Kurze Gruselgeschichte: Spuk im Kinderzimmer

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Gruselgeschichte - Spuk im Kinderzimmer

Kategorie: Kurze Gruselgeschichten    |    Hinzugefügt am 13.11.2013

Es war einmal ein 10-jähriges Mädchen, dass in London in einem sehr alten Haus lebte. Sie hasste dieses Haus. Es war die ganze Zeit kalt und feucht. Außerdem wusste sie, dass sie keiner ihrer Freundinnen jemals besuchen würde, weil jeder in der Nachbarschaft dachte, dass in diesem Haus ein Geist lebt.

Das kleine Mädchen glaubte nicht an diese Geistergeschichte, war aber trotzdem neugierig. Wann immer sie konnte, versuchte sie Kontakt mit dem Geist aufzunehmen, indem sie „ihm“ irgendwelche Fragen stellte, aber nie eine Antwort erhielt. Das Haus war wirklich gruselig, und sie fühlte sich von Tag zu Tag immer unwohler, in diesem alten Gemäuer.

Eines Nachts lag sie in ihrem Bett und las ein Buch, als plötzlich ihre Nachttischlampe ausging. Sie dachte die Glühbirne wäre kaputt, wollte aber ihre Mutter, die bereits schlief, nicht wecken. Also legte sie ihr Buch auf den Nachttisch und versuchte zu schlafen. Plötzlich hörte sie ein leises klopfen am Fenster. Das Fenster befand sich direkt neben ihrem Bett.

Sie schaute dort hin, und sah hinter dem Fensterglas das Spiegelbild eines kleinen Jungen. Sie stand auf, und lief durch das dunkle Zimmer zu ihrem Lichtschalter hin. Auf dem Weg dorthin, fühlte sie etwas nasses auf dem Boden. Sie schaltete das Licht ein und sah auf dem Boden, genau vor ihr, einen roten Fleck, der innerhalb von wenigen Sekunden wieder verschwand.

Es war aber kein Blut, weil das Rot zu hell war. Es war fast Rosa. Plötzlich bekam sie das Bedürfnis, warum auch immer, ein stück Farbe von ihrer Zimmerwand abzukratzen. Nachdem sie das getan hatte, stockte ihr der Atem. Hinter ihrer lila Wand, war die Farbe rosa. Es war genau der gleiche Farbton, wie der, der kurz zuvor auf dem Boden zu sehen war.

Das Mädchen rannte aus ihrem Zimmer in Richtung des Zimmers ihrer Eltern. Aber auf dem Weg dorthin, erstarrte sie vor Schreck. Sie wollte ganz laut schreien, hatte ihren Mund ganz weit offen, aber es kam kein Geräusch heraus. Direkt über ihr war der Dachboden. Die Luke war geöffnet, und zu sehen war ein toter kleiner Junge, der mit einer Schlinge um den Hals aufgehangen wurde.

Völlig verängstigt und verwirrt, rannte das Mädchen zurück zu ihrem Zimmer. Dort angekommen, erwartete sie der nächste Schock. Auf ihrem Bett, lag die Leiche eines kleinen Jungen. Die Haut war ganz blass, die pupillen weiß und der Mund weit geöffnet. So als wolle der kleine Junge dem Mädchen etwas sagen.

Das Mädchen schrie so laut, wie sie nur konnte ( diesmal klappte es ). Sie schrie sich die Seele aus dem Leib, solange bis ihre Eltern panisch unnd völlig aufgelöst neben ihr standen und sie fragten, was los wäre. Aber von dem kleinen toten Jungen, war nichts mehr zu sehen.

Noch völlig verängstigt, erzählte das Mädchen ihren Eltern, was sie in diesem Haus erlebt hatte. Aber als sie ihren Eltern erzählte, wie der kleine Junge aussah, bekam ihre Mutter aufeinmal ein von angsterfülltes blasses Gesicht. Ihr stockte der Atem und sie starrte mit großen ängstlichen Augen immer wieder auf die Wand. Nämlich genau auf diese Stelle, wo das Mädchen die Farbe von der Wand abgekratzt hatte.

Das Mädchen fragte sofort: „Was ist los, Mama?“

Die Mutter antwortete: “ Nein… er ist zurück!!!“

Noch in der gleichen Nacht, verließen sie fluchtartig das Haus!

Bis zum heutigen Tage, weigerte sich die Mutter ihr zu sagen, wer er war.


 

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