Wahre Gruselgeschichten – Seite 2

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Wahre Gruselgeschichten

14. Der Großvater

Mein Vater starb letztes Jahr, als mein Sohn 1 Jahr alt war. Wir saßen jeden Freitagabend gemeinsam am Tisch und aßen zu Abend. Mein Vater war auch immer mit dabei, als er noch lebte. Er war ein ruhiger, aber doch sehr lustiger Mann, der immer wusste, wie er Menschen zum lachen bringen konnte.

Wenn wir gemeinsam am Tisch saßen, machte er meinem Sohn immer komische Gesichter, sodass dieser immer lachen musste. Eine Woche nach der Beerdigung meines Vaters, wurde ich mitten in der Nacht um 1 Uhr wach, weil ich meinen Sohn unkontrolliert lachen hörte. Ich war verwirrt, wusste nicht was los war und bin sofort rüber in sein Zimmer gegangen.

Als ich die Zimmertüre öffnete, sah ich meinen Sohn im dunklen Zimmer lachend auf dem Bett sitzen. Ich sagte zu ihm: „Schatz, was machst du denn da?“ Er anwortete: „Opa Opa“. Aus irgendeinem Grund, wurde ich plötzlich sehr nervös. Ich nahm meinen Sohn auf den Arm und wollte ihn mit ihn mein Schlafzimmer nehmen.

Als ich ihn gerade auf meinem Arm hatte, sagte er:“Tschüss Opa!“ Und küsste absolut nichts, was ich sehen konnte!

15. Das Büro

Wenn du abends nach 21 Uhr in unserem alten Büro gearbeitet hast, haben alle Drucker in dem Raum, ohne erkennbaren Grund mit dem Drucken angefangen. Ständig klingelte das Telefon, und zwar solange, bis du abgenommen hast, um dann festzustellen das am Ende der Leitung niemand antwortet.

Auf der Gegensprechanlage blinkten ständig die Lichter, aber vor dem Büro war niemand zu sehen. Das haben auch viele meiner Arbeitskollegen erlebt und der Betrieb, wurde 2003 stillschweigend geschlossen.

– Karen D’krutz aus Mexico City –

16. SOS – Das Notsignal

1998 war ein aufregendes Jahr für mich. Ich wurde in meinem Job befördert und bekam eine dicke Gehaltseröhung. Was jetzt noch fehlte, war eine eigenen Wohnung, da ich mit meinen 30 Jahren immer noch bei meinen Eltern lebte. Also suchte ich mir eine kleine gemütliche 2 Zimmer Wohnung, direkt im Ergeschoss. Es war ein schönes Häuschen im grünen, abseits der Straße, in dem 6 Parteien wohnten.

Ich lebte mich schnell ein und fühlte mich in meiner neuen Wohnung eigentlich recht wohl, bis auf die Tatsache, dass der Mann der über mir wohnte, sich mir gegenüber sehr eigenartig verhielt. Immer wenn er mich sah, lief er schnell mit gesenkten Kopf an mir vorbei und sagte nicht einmal Hallo oder Guten Tag zu mir.

Aber das war nicht das seltsamste an ihm, damit konnte ich leben. Wer weiß welche Probleme dieser Mann hat und was er im Leben durchgemacht hatte, dachte ich mir. Aber eine Sache störte mich wirklich und machte mich sehr nachdenklich. Jede Nacht wurde ich von einem merkwürdigen geklopfe wach. Das Klopfen war direkt über mir, und kam aus der Wohnung von diesem seltsamen Kerl.

Es war immer ein gleichbleibendes rhythmisches Klopfen, so als würde mir jemand etwas mitteilen wollen. Die erste Woche, war es höchstens 20 Minuten zu hören. Aber dann, hörte ich dieses merkwürdige Klopfen stundenlang und konnte nicht mehr einschlafen. Auf der Arbeit hörte ich schon Sprüche wie: „Geh mal eher schlafen“ oder „du siehst total fertig aus“.

Ich redete mit meinen Arbeitskollegen darüber und die sagten mir sofort, ich solle mich bei dem Vermieter über ihn beschweren. Sofort beschweren, fand ich blöd und ich entschloss mich erstmal, den persönlichen Kontakt zu diesem seltsamen Mann zu suchen. Auch wenn ich mich bei dieser Sache nicht wohl fühlte und ein wenig nervös war, bin ich nach der Arbeit die Treppen hoch, stand bei ihm vor der Haustüre und musste erstmal feststellen, dass dort nirgends eine Klingel zu finden war.

Also klopfte ich gegen die Türe, aber niemand öffnete mir. Ich klopfte ein zweite mal, aber auch diesmal blieb die Türe zu, obwohl ich in der Wohnung irgendwelche Geräusche gehört habe! In der folgenden Nacht, bin ich wie in den letzten Wochen, wieder von diesem merkwürdigen Klopfen wach geworden.

Aber dann hatte ich die Idee. Ich nahm das Klopfen mit meinem Handy auf. Am nächsten Tag auf der Arbeit, hörten sich meine Arbeitskollegen die Aufnahme an, und fanden dieses Klopfen auch recht merkwürdig. Doch dann kam der Abteilungsleiter ins Büro, und sah uns alle beisammen stehen. Er fragte sofort was hier los sei, und ich erzählte auch ihm die Geschichte mit dem merkwürdigen Klopfen.

Als ich ihm die Aufnahme vorspielte, sagte er sofort, dass das ein Hilferuf wäre! Er sagte auch noch, drei mal kurz, drei mal lang, drei mal kurz, würde SOS bedeuten! Nachdem er das gesagt hatte, wurde ich extrem nervös und bekam Panik. Ich durfte natürlich sofort die Polizei anrufen und erzählte ihr alles.

Der Polizist war am Telefon erstmal ganz gelassen, und versprach mir, dass sie sich darum kümmern werden. Als ich von der Arbeit nach Hause fuhr, und von meiner Wohnung noch ca 200 Meter entfernt war, sah ich, dass die halbe Straße mit Polizeiautos vollgestopft war, sodass ich Mühe hatte hindurch zu kommen.

Als ich dann vor meinem Haus parkte und ausstieg, kamen mir schon zwei Polizisten entgegen. Ich stellte mich natürlich sofort vor und fragte höflich was los sei. Als der Polizist anfing zu erzählen, lief mir ein eiskalter Schauer über den Rücken und ich bekam derbe Schuldgefühle.

Der seltsame Mann der über mir wohnte, aus dessen Wohnung ich jede Nacht dieses Klopfen gehört habe, hat in seinem Schlafzimmer, wie sich nachher herausstellte, monatelang einen anderen Mann gefangen gehalten und übelst gefoltert. Als die Polizei den Mann fand, war er völlig abgemagert, der ganze Körper war mit Wunden übersäht und voller Blut. Des Weiteren war der Mann nicht mehr wirklich ansprechbar und war nur leise am stöhnen.

Die Verletzungen waren so schlimm, dass er noch am selben Tag im Krankenhaus verstarb. Ich fand das so furchtbar, dass ich Tag und Nacht an nichts anderes mehr denken konnte. Meine Schuldgefühle waren so groß, dass ich für eine lange Zeit in Therapie war und nicht mehr arbeiten gehen konnte. Schließlich wurde direkt über mir, wochenlang ein Mann gefoltert und ich habe das nicht gemerkt. Hätte ich dieses merkwürdige Klopfen doch mal eher aufgenommen, dann wäre der Mann heute noch am leben! Ich fühle mich so Schuldig!

– Arne aus Zürich ( Schweiz ) –

17. Die Stimme im Kopf

1984 saß eine Frau aus Vancouver alleine zu Hause in ihrer Wohnung und laß ein Buch. Auf einmal, hörte sie eine Frauenstimme in ihrem Kopf, die zu ihr sagte: “ „Bitte habe keine Angst. Ich weiß, es muss erschreckend für dich sein, wenn du mich so zu dir sprechen hörst. Aber das ist der einfachste und schnellste Weg, um mit dir in Kontakt zu treten. Mein Freund und ich haben in dem Krankenhaus in der W 12th Ave gearbeitet, und wir möchten dir gerne helfen.“

Nach einer Reihe von medizinischen Tests, einschließlich psychologischer Untersuchungen, wurde bei der Frau ein großes bösartiges Meningeom (Hirntumor) festgestellt. Die Stimme sprach während der gesamten medizinischen Untersuchung mit Ihr. Nachdem der Tumor operativ entfernt war, und die Frau aus der Narkose erwachte, hörte sie die Stimme ein letztes Mal zu ihr sprechen: „Wir freuen uns, dass wir dir helfen konnten“

Die Frau wurde wieder vollständig gesund, und hörte die Stimme nie wieder.

– Mary aus Vancouver ( Kanada ) –

18. Mitbewohnerin

Manchmal, wache ich mitten in der Nacht auf, und meine Mitbewohnerin steht neben meinem Bett, kichert und spielt an meinen Haaren herum. Sie hat ihre Augen dabei leicht geöffnet und wackelt mit ihrem Kopf hin und her. Am nächsten Morgen, kann sie sich an nichts mehr erinnern. Wir wissen alle, dass sie wahrscheinlich nur Schlafwandelt, aber gruselig ist es schon.

– Tina aus London –

19. Du darfst niemals antworten

Mein Kumpel war Mitte dreißig und hatte einen kleinen Sohn namens Corbin, der 5 Jahre alt war. Er sagte mir, dass sein Sohn ständig Alpträume habe und deswegen manchmal bei ihm im Bett schlafen würde. Mein Kumpel erzählte mir, dass er nachts hörte, wie sein Sohn Corbin ihn aus seinem Kinderzimmer rief. Er sagte aber nicht „Papa“, sondern rief ihm bei seinem Vornamen, was er sehr seltsam fand.

Er ging in das Kinderzimmer, und sah Corbin zu seiner Verwunderung auf dem Bett schlafen. Er weckte ihn auf und sagte: “ Du hast mich gerufen ? Ist alles Ok bei Dir?“ Und Corbin sagte: „Papa, wenn sie dich rufen, darfst du niemals antworten“. Dann schlief er wieder ein.

Am nächsten morgen, konnte sich Corbin an nichts mehr erinnern. Ich bekam eine Gänsehaut, als ich die Geschichte hörte. Mein Kumpel ist mit seinem Sohn sofort aus der Wohnung ausgezogen.

20. Der Cemetry Collector

Im Jahre 2011, verhaftete die russische Polizei einen Mann, der später den Spitznamen Cemetry Collector von den Medien bekam. Dieser Kerl, hat unvorstellbare abscheuliche Dinge getan, die für einen normalen Menschen nicht nachvollziehbar sind. Er hat auf einem Friedhof Leichen ausgegraben, sie mit zu sich nach Hause genommen, und ihnen Frauenkleider angezogen.

Als die Polizei seine Wohnung durchsuchte, fanden sie 29 Leichen, die wie Puppen zurechtgemacht worden sind. Sie waren in der ganzen Wohnung verteilt, hatten Perücken auf, und manche Frauenleichen waren sogar geschminkt. Eine Leiche war mit einem Gerät ausgestattet, dass bei Berührung Kinderlieder abspielte.

21. Die sterbende Patientin

Ein guter Freund von mir, war Assistenzarzt und angehender Neurochirurg in einem Krankenhaus. Eines Abends, machte er eine Visite bei einer sterbenden Patientin. Nachdem er sie versorgt hatte, ging er zurück in sein Büro, welches sich auch auf dieser Station befand, und schrieb seinen Bericht.

Ein paar Minuten später, hörte er dumpfe Schritte auf dem Flur. Als er nachsah, traute er seinen Augen nicht. Er sah, wie die sterbende Patientin, bei der er kurz zuvor noch eine Visite gemacht hatte, langsam über den Flur schlürfte. Er rief nach der Frau, aber sie reagierte nicht. Verdutzt, rannte er schnell zu dem Zimmer der Patientin und sah ein grelles Licht unter der Tür.

Als er die Türe öffnete, war es im Zimmer stockdunkel. Sofort schaltete er das Nachtlicht ein, ging zu der Patientin hinüber und fühlte ihren Puls. Die Frau war tot.

Mein Freund schwört, das diese Geschichte genauso passiert ist.

22. Die Frau auf der Straße

Ich heiße Karla und lebe auf dem Land. Meine Mutter und ich waren noch spät Abends im Walmart einkaufen. Als wir fertig waren, fragte meine Mutter mich ob ich nach Hause fahren möchte. Ich sagte ja, fühlte mich aber nicht wohl in meiner Haut, weil ich erst 2 Tage zuvor meine Führerscheinprüfung bestanden habe und es schon dunkel war. Und jeder der auf dem Land lebt, weiß wie unheimlich diese Straßen nachts sein können.

Ich fuhr auf eine enge Kurve zu und bremste ab, weil ich Angst hatte, dass ich sonst von der Straße abkomme. Als ich gerade in die Kurve einlenken wollte, sprang eine Frau auf die Motorhaube unseres Autos und hämmerte wie wild gegen die Windschutzscheibe. Ich erschrack fürchterlich und habe fast die Kontrolle über den Wagen verloren. Ihr Mund bewegte sich, ich konnte aber nicht verstehen, was sie sagte.

Meine Mutter flippte völlig aus und sagte, ich solle nicht anhalten und einfach weiterfahren. Nach kurzer Zeit, ließ die Frau die Motorhaube los und war plötzlich verschwunden. Geschockt fuhren wir weiter und drehten uns noch einmal um, um zu sehen, wo sie war. Aber wir konnten sie nicht mehr sehen.

Das ist jetzt 10 Jahre her, aber meine meine Mutter und ich erinnern uns noch genau an dieses Erlebnis. Es stellte sich heraus, dass es offenbar eine Legende über eine Frau gibt, die in der Nähe dieser engen Kurve gestorben ist und manchmal spät Abends dort erscheint. Ein anderes Pärchen berichtete, dass die Frau bei ihnen nur am Straßenrand stand und ihnen zuwinkte.

Ich bekomme bis heute eine Gänsehaut, wenn ich an das Erlebte denke.

– Karla 26 aus Texas –

23. Unser Spukhaus

Als ich 10 Jahre alt war, wohnten wir in einem Spukhaus. Es passierten andauernd seltsame Dinge. Zum Beispiel waren meine Mutter und ich in der Küche und wollten uns ein paar Sandwiches schmieren. Wir stellten die Teller auf die Küchentheke und gingen zum Kühlschrank um uns Wurst und Käse zu holen. Auf einmal flogen beiden Teller mit hoher Geschwindigkeit auf den Boden und zerbrachen in tausend Teile.

Wir haben uns tierisch erschrocken, standen wie angewurzelt da und starrten mit großen Augen auf die zerbrochenen Teller. Meine Mutter versuchte mich anschließend zu beruhigen, indem sie sagte, die Teller müssen von der Theke gefallen sein. Jetzt seien wir mal ehrlich… Ich war zwar erst 10 Jahre alt, wusste aber schon ganz genau, dass die Teller nicht einfach so heruntergefallen sind. Das war nämlich unmöglich, denn die Teller standen nicht am Thekenrand und es waren keine Fenster oder Türen offen.

Es befanden sich auch keine weiteren Personen im Haus, außer meine Mutter und mir. Das war aber noch nicht alles. In der folgenden Nacht bin ich aufgewacht und vor meinem Bett stand eine alte Frau die mich freundlich angrinste. Ich bekam große Angst und schrie ganz laut, solange bis meine Mutter ins Zimmer gerannt kam und fragte was los sei.

Aber die Frau war plötzlich verschwunden. Ich war mir sicher, dass ich das nicht geträumt habe. In dem Haus sind noch viele weitere seltsame und mysteriöse Dinge geschehen, aber das ist einfach zu viel des guten und würde hier nur den Rahmen sprengen.

Und jetzt kommt der wirklich gruselige Teil von der Geschichte.

Viele Jahre später, als ich Erwachsen war, habe ich angefangen zu recherchieren, weil ich unbedingt wissen wollte, was es mit diesem Haus auf sich hat. Ich fand heraus, dass dort viele Jahre vor unserer Zeit, ein altes Ehepaar gelebt hatte. Den Berichten zufolge, wurde die alte Frau vergewaltigt und anschließend ermordet. Der Ehemann überlebte, verkaufte das Haus und zog um.

Wir waren die ersten Mieter seit diesem Vorfall. Wir haben nur etwa ein Jahr in diesem „Spukhaus“ gewohnt und sind aufgrund dieser mysteriösen Geschehnisse stillschweigend ausgezogen. Wir sind uns sehr sicher, dass der Mann der uns das Haus vermietet hat, von diesem schrecklichen Mord gewusst hat. Er hat es uns und den anderen Bewerbern damals verschwiegen, damit er das Haus vermietet bekommt.

Kein Scherz! Ist wirklich alles so passiert!

– Kristin aus Neuseeland –

24. Der Dachboden

Meine Schwester und ich übernachteten in einem alten, historischen Hotel mitten im Nirgendwo in Montana. Das Hotel wurde Anfang des 19. Jahrhundert gebaut. Meine Schwester liebte dieses alte Gebäude, und sie war im Laufe der Jahre oft dort zu Besuch.

Dies war meine erste Nacht in diesem Hotel, und die war alles andere als schön. Ich habe die ganze Nacht kein Auge zugemacht, weil irgendjemand, direkt über mir, permanent hin und her lief. Und das die ganze Nacht, ohne Pause. Es hörte sich an, als wenn jemand mit Holzschuhen über einen Holzboden lief. Ein wirklich fieses Geräusch.

Am nächsten Morgen, fragte ich meine Schwester wie sie geschlafen hatte. Zu meiner Verwunderung, antwortete sie: „Gut, warum ?“. Ich erzählte ihr natürlich von meiner durchgemachten Nacht und wir beschlossen, zur Rezeption zu gehen um nachzufragen, wer in dieser Nacht in diesem Zimmer war.

Der nette alte Mann an der Rezeption erzählte uns, das dieses Zimmer schon seit vielen Jahren nicht mehr benutzt wird. Früher in den 50 Jahren befand sich dort ein Ballsaal, aber jetzt ist es mit Teppich ausgelegt und leer. Das Hotelpersonal bestätigte, dass niemand in dieser Nacht da oben war. Außerdem, hätte ich wenn dort jemand gewesen wäre, keine Holzschuhe auf einem Holzboden gehört.

Dies ist eine wahre Geschichte von Kathy aus Oregon.

25. Auf der Rückbank

Eine Bekannte von mir, ist nachts von einer Geburtstagsparty nach Hause gefahren und hat eine Abkürzung durch den Wald genommen. Wie das nunmal in Wäldern nachts ist, war es ziemlich düster, und sie hat es wie jeder Mensch in so einer Situation, mit der Angst zu tun bekommen.
Sie drehte die Musik ganz laut auf und sang laut mit. Es lief eingentlich alles ganz gut, bis meine Bekannte irgendwas vor ihr, auf der Straße erkannt hat. Sie hat sofort gebremst und genauer hingesehn: Es war ein recht großer Holzpflock, wie er ziemlich oft an den Straßenrändern im Wald zu finden ist.

Natürlich hat sich ihre Angst plötzlich verfielfacht, aber ihr Auto war neu und sie wollte sich nicht gleich den Wagen verkratzen. Also drehte sie die Musik noch ein bisschen lauter, gab sich einen Ruck und stieg aus. Es war ziemlich kalt und sie beeilte sich, den Pflock von der Straße zu räumen. Als sie dann zurück ins Auto steigen wollte, kam plötzlich Scheinwerfer Licht die Straße entlang, aus der Richtung, aus der sie gekommen war.

Meine Bekannte stieg schnell wieder in das Auto, um nicht den Verkehr aufzuhalten, und vor allem, weil ihr natürlich jede Menge Gedanken durch den Kopf schossen, die nicht gerade zu ihrer Beruhigung beigetragen hatten. Nach den ersten paar Metern fängt der Typ hinter ihr wie verrückt an zu hupen, blinkt wie ein Irrer und macht Lichthupe. Sie denkt sich, der hätte es irgendwie eilig und gibt Gas, natürlich auch, um ein bisschen Abstand zwischen sich und den Kerl zu bringen.

Aber der fährt unglaublich dicht auf und nach einiger Zeit, erkennt sie ihren Verfolger im Rückspiegel. Ein Typ, den sie auf der Party gesehn hatte. Und der sah eigentlich gar nicht aus wie irgendein Vergewaltiger oder so was in der Art. Also hält sie an, steigt aus und geht zu dem
Typen rüber. Dieser hupt immer noch wie verrückt. Der junge Mann kurbelt total hysterisch das Fenster runter und sie fragt: „Was ist denn los?“

Und da meinte dieser Typ: „Da war ein Mann bei dir auf der Rückbank!“

Meine Bekannte war natürlich total erschüttert und geschockt und rennt rüber zum Auto, macht die Tür hinten auf….
und auf der Rückbank liegt ein Strick.

Das war vor zwei Wochen und die steht immer noch unter Schock. Ich kanns nachvollziehen!

26. Der Geist in meinem Zimmer

Ich war gerade 13 Jahre alt, als in einer regnerischen Nacht gruselige Dinge in meinem Zimmer passierten. Es ging genau um 1:00 Uhr nachts los, weil ich aufgewacht bin, da mein Wecker geklingelt hatte. Ich war total erschrocken, weil ich ihn auf 6 Uhr morgens gestellt hatte und ein Blick auf den Wecker bestätigte mir dies.

Als ich gerade wieder einschlafen wollte, spürte ich einen kühlen Luftzug, der durch mein Zimmer und an mir vorbei fegte. Erst war ich mir nicht sicher, ob ich das vielleicht nur geträumt hatte. Aber in Anbetracht des ersten Ereignisses mit dem Wecker, wurde mir jetzt so richtig mulmig und ich bekam es so langsam mit der Angst zu tun.

Doch gerade als ich dabei war, wieder einzuschlafen, machte es „KLACK“ und plötzlich lag ich in einem hell erleuchteten Zimmer. Dieses „KLACK“ Geräusch, war der Lichtschalter. Aber wer hatte ihn betätigt? Mega erschrocken und mit einem Puls von bestimmt 250, saß ich kerzengerade im Bett.

Es war niemand außer mir in meinem Zimmer. Ich habe mir viele Tage über diese gruselige Nacht Gedanken gemacht und bin zu dem Schluß gekommen, dass es vielleicht der Geist meiner verstorbenen Freundin gewesen ist. Meine Freundin ist 2 Jahre zuvor an einer seltenen Krankheit verstorben. Vielleicht wollte sie mich einfach nur wiedersehen, oder sich vielleicht noch mal bei mir verabschieden oder so.

Seither ist zum Glück nie wieder etwas passiert! Es war wirklich nur diese eine Nacht.

27. Der Mann im Spiegel

Diese Geschichte ist wirklich super gruselig und genauso passiert – Kein Fake. Meine Mutter putzte das Haus eines älteren Ehepaars. Die beiden hatten keine Kinder und waren ganz alleine. Der Ehemann starb leider an Lungenkrebs. Ungefähr eine Woche nach seinem Tod, waren wir an einem Montag Morgen in diesem Haus zum putzen.

Ich war in ihrem Schlafzimmer und meine Mutter auf der Toilette. Ich hatte meinen Rücken zum Bett gedreht und zu meiner Linken war ein großer alter Spiegel, der zum Bett ausgerichtet war. Während ich so putze, drehte ich mich halb um und schaute kurz in den Spiegel. Was ich da sah, ließ mir das Blut in den Adern gefrieren… In dem Spiegel, sah ich den verstorbenen Ehemann der alten Dame.

Ich sah ihn nur im Spiegel, am Bett war niemand außer mir! Er stand nur dort und schaute mir mit einem traurigen Blick in die Augen. Ich drehte mich kurz um, schaute wieder zum Spiegel, aber der alte Mann war verschwunden. Ich hatte damals eine MEGA Gänsehaut und bin sofort zu meiner Mutter auf Toilette gerannt.

28. Das weinende Baby

Ich werde diese gruselige Erfahrung niemals vergessen, weil es mein Leben komplett verändert hat.

Als ich noch zur High School ging, gab mir mein Onkel ein paar Dollar, weil ich mit meiner Tante zusammen auf die Kinder aufpassen sollte. Sie wohnten in einem großen dreistöckigen Haus, direkt am Wasser. Es war eine sehr schöne Gegend. Der Jüngste war drei Monate und die älteste sechs Jahre alt, insgesamt waren es fünf Kinder. Ich saß unten im Wohnzimmer und passte auf meine sechs Jährige Nichte auf, und meine Tante war mit den restlichen Kindern irgendwo im Haus unterwegs, dachte ich zumindestens.

Plötzlich hörte ich im Haus ein Baby weinen. Es hörte sich an, als wenn das Weinen irgendwo aus dem zweiten oder dritten Stockwerk herkam. Ich dachte mir erst nichts dabei, weil ich glaubte, dass meine Tante mit meinem kleinen Neffen und den anderen Kindern irgendwo im Haus unterwegs war.

Aber als das Weinen nach 10 Minuten nicht aufhörte, machte ich mir so meine Gedanken und beschloss nachzusehen. Ich bin dann die Treppen hoch, um in die zweite Etage zu gelangen. Oben angekommen, schaute ich durch Zufall aus dem Fenster und sah meine Tante, mit all ihren Kindern, auch das Baby im Garten sitzen.

Ich bekam eine riesen Panik und meine Haare standen mir zur Berge, weil ich genau wusste, dass kein Baby mehr im Haus sein konnte. Und das Baby, oder was es auch immer war, schrie immer noch und jetzt noch lauter. Ich rannte so schnell ich nur konnte in den Garten zu meiner Tante, erzählte ihr aber erstmal nichts davon.

Einige Jahre später auf einer Familienfeier, erzählte ich die Geschichte meinen Onkel. Der sagte mir, dass er und meine Tante das Baby auch öfter mal gehört hatten. Anscheinend hatten die Vorbesitzer dieses Haus ein kleines Baby, dass im Alter von 2 Monaten, in seinem Kinderzimmer im zweiten Stockwerk, an Kindstod gestorben ist.

29. Mit 20 Leichen im Bestattungsunternehmen schlafen

Ich musste einmal noch sehr spät Abends im Bestattungsunternehmen arbeiten, weil ich eine Leiche für den nächsten Morgen fertig machen sollte. So gegen Mitternacht, war ich mit meiner Arbeit fertig und wollte mit meinem Auto nach Hause fahren. Es war Winter, und ich wurde im Beerdigungsinstitut komplett eingeschneit.

Tatsächlich, ließ sich keine der Türen mehr öffnen. Handys gab es damals noch nicht, und das Telefon stand im Büro meines Chefs. Aber das Büro war leider abgeschlossen. Also blieb mir nichts anderes übrig, als in dem Bestattungsunternehmen zu schlafen.

Lass mich dir eines sagen – es ist verdammt gruselig, in einem Bestattungsunternehmen zu schlafen, wenn man weiß, dass 20 Leichen im Keller liegen.

30. Der Urgroßvater

Meine Mutter erzählte mir, als ich 20 Jahre alt wurde, dass ich als kleines Kind immer auf einer bestimmten Ecke meines Kinderzimmers gezeigt habe und sagte: “ Opa, Opa „. Eines Tages nahm mich meine Mutter auf den Arm und lief mit mir durch das Haus. An den Wänden unseres Hausflures, hangen ganz viele Familienbilder.

Ganz plötzlich reagierte ich und zeigte mit dem Finger auf ein Familienbild und sagte:“ Opa, Opa „. Der Mann auf dem Bild, auf den ich damals gezeigt hatte, war mein Urgroßvater, mit dem ich mir einen Namen teilte. Das dumme war nur, das mein Urgroßvater vor meiner Geburt gestorben war.

Meine Mutter sagte zu mir, dass wäre das erste Mal gewesen, dass ich meinen Urgroßvater auf einem Foto gesehen hätte.

– Lissy 53 Jahre aus Mexico City –

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