Wahre Gruselgeschichte: Eine gruselige Geschichte

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Wahre Gruselgeschichte -  Eine gruselige Geschichte

Kategorie: Wahre Gruselgeschichten    |    Hinzugefügt von Lucia aus Philadelphia am 01.10.2013

Das ist mir tatsächlich vor ein paar Jahren an der Universität in Philadelphia passiert.

In meiner Studienzeit, teilte ich mir ein kleines Apartment mit einem Mädchen names Chiara. Wir studierten beide Jazzmusik an der Universität in Philadelphia. Unser Apartment hatte zwei Zimmer, und war im sechsten Stock. Ein Wohn/Schlafraum, Küche und Bad. Die Wände waren sehr dünn, sodass ich nicht wirklich schlafen konnte, wenn meine Mitbewohnerin spät abends noch in der Küche Gesangsübungen machte.

Sie war sehr ehrgeizig. An einem Freitag morgen sagte sie mir, dass sie heute abend, so gegen 20:00 Uhr auf ein Konzert gehen würde und erst spät nachts wieder zurück kommen würde. Ich freute mich tierisch, endlich mal wieder eine Nacht durchschlafen dachte, dachte ich mir. So gegen 19:30 Uhr verabschiedete sie sich von mir und ging zu Türe raus.

Ich war überglücklich, dass ich die Bude endlich mal für mich alleine hatte. Ich machte mir ein schönes Abendessen – gegrillten Fisch mit Bratkartoffeln. Anschließend sah ich noch ein bisschen fern, nahm eine Dusche, zog mir ein Pyjama an und legte mich so gegen 22:00 Uhr ins Bett. Meine Augenlider wurden sehr schnell so schwer, dass ich kurz darauf auch schon einschlief.

Ach ja, das hatte ich fast vergessen zu erzählen. In unserem Wohn/Schlafraum, stand ein Etagenbett. Ich schlief immer oben und Chiara hatte sich den unteren Teil des Bettes ausgesucht. Spät nachts wurde ich wach, weil ich hörte, wie jemand die Wohnungstüre leise öffnete und wieder schloss.

Ich dachte mir nichts weiter dabei, weil es ja nur Chiara sein konnte, dachte ich jedenfalls. Ein wenig seltsam war es schon, weil sie ganz langsam den Flur entlangschlich, dann erstmal für ein paar Sekunden vor der Zimmertüre stehenblieb, bis sie endlich leise ins Zimmer kam. Chiara ist normalerweise nicht der Typ der Rücksicht auf andere Menschen nimmt.

Sie wäre eher den Flur entlang getrampelt und nicht geschlichen. Ok, ich dachte mir aber nichts weiter dabei, weil wer sollte es denn sonst sein… Ich lag mit dem Gesicht zur Wand und tat so, als ob ich schlief. Sie kam langsam und vorsichtig herein gelaufen, blieb für eine kurze Zeit vor dem Bett stehen und legte sich dann direkt unter mir auf ihre Matratze.

Die Matratze unter mir knarrte ständig und ich konnte sie noch nicht einmal atmen hören. Ich fing langsam an einzuschlafen, als ich von einem Geräusch wieder wach wurde.

Ich hörte ein Schlüssel im Schloss. Die Haustüre öffnete sich und Chiara kam in die Wohnung und summte eine Opernmelodie.

Die Matratze unter mir knarrte immer noch.


 

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