Lazarus Experiment | Tote wieder zum Leben erwecken

Lazarus Experiment - Die Wippe

Robert E. Cornish (1903-1963) war ein verrückter Wissenschaftler und kalifornischer Arzt, der vor allem durch sein gruseliges Lazarus Experiment bekannt wurde, dass Tote wieder zum Leben erweckt. Cornish war ein hochbegabtes Kind, dass im Alter von 15 Jahren die High School absolvierte und mit stolzen 22 Jahren als Arzt und Wissenschaftler promovierte. Zunächst war sein Wissenschaftliches Interesse von ganz normaler Natur.

Er arbeitete an verschiedenen Projekten, wie beispielsweise die Entwicklung von Lesebrillen bzw. verbesserten Linsen. Aber damit gab sich Cornish nicht zufrieden. Er wollte den großen medizinischen Durchbruch, in dem Bereich der Reanimation schaffen. Sein großes Ziel war es, Tote wieder zum Leben erwecken. Somit begannen 1932, seine unheimlichen Lazarus Experimente.

Die Toten Menschen, wurden an einer großen Wippe geschnallt, wo man ihnen anschließend Adrenalin und Heparin injizierte, um das Blut zu verdünnen. Dann wurden die Toten kräftig durch gewippt, um die Durchblutung wiederherzustellen. So sollte sich das Blut im Körper verteilen und ein künstlicher Kreislauf entstehen.

Seine erstes Versuchsperson, war ein 62 Jähriger Mann, der im Krankenhaus frisch an einem Herzstillstand gestorben war. Der Verstorbene wurde auf die Wippe gelegt und immer wieder auf und ab bewegt, während Cornish versuchte ihn über 1 Stunde zu Reanimieren, aber erfolglos.

Cornish gab zu Protokoll, – dass sich das Gesicht des Toten mit einem Male erwärmte und ein Lebensfunke kehrte in die Augen zurück.

Es wurde jedoch nicht nachgewiesen, ob das Herz wieder schlug. Auch eine Herzdruckmassage wurde versucht, ebenfalls ohne Erfolg. Cornish musste sich der nackten Tatsache stellen, dass sein erster Versuch nicht geklappt hat.

Kurze Zeit später, bekam er seine zweite Versuchsperson. Es war ein 22 Jähriger junger Mann, der kurz zuvor in einem See ertrunken war. Da er wegen dem ersten gescheiterten Versuch nicht sicher war, ob seine Wippe vielleicht doch nicht optimal ist, erwärmte er den Körper mit einer Heizdecke und einem Heizkissen. Ganze vier Stunden, versuchte er ihn zu reanimieren, aber wieder kam kein Herzschlag zu Stande. Stattdessen setzte die Leichenstarre ein, was eine weitere Reanimation unmöglich machte.

Cornish war enttäuscht, dachte aber noch lange nicht ans aufgeben. Er beschloss, seine Methode an frisch eingeschläferten Hunden zu perfektionieren. Im Mai 1934 erwarb er fünf Foxterrier, die er alle samt Lazarus nannte, genauer gesagt Lazarus 1 bis 5. Die Hunde wurden mit Stickstoff getötet und anschließend auf die Wippe gelegt. Wie bei den Menschen, wurde auch den Hunden Adrenalin und Heparin injiziert, um das Blut zu verdünnen. Ein Helfer bewegte die Wippe immer auf und ab und pustete nebenbei Sauerstoff in den Mund des Hundes, während Cornish versuchte den Hund zu reanimieren.

Lazarus 5 und der verrückte Wissenschaftler

Und er hatte Erfolg. Er schaffte es tatsächlich, Lazarus 5 erfolgreich zu reanimieren. Trotz allem, betrachtete Cornish das Experiment nicht als Erfolg, weil das Gehirn des Hundes zu stark geschädigt war. Lazarus 5 war blind, konnte nicht alleine stehen und reagierte sehr langsam auf Befehle. Hat aber nach einer gewissen Zeit gelernt zu kriechen, zu bellen, sich auf die Hüften zu setzen und selbstständig ein Pfund Fleisch am Tag zu essen. Den Informationen zufolge, war der Hirnschaden so groß, dass Lazarus 5 nie mehr ein normales Leben aufnehmen konnte.

Cornish führte seine Experimente in Berkeley weiter fort. Als die Presse anfing, über seine Arbeit zu schreiben, musste er Berkeley verlassen, noch während er mit Lazarus 3 experimentierte. Auch bei der Nr 3 hatte er Erfolg, der aber mehr Schein als sein war. Cornish gab zu, dass der Hund mehr tot als lebendig war und dachte darüber nach, Schweine anstelle von Hunden zu nehmen. Aber daraus wurde nichts. Er führte seine Experimente mit Hunden weiter fort.

Auch wenn die Ergebnisse seiner Forschung eher als mager anzusehen waren, wurde er von der Presse, als großartiger Arzt und Wissenschaftler gefeiert. Es wurde sogar ein Film über seine Arbeit gedreht ( Life Returns 1935 ), wo man sogar echtes Filmmaterial aus seinen Forschungen benutzte. Kurz danach beendete er sein Projekt „Tote wieder zum Leben zu erwecken“ und wäre fast von der Bildfläche verschwunden, wenn er nicht 1947 ein grausiges Angebot bekommen hätte.

Der zum Tode verurteilte Kindermörder Thomas McMonigle, kontaktierte Cornish und schlug ihm vor, dass er ihn nach seiner Hinrichtung wiederbeleben könne. Cornish war erstaunt über diese Idee und willigte sofort ein. Anschließend, nahm er Kontakt mit dem Bundesstaat Kalifornien auf, um alles weitere zu klären. Glücklicherweise wurde sein Antrag abgelehnt und McMonigle wurde im Februar 1948 in der Gaskammer hingerichtet.

In den späten 1950er Jahren hatte sich Cornish aus der medizinischen Forschung zurückgezogen und vermarktete sein eigenes Produkt Dr. Cornishs Zahnpulver mit Vitamin D und Fluorid.


 

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