Kurze Gruselgeschichte: Die Vorahnung

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Gruselgeschichte - Die Vorahnung

Kategorie: Kurze Gruselgeschichten    |    Hinzugefügt von Marc aus Essen am 26.08.2015

Anna war gerade Anfang 20, hatte wenig Freunde und verbrachte die meiste Zeit alleine in Ihrer Wohnung. Die einzige Bezugsperson die sie hatte war Ihr Opa. Mutter und Vater sind schon vor Jahren nach langer Krankheit verstorben. Auch der Opa ist jetzt schwer krank und liegt im nahegelegenen Hospiz. Anna weinte den ganzen Tag und war todunglücklich.

Gegen Abend ging es ihr wieder besser und sie las ein Buch um ihre Sorgen zu vergessen. Fertig und die Augen schwer wie blei legte sie sich hin zum schlafen. Vorher stellte sie noch ihren Wecker, weil sie in der Früh ihren Opa besuchen wollte.

Eine komische Unruhe machte sich in Ihrem Körper breit und sie drehte sich ständig von der einen Seite zur anderen und konnte einfach nicht einschlafen. Es war schon Mitternacht, als plötzlich um 03:02 Uhr ihr Wecker ertönte. Anna erschrak fürchterlich und stand kreidebleich in ihrem Zimmer. Sie war sich sicher, dass sie den Wecker viel später gestellt hatte.

Anna schaute sofort nach und behielt recht. Der Alarm des Weckers stand immer noch auf 07:00 Uhr morgens. Mit einem mulmigen Gefühl im Bauch, machte sie sich auf den Weg zum Telefon und rief um ca 03:20 Uhr im Hospiz an um sich nach ihrem Opa zu erkundigen.

Die diensthabende Schwester war sehr überrascht von diesem Anruf und sagte zu Anna mit bedrückender Stimme: “ Tut mir Leid, ihr Opa ist leider verstorben „. Anna brauch sofort in Tränen aus. Mit schluchzender Stimme fragte sie: “ Wann “

Die Schwester antwortete: “ Um 03:02 Uhr “


 

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