Gruselgeschichte – Creepypasta: Es klopft an meinem Fenster


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Gruselgeschichte - Creepypasta: Es klopft an meinem Fenster

Ich liege in meinem Bett, ruhelos und alleine, in einer dunklen und stillen Nacht. Ich werfe mich hin und her und versuche eine gemütliche Stelle zu finden. Doch ich fühle mich beunruhigt, irgendwas stimmt nicht. Ich welze mich hin und her, bis ich endlich in einer gemütlichen Position liege. Ich schließe meine Augen, aber es macht keinen Unterschied, weil es sowieso zu dunkel in meinem Zimmer ist, um irgendetwas zu sehen.

Ich schätze, meine Augen brauchen nur ein bisschen Zeit, um sich an die Dunkelheit zu gewöhnen. Ich liege hier, leise und ruhig, in dunkler und nasser Nacht. Mein Körper ist entspannt, mein Kopf frei von Gedanken und ich bin bereit zum Einschlafen. Schlagartig ist die Stille vorbei und mein Kopf füllt sich mit angsteinflößende Gedanken, als ich meine Augen aufreiße.

„KLOPF KLOPF KLOPF“

Es ist ganz sicher eine Faust auf Glas. Aber nein, das kann doch nicht sein, was würde jemanden dazu veranlassen, jemanden der alleine zuhause ist, aufzuwecken? Denk logisch. Wenn jemand in mein Haus einbrechen wollte, würde er wohl niemals vorher gegen das Fenster klopfen… Dieser Gedanke ist absurd. Sie würden einfach einbrechen, ein lautes Geräusch machen oder so leise wie möglich sein.

Aber sie würden niemals vorher anklopfen! Geister und Gespenster existieren nicht, redete ich mir ein. Ich könnte mich beruhigen, indem ich einfach aus dem Fenster sehe. Aber ich liege mit dem Rücken zum Fenster und bin zu nervös und vor allem verängstigt, um mich umzudrehen.

Ich habe Angst, meine größte Furcht am Fenster stehen zu sehen. Nervös, fing ich an zu grübeln – Was könnte das wohl sein, fragte ich mich? Vielleicht ein paar Vögel, die gegen das Fenster geflogen sind? Nein, das wäre zu unrealistisch. Es könnte aber auch eine Gruppe von Kindern sein, die Nachts herumlaufen und gegen die Fenster klopfen. Es wäre ne Möglichkeit.

Wenn ich so darüber nachdenke, könnte es auch nur meine Vorstellungskraft sein. Vielleicht habe ich nur ein eigenartiges Knarzen im Haus wahrgenommen und es mit einem Klopfen verwechselt.

„KLOPF KLOPF KLOPF“

Nein, das war definitiv nicht meine Fantasie!!! Die verrückten Kinder sind hartnäckig. Sie machen wahrscheinlich so lange weiter, bis sie eine Reaktion bekommen. Vielleicht, steht ein wahnsinniger Irrer draußen und wartet darauf, dass ich hinausschaue, damit er durch das Fenster einbrechen und mich angreifen kann. Nein, das denke ich nicht. Werde bloß nicht Paranoid, dachte ich. Immerhin ist er draußen und ich bin drinnen.

Und bis ich das Glas nicht brechen höre, weiß ich, dass ich in Sicherheit bin. Trotzdem, wurde ich immer nervöser und redete mir immer wieder ein, dass es Geister / Gespenster und Monster nicht gibt! Mal nebenbei, ich habe mich noch nicht einmal bewegt. Hoffentlich wird es diesen Kindern zu Langweilig und sie lassen mich endlich in Ruhe.

„KLOPF KLOPF KLOPF“

Nein, dass können keine Kinder sein. Kinder würden nicht so lange warten, nur um eine Reaktion von einem einsamen Kerl zu bekommen. Sie würden nur gelangweilt sein und weiterziehen. Aber was könnte das nur sein? Wieso würde mich ein Serienmörder, von allen Menschen auf dieser Welt, ausgerechnet mich als Ziel auswählen? Ich war mittlerweile so verängstigt, dass ich immer noch regunglos im Bett lag und spürte, wie sich an meinem Körper eine Gänsehaut anbannte.

Ich zerbrach mir weiterhin den Kopf. Was könnte das wohl sein? Tu einfach so, als ob du schläfst, vielleicht gehen sie dann weg, dachte ich verängstigt.

„KLOPF KLOPF KLOPF“

OH GOTT… ich halte das nicht mehr aus… Bitte geh weg! Lass mich einfach in Ruhe! Jetzt ist jede Hoffnung verloren! Es wird hier reinkommen, direkt zu mir, um fruchtbare, nicht vorstellbare Dinge mit mir zu machen. Ein eiskalter Schauer lief mir über den Rücken. Mein Herz klopfte wie verrückt und meine Atemzüge wurden immer schneller vor lauter Angst.

„KLOPF KLOPF KLOPF“

Es hörte einfach nicht auf. Ich zitterte am ganzen Körper und war starr vor Angst. Mein Herz klopfte so stark, dass ich dachte, dass es jeden Moment aus meiner Brust springt. So fühlte es sich an. Von einer normalen Atmung, konnte man nicht mehr reden, denn mittlerweile, fing ich schon langsam an zu hyperventilieren. Ich war völlig verzweifelt und das einzige was mir blieb, war mir einzureden, dass sie draussen sind und ich drinnen. Und solange ich das Glas nicht brechen hören würde, bin ich in Sicherheit.

„KLOPF KLOPF KLOPF“

ICH HALTE DAS NICHT MEHR AUS! Ich werde noch wahnsinnig von diesem Klopfen! Wenn ich doch wenigstens sehen könnte, was es ist, würde ich endlich meine Ruhe finden. Ich hatte so eine Angst und mein Herz klopfte nur so vor sich hin. Ich dachte gleich ist es um mich geschehen und ich sterbe an einem Herzinfarkt. Lange halte ich das nicht mehr aus! Ich versuchte vergeblich mich zu beruhigen und atmete langsam, tief ein und wieder aus. Mein Herz raste immer noch so sehr, als hätte ich einen 3 stündigen Marathonlauf hinter mir!

Langsam, drehe ich meinen Kopf zum Fenster…

Mein Herz sinkt mir in die Brust und ich habe zu viel Angst um zu schreien oder mich zu bewegen. Aber was ich dann sah, ließ mir mein Herz in die Hose rutschen! An meinem Fenster stand eine blasse Gestalt mit pechschwarzen Knopfaugen, die mir mit einem breiten Grinsen, tief in die Augen starrte!!!

Es stand die ganze Zeit drinnen in meinem Zimmer und klopfte gegen das Fenster!!!


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