Robert the Doll – Eine gruselige Geschichte

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Lizenz: CC BY 2.0 – Author: Cayobo

Robert the Doll - Eine gruselige Geschichte

Die gruselige Geschichte von Robert the Doll begann, als der kleine 4 jährige Junge namens Robert Eugene Otto, die Puppe im Jahr 1904 geschenkt bekam.

Auffallend hergerichtet mit einem Stoffgesicht, dass sich mit der Zeit abgenutzt hat, war Robert the Doll ein einfaches und vorallem interessantes Spielzeug für Kinder. Etwas gruselig sind seine Augen. Denn in seinen Augenhöhlen, stecken harte schwarze Perlen und sein Matrosenanzug, gehörte einst seinem inzwischen verstorbenen Besitzer. Auf seinem leblosen Schoß, sitzt ein verstörendes Spielzeughündchen mit großen hervorquellenden Augen und einer langen Zunge, die manisch aus seinem Mund hängt.

Der Legende nach, wird diese 116 Jahre alte Strohpuppe bis heute von einem bösartigen Geist heimgesucht. Sein damaliger Besitzer, ein Junge namens Robert Eugene Otto, machte die Puppe für die schrecklichen Taten verantwortlich. Noch heute soll Menschen schreckliches widerfahren, die ihn beleidigen oder verspotten. Von angeblichen Knochenbrüchen bis hin zum tödlichen Autounfall ist alles dabei.

Robert the doll, lebt heute im Fort East Martello Museum in Florida – USA. Die Mitarbeiter sagten, dass er nie als Kinderpuppe gedacht war, sondern als Schaufensterdekoration, die wahrscheinlich von der Spielzeugfirma Steiff hergestellt wurde.

Trotzdem wurde Robert von der Familie Otto aufgenommen und wurde der beste Freund des kleinen Robert Gene Otto.

Robert Eugene Otto war so verliebt in die Puppe, dass er sie nach sich selbst benannte. Er kleidete sie komplett neu ein und nahm sein neues Spielzeug, trotz der unangenehmen Größe überall mit hin. Robert Eugene Otto war seinem neuen „Freund“ so nahe, dass seine Eltern in oft erwischten, wie er mit der Puppe sprach.

Das war für die Eltern erstmal nichts besonders, bis sie eines Tages eine tiefe dunkle Stimme als Antwort hörten. Die Hausmeisterin des Fort East Martello Museum sagte, dass es eine sehr seltsame Beziehung zwischen dem Jungen und der Puppe war. In einem Interview sagte sie außerdem noch, dass der Junge über die Puppe gesprochen hätte, als wäre er ein lebendiges Wesen.

Doch schon bald geschahen im Haushalt der Ottos seltsame Dinge. Der Legende nach, wachten Robert Eugene Ottos Eltern mitten in der Nacht auf und fanden ihren Jungen schreiend und von umgestürzten Möbeln in seinem Zimmer auf dem Boden liegend vor. Als Robert Eugene Otto älter wurde, wurde Robert noch bösartiger.

Er verstümmelte das gesamte Spielzeug des kleinen Jungen. Einmal behauptete ein Klempner, der im Haus der Ottos die Toilette reparieren sollte, Kinderlachen gehört zu haben, obwohl zu diesem Zeitpunkt niemand zu Hause war. Als er sich im Zimmer umsah, bemerkte der Klempner, dass Robert the Doll scheinbar von alleine von einer Seite des Fensters zur anderen gegangen war.

Außerdem schwor der Klempner, dass Gegenstände, die auf Roberts Schoß gewesen waren, auf der anderen Seite des Raums landeten – als hätte er sie dort hin geworfen. Schließlich wurde Robert Eugene Otto erwachsen und zog weg. Nach seinem Studium an der Academy of Fine Arts in Chicago und der Art Students League in New York ging er an die Pariser Sorbonne, wo er seine Frau Anne kennenlernte.

Robert Eugene Otto brachte die Puppe zurück in sein Elternhaus in der Eaton Street 534 in Key West, Florida – und nannte das Haus „The Artist House“. Heute ist das viktorianische Haus ein „Spuk“-B&B.

Robert Eugene Otto richtete für Robert the Doll auf dem Dachboden ein besonderes Zimmer mit Möbeln, Spielzeug und sogar einen eigenen Teddybären ein. Aber seine Frau war nicht so begeistert von seinem Kinderspielzeug und bat ihn, die Puppe wegzuschmeißen.

Robert gefiel der Dachboden aber nicht. Er soll sich wiederholt herausgeschlichen und sich auf einem Stuhl mit Blick auf ein Fenster im Obergeschoss niedergelassen haben, wo er von vorbeilaufenden Passanten gesehen wurde. Menschen, die an der Eaton Street 534 vorbeikamen, vermieden es bald, sich dem Haus zu nähern, geschweige denn dort vorbeizulaufen.

Die Menschen schworen, dass sie gesehen haben, dass die Puppe mal nach links schaute und im nächsten Augenblick nach rechts. So, als würde sie die vorbeilaufenden Menschen beobachten. Andere behaupteten auch, dass sie von der Puppe böse angegrinst wurden.

Nach dem Tod von Robert Eugene Otto im Jahr 1974 kaufte eine Frau namens Myrtle Reuter das ehmalige Haus der Familie Otto. Was bedeutete, dass Robert the Doll eine ganz neue Besitzerin hatte. Reuter lebte 20 Jahre mit Robert zusammen – angeblich nahm sie ihn sogar mit, als sie in den 1980er Jahren in ein neues Zuhause zog.

Schließlich spendete sie das gruselige Spielzeug 1994 dem Fort East Martello Museum in Florida und behauptete, die Puppe sei tatsächlich von einem Geist besessen. Auf Nachfrage, ob sie in den letzten Jahren seltsame, vorallem unheimliche Dinge erlebt hat, schwieg sie und wurde ganz blass im Gesicht.

Das Museum nahm die Puppe sofort an sich. Schon nach wenigen Stunden, berichteten Museumsangestellte jedoch von unerklärlichen Vorkommnissen mit der Puppe. Trotzdem haben sich die Museumsbesucher darum gerissen, Robert the Doll einmal zu sehen.

„Er bekommt jeden Tag ein bis drei Briefe“, sagte Convertito. In den Briefen der Besucher steht allerlei Unsinn drin. Einige Menschen wollen, dass Robert Menschen verflucht, oder sogar tötet… Seit seiner Ankunft hat Robert fast 1.000 Briefe erhalten. Aber das ist nicht alles, was er bekommt. Es ist auch bekannt, dass Besucher Süßigkeiten, Geld und manchmal sogar Joints hinterlassen.

Im Jahr 2015 wurde ein Robert the Doll-Film mit dem einfachen Titel Robert veröffentlicht. Der Film folgt der Entstehungsgeschichte von Robert the Doll, beginnend mit seiner Ankunft im Haus der Familie Otto (ja, die Familie im Film heißt tatsächlich „Otto“).

Wer hätte gedacht, dass eine Puppe so viel Kraft haben kann? Auch nach 116 Jahren scheint Robert so scharf wie eh und je zu sein. Bis heute behaupten Besucher, dass Kameras in seiner Gegenwart versagen und elektronische Geräte verrückt spielen.

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