Gruselgeschichte für Kinder: Blutige Finger

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Gruselgeschichte für Kinder - Blutige Finger

Kategorie: Gruselgeschichten für Kinder    |    Hinzugefügt von Marie aus Freiburg am 12.06.2013

Ein Mann ging spät nachts in ein Hotel und bat freundlich um ein Zimmer. Der Hotelmanager sagte ihm, dass sie ausgebucht wären. „Wir haben nur noch ein Zimmer frei. Aber das vermieten wir nicht, weil es verflucht ist“, sagte er. „Ich nehme es“, sagte der Geschäftsmann. Ich glaube nicht an Geister und den ganzen Unsinn.

Der Mann nahm den Schlüssel und ging in das Zimmer, um endlich schlafen zu können. Als er das Licht ausmachte und sich ins Bett legen wollte, hörte er die Schranktür quietschen. Aus dem Schrank, stolperte eine gespenstische blasse Gestalt heraus und taumelte durch das Zimmer. Aus seinen Fingern tropfte Blut.

„Vedammte Finger! Verdammte Finger“, stöhnte es.

Als der Mann diesen schrecklichen Anblick sah, nahm er seine Koffer und rannte, noch in seinem Schlafanzug panisch aus dem Zimmer.

Am nächsten Abend, kam eine alte Frau in das Hotel und bat ebenfalls um ein Zimmer. Auch ihr sagte der Hotelmanager, dass sie nur noch ein Zimmer frei hätten, dieses aber nicht vermieten würden, weil es verflucht sei. „Ich habe in meinem langen Leben schon vieles erlebt, und nichts kann mich mehr erschrecken“, sagte die alte Frau.

Sie nahm den Schlüssel und ging auf das Zimmer. Als sie das Licht ausmachte und sich ins Bett legen wollte, hörte sie die Schranktüre quietschen. Aus dem Schrank, kam eine schrecklich hässliche Gestalt heraus getaumelt. Aus den Fingern tropfte Blut.

„Verdammte Finger! Verdammte Finger!, stöhnte es.

Die Frau kreischte ganz laut und rannte panisch aus dem Zimmer.

Eine Woche später, kam ein junger Mann sehr spät in das Hotel. Auch er wollte ein Zimmer für eine Nacht haben. Trotz der Warnung des Hotelmanagers, nahm auch er den Spukraum. Als er in dem Zimmer war, setzte er sich auf das Bett, nahm seine Gitarre heraus und fing an zu spielen. Ein paar Minuten später, ging die Schranktüre langsam auf und diese gespenstische blasse Gestalt kam heraus und taumelte durch das Zimmer.

Wie auch bei den beiden anderen Hotelgästen, tropfte auch diesmal Blut aus seinen Fingern.

„Blutige Finger! Verdammte Finger!“, stöhnte es.

Der junge Mann störte sich nicht dran und spielte einfach auf seiner Gitarre weiter. Diese Gestalt stöhnte weiter und seine Finger bluteten immer noch.

„Verdammte Finger! Blutige Finger!“

Schließlich hörte der Junge auf Gitarre zu spielen. Er schaute dieser schrecklichen Gestalt direkt in die Augen und sagte zu ihr: „Halt die Klappe und hol dir ein Pflaster“.


 

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