verbeulten Motorhaube. Die junge Frau, wirkte sehr hysterisch und erzählte weiter, dass ihr Baby noch in dem Wagen sei und sie es unmöglich befreien könnte.

Der Mann stellte den Motor ab und bat die junge Mutter auf dem Rücksitz Platz zu nehmen. Er würde versuchen, dass Baby aus dem Wrack zu befreien. Der Mann, rannte sofort zu dem Wagen und konnte nach einem kurzen Blick, den Kindersitz mit dem Baby entdecken. Er schlug die Scheibe ein und befreite das Baby aus dem Wagen, das noch lebte und leise wimmerte.

Mit dem Baby im Arm, lief er schnell zurück zum Wagen. Dort angekommen, wollte er der verstörten Mutter ihr Kind zurück geben. Doch es saß niemand mehr auf dem Rücksitz. Seine Frau und er, sahen sich verwundert an. Sie war einfach verschwunden… Er lief zurück zum Unfallwagen und musste mit entsetzen feststellen, dass auf der Fahrerseite eine tödlich verletzte Frau eingeklemmt war.

Er versuchte sie aus dem Wagen zu ziehen, doch schaffte es nicht. Als er sich die tote Frau näher ansah, erschrack er. Es war die junge Frau, die Mutter des Kindes, die noch vor wenigen Minuten darum gebeten hatte, ihren Baby zu helfen.


8. Der Nierenraub

Peter McClaw aus England, war ein erfolgreicher Geschäftsmann und „glücklich“ verheiratet. Auf einer Geschäftsreise nach Mexiko, lernte der Mitte 40 Jährige, eine nette junge Mexikanerin kennen. Er begann mit ihr eine Affäre, und nahm sie abends mit auf sein Hotelzimmer, wo er sich mit ihr vergnügte.

Morgens wachte er in der Badewanne voller Eis auf und stellte fest, dass ihm eine Niere fehlte.


9. Hot Dog

Diese urbane Legende ist völlig verrückt, aber dennoch war. Sie ereignete sich im Jahre 1994 in den USA, als die 73-jährige Charlize Shraeder mit ihrem kleinen Hund Buster spazieren ging. Es regnete stark und nach einer halben Stunde kehrte die ältere Dame mit ihrem durchnässten Hund in ihre kleine Zweizimmerwohnung zurück.

Da Shraeder nicht wollte, dass ihr Hund durchnässt durch die Wohnung läuft, kam sie auf die absurde Idee, ihren kleinen Hund in ihrer neuen Mikrowelle zu trocknen. Diese hatte sie 2 Tage zuvor, von ihrem Sohn geschenkt bekommen. Mikrowellen waren zur damaligen Zeit recht neu und noch nicht so lange auf dem Markt.

Eine Stunde später, war auch endlich der herbeigerufene Tierarzt vor Ort und konnte nur noch den Tod des Hundes feststellen. Daraufhin verklagte die Witwe den Mikrowellenhersteller „Home Kitchen“ auf 45 Millionen US-Dollar Schmerzensgeld und wurde über Nacht landesweit bekannt. In der Anklageschrift hieß es, dass in der Betriebsanleitung nicht gestanden habe, dass man keine Hunde in der Mikrowelle trocknen darf.

Dieser Prozess dauerte mehrere Jahre und ging soweit, dass der Hersteller Anklage beim obersten Gericht einreichte. Und tatsächlich, bekam die alte Dame schlussendlich recht. Sie bekam vom obersten Gericht ein Schmerzensgeld von 3.5 Millionen US-Dollar zugesprochen


10. Die Mitbewohnerin

Zwei Studentinnen teilen sich ein Zimmer im Studentenwohnheim. Als die eine der beiden spät nachts von einer Party zurückkommt, ist es dunkel und sie lässt das Licht aus, um ihre Mitbewohnerin nicht zu wecken. Am nächsten Morgen findet sie sie tot in ihrem Bett. An der Wand darüber steht mit Blut geschrieben: „Bist du nicht froh, dass du das Licht nicht eingeschaltet hast?“

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