Die schrecklichsten Todesfälle der Geschichte

Wir alle müssen den Tod irgendwann mal in’s Auge sehen, ob wir es wollen oder nicht. Viele von uns werden sicherlich eines natürlichen Todes sterben, aber es gibt auch Menschen, die ungewollt und ein sehr schrecklichen Tod in der Geschichte erlebt haben. Viele von ihnen wurden grausam ermordet und manchmal sogar zu tode gefoltert.

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1. Der schreckliche Todesfall von Junko Furuta

Junko Furuta Schrecklicher Todesfall

Einer der schrecklichsten Todesfälle in ganz Japan. Junko Furuta war ein 17-jähriges japanisches Mädchen, das im Jahre 1988, in Tokio von einer Gruppe junger Männer entführt wurde. Sie hielten das arme Mädchen in einem Haus gefangen, dass einem von den Jungs gehörte. Das war der Beginn, einer 44 tägigen grausamen Foltertortur. Sie wurde täglich mit Kakerlaken gefüttert, und anschließend gezwungen ihren eigenen Urin zu trinken.

Sie führten verschiedene Fremdkörper in ihre Vagina und den After ein, wie beispielsweise Glasscherben, glühende Zigaretten, Feuerwerkskörper die in ihrer Vagina gezündet wurden und vieles mehr. Gelegentlich wurden ihre Beine mit Benzin übergossen und angezündet. Das Feuer wurde erst wieder gelöscht, als Furuta Ohnmächtig wurde. Das Mädchen durchlebte unvorstellbare Höllenqualen.

Sie wurde täglich von den Jungs brutal vergewaltigt. Schätzungen zu folge, wurde sie in dieser Zeit bis zu 500 mal vergewaltigt. Des Weiteren, wurde sie regelmäßig mit einem Golfschläger verprügelt und mit ihrem Gesicht immer wieder auf den harten Zementboden geschlagen. Als Furuta schon fast Tod und körperlich völlig enstellt war, sodass ihre eigenen Eltern sie nicht mehr wieder erkannt hätten, wurde sie an den Füßen zur Decke hochgezogen und als Boxsack benutzt.

An ihrem letzten Foltertag, forderten die Jungs Furuta auf, mit ihnen eine Partie Mahjong Solitaire zu spielen. Sie sagten ihr, wenn sie gewinne, dürfe sie nach Hause gehen, was bei den schweren Verletzungen nicht mehr möglich gewesen wäre. Sie gewann die Partie Mahjong Solitaire, aber anstatt sie freizulassen, wurde sie mit eisernen Hanteln geschlagen, dann mit Benzin übergossen und angezündet.

Daraufhin, verstarb Furuta. Weil die Jungs Angst hatten, wegen Mordes verurteilt zu werden, wickelten sie den verstümmelten Körper mit Decken zusammen und packten ihn in eine Reisetasche. Sie suchten sich eine Baustelle, legten die Leiche in ein großes Fass und füllten dieses mit Zement voll. Die Polizei fand die Leiche später in Kōtō, Tokio.

Trotz der schockierenden Brutalität ihres Verbrechens, wurden die Identitäten der Jungs vom Gericht geheimgehalten, da sie zum Zeitpunkt des Verbrechens alle als Jugendliche galten. Journalisten der Zeitschrift Shūkan Bunshun, fanden jedoch ihre Identität heraus und veröffentlichten sie. Als Begründung sagten sie, dass die Jungs angesichts der Schwere des Verbrechens es nicht verdient hätten, anonym zu bleiben.

Im Juli 1990, wurde Hiroshi Miyano, der Anführer des Verbrechens, von einem Gericht zu 17 Jahren Gefängnis verurteilt. Er legte Berufung gegen sein Urteil ein, aber der Richter des Obersten Gerichtshofs von Tokio, Ryūji Yanase, verurteilte ihn zu weiteren drei Jahren Gefängnis. Die 20-jährige Haftstrafe ist die zweithöchste in Japan vor lebenslanger Haft. Zum Zeitpunkt des Mordes war er 18 Jahre alt.


2. Kopfüber in kochend heißes Wasser springen

David Allen Kirwan - Kopfüber in kochend heißes Wasser springen

Am 20. Juli 1981, fuhr der 24-jährige David Allen Kirwan aus La Canada, Kalifornien, mit seinem Freund Ronald Ratliff und dessen Hund Moosie, durch das Thermalgebiet Fountain Paint Pot von Yellowstone. Gegen 13 Uhr parkten sie ihren Wagen, stiegen aus, um sich die heißen Thermalquellen genauer anzusehen.

Moosie, der Hund von Kirwan’s Freund, rannte zu einer Thermalquelle, sprang hinein und fing fürchterlich an zu jaulen. Die Wassertermperatur dieser Quelle, lag bei über 200 Grad Celsius, also glühend heiß. Kirwan und Ratliff rannten dorthin und sahen Moosie, wie er um sein Leben kämpfte.

Kirwan hatte nur einen Gedanken, nämlich in die Quelle zu springen und den Hund zu retten. Herumstehende Passanten warnten ihn und sagten zu ihm, dass er das nicht überleben werden. Später sagten sie der Polizei, dass Kirwan sie nur angeschriehen hätte: „Das werde ich nicht tun!“. Anschließend, sprang er kopfüber samt Kleidung und Schuhe in die kochend heiße Quelle.

Als Kirwan wieder auftauchte, war sein Kopf Feuerrot und völlig verbrannt. Mit seiner letzten Kraft, versuchte er zu dem Hund zu schwimmen, um ihn an Land zu bringen. Er schnappte den Hund und schwamm zurück. Aber dann verließen ihn seine Kräfte, er ließ den Hund los und tauchte unter. Als er wieder auftauchte, war er nah genug, sodass Ratliff und die anderen Menschen ihn aus dem glühenden heißen Wasser ziehen konnten.

Als er endlich draußen war, murmelte er: „Das war dumm, sehr dumm von mir. Ich habe eine Dummheit begangen.“ Kirwan war in der Tat in einem sehr schlechten Zustand und sah schrecklich aus. Er war blind und hatte am ganzen Körper schwerste Verbrennungen. Kurz nachdem man ihn aus der Thermalquelle herausgezogen hatte, löste sich seine komplette Haut vom Körper. Es war ein grausiger Anblick.

Nur noch vor sich hindämmernt und mit qualvollen Schmerzen, wurde er in’s Krankenhaus in Salt Lake City gebracht, wo er am nächsten Tag verstarb. Der Hund hat natürlich auch nicht überlebt. Die Menschen waren fassungslos und keiner wusste so recht, warum Kirwan in die kochend heiße Thermalquelle gesprungen ist.

Es wurde vermutet, dass ihm wahrscheinlich nicht bewusst war, wie heiß das Wasser in diesen Thermalquellen wirklich gewesen ist. Denn kein Mensch würde freiwillig kopfüber in kochend heißes Wasser springen!!!


3. Tod in der Müllpresse

Harry Mclane - Tod in der Müllpresse

Harry Mclane war ein in New York ( USA ) ansässiger Obdachloser, der im Winter 1991, im Alter von 53 Jahren von einer Müllpresse bei lebendigen Leibe zerquetscht wurde. Es war Winter und eisigkalt draußen, außerdem wütete in dieser Nacht ein schrecklicher Schneesturm. Wie viele Obdachlose, war auch Mclane auf der Suche nach einem warmen gemütlichen Plätzchen zum Schlafen.

Da kam ihm eine riesige Papier Müllpresse, die auf einem kleinen Firmengelände stand, wohl genau richtig. Es heißt unter Obdachlosen, dass Papier und Pappe warm hält. Weil die Hintertür dieser Firma geöffnet war, war es ein leichtes für ihn auf das Gelände zu gelangen. Am nächsten morgen gegen 6 Uhr, trudelten die ersten Arbeiter ein.

Gegen 7 Uhr, bekam der Arbeiter Ronald Turner von seinem Vorgesetzten die Anweisung, dass Papier und die Pappe in der Müllpresse zu verkleinern, weil um 8 Uhr der Abtransport des Containers erfolgen sollte. Mclane lag zu diesem Zeitpunkt noch immer in der Presse, zwischen Papier und Pappe und war am schlafen.

Laut Turner’s Aussage bei der Polizei, hörte er nachdem er die Presse eingeschaltet hatte, erst ein leises Stöhnen, welches er nicht einordnen konnte, weil die umliegenden Geräusche und vor allem die Müllpresse zu laut waren. Erst als er einen heftigen Schrei und laute knackende Geräusche hörte, drückte er sofort auf den Notausknopf.

Turner selber traute sich nicht in die Müllpresse zu schauen, sondern rannte laut Polizei Aussage zu seinem Vorgesetzten und erzählte ihm alles. Sein Vorgesetzter „Sanchez Ohara“, eilte sofort zur Presse, während Turner in seinem Büro blieb. Als er hineinsah, bot sich ihm ein Bild des Schreckens. Ohara sagte später:“ Ich werde diesen Tag niemals vergessen. Es sah furchtbar aus. Die ganze innere der Presse war voller Blutspritzer“.

Wie sich später herrausstellte, wurde Mclane bei vollem Bewusstsein, langsam und vollständig zerquetscht.

Dieser Vorfall blieb für die Firma und Beteiligten ohne Folgen, da die New Yorker Polizei dies als schrecklichen Unfall wertete. Turner war nicht mehr arbeitsfähig und jahrelang in psychologischer Behandlung.


4. Höhlenforscher blieb kopfüber in Felsspalte stecken

Höhlenforscher blieb kopfüber in Felsspalte stecken
Bildquelle: i.imgur.com

Bevor du weiterliest, schaue dir das Bild erstmal genau an und stelle dir vor, dass würde dir passieren… Das ist wahrscheinlich einer der schrecklichsten Tode, die man sich vorstellen kann, wenn man kopfüber in einem Loch feststeckt und sich keinen Zentimeter bewegen kann. Und genau das ist dem 26 jährigen Höhlenforscher John Edward Jones aus Washington nämlich passiert und er hat es nicht überlebt.

Dieses grausame Drama ereignete sich in der Nutty Putty Höhle im US-Bundesstaat Utah. John Edward Jones war mit elf anderen Wanderern in der Höhle unterwegs, als er kopfüber in einer extrem engen Felsspalte steckenblieb. Die Spalte war ca 45 Zentimeter breit, also so eng, dass er praktisch bewegungsunfähig war, und ein umdrehen war absolut nicht mehr möglich.

Es war sehr schwierig für die Retter zu ihm zu gelangen. Man konnte ihn, wenn überhaupt nur millimeterweise bewegen. Zwischendurch gelang es den Rettern, Jones Position mit einer Hebevorrichtung so zu verändern, dass er nicht mehr kopfüber feststeckte. Aber dann ist die Vorrichtung teilweise kollabiert und Jones glitt wieder in die Ausgangslage zurück.

Nach mehr als 26 Stunden wurde er tot geborgen.


5. Saudia-Flug 163 – Qualvolles Ersticken

Saudia-Flug 163 - Qualvolles Ersticken

Saudia-Flug 163 war ein Passagierflugzeug der Saudia vom Karachi International Airport zum Flughafen Jeddah mit der Zwischenlandung in Riad. Während des Fluges am 19. August 1980, brach kurz nach dem Start in Riad ein Feuer im hinteren Unterflurfrachtraum in der nähe des Cargo-Abteil aus. Den Piloten gelang es zwar, nach Riad zurückzukehren und das Flugzeug erfolgreich notzulanden, allerdings wurde keine sofortige Evakuierung durchgeführt.

Durch den Rauch und das Feuer kamen alle 301 Personen, die sich an Board des Flugzeuges befanden ums Leben. Alle Passagiere starben an einer Rauchvergiftung und sind innherhalb von wenigen Minuten qualvoll erstickt. Dieser Flugunfall ist sowohl der schwerste eines Lockheed L-1011 Tristar Passagierflugzeug als auch der schwerste in Saudi-Arabien und zählt zu den 10 schwersten Unfällen der Zivilluftfahrt.

Das Flugzeug startete um 13:32 Uhr in Karatsch und landete um 16:06 Uhr zum Zwischenstopp in Riad. Nach einem rund zweistündigen Aufenthalt, bei dem alle Passagiere das Flugzeug verlassen mussten und das Flugzeug betankt wurde, hob es um 18:08 Uhr wieder ab. Etwa sieben Minuten nach dem Start wurde durch akustische Signale Rauchentwicklung im hinteren Teil des Laderaums der Lockheed L-1011 Tristar angezeigt.

Nachdem der Bordingenieur nach einer Sichtkontrolle die Rauchentwicklung bestätigt hatte, beschloss der Flugkapitän um 18:20 Uhr in einer Flughöhe von rund 6.700 meter und einer Entfernung von 140 km zur Rückkehr nach Riad. Der Kapitain informierte die Flugsicherung in Riad über das Feuer an Bord und bekam eine sofortige Freigabe zur Notlandung. Im gleichen Moment wurde die Flughafenfeuerwehr angefordert.

Wenige Minuten später stellten die Piloten fest, dass sich der Schubhebel des Triebwerks Nr. 2 nicht mehr bewegen ließ. Gleichzeitig wurde die Cockpitcrew von einer Flugbegleiterin informiert, dass nun ein Feuer in der Kabine ausgebrochen wäre, das die Passagiere in den Gängen versuchen zu löschen. Kurz darauf forderte der Flugkapitän die Passagiere in einer Durchsage auf, die Gänge frei zu machen und auf den Sitzplätzen zu bleiben.

Um 18:29 Uhr informierte eine Flugbegleiterin die Cockpitcrew darüber, dass nun zu viel Rauch in der Kabine sei. Drei Minuten später teilte der Flugkapitän der Flugsicherung mit, dass er die Landebahn schon sehen könne. Er nahm auf Anweisung der Flugsicherung Kontakt mit dem Tower auf. Kurz vor der Landung wurde das nicht mehr funktionierende Triebwerk Nr. 2 abgeschaltet.

Zwischenzeitlich hatten Flugbegleiter angefragt, ob das Flugzeug nach der Landung evakuiert werden sollte. Um 18:35 Uhr entschied der Kapitän gegen eine sofortige Evakuierung nach der Landung. Der Bordingenieur gab dies an die Flugbegleiter weiter. Eine Minute später setzte das Flugzeug auf der Landebahn 01 auf.

Nach der Landung rollte die Lockheed Tristar bis zum Ende der Landebahn, drehte um 180° und bog dann rechts auf eine Rollbahn ab. Erst dort, um 18:39 Uhr, rund 2:40 Minuten nach dem Aufsetzen, wurde das Flugzeug zum Stehen gebracht. Die Piloten meldeten an den Tower »Okay, we are shutting down the engines now and evacuating«.

Um 18:40 Uhr teilte der Tower mit, dass das Feuer sichtbar sei, und es erfolgte der letzte Funkspruch aus dem Cockpit, der lautet: »Affirmative, we are trying to evacuate now.« Um 18:42 Uhr wurden die zwei verbleibenden Triebwerke abgeschaltet. Den herbeigeeilten Rettungskräften gelang es erst um 19:05 Uhr von außen die Tür 2R zu öffnen. Um 19:08 Uhr stand das Innere des Flugzeugs völlig in Flammen.

In dieser Zeit unternahm die Crew keine Versuche, das Flugzeug von innen zu öffnen oder war dazu bereits nicht mehr in der Lage.

Das Flugzeug brannte vollständig aus, alle 301 Personen (Crew und Passagiere) an Bord kamen ums Leben.

Die Obduktion der untersuchten Todesopfer ergab, dass alle Personen an einer Rauchgasvergiftung starben. Bei allen Opfern war Ruß in der Lunge nachweisbar.

Quelle: wikipedia.org


6. Doug McKay – Tod auf der Achterbahn

Der Todesfall Doug McKay

Am 17.08.2003 um 14:00 Uhr, wurde auf einer Sommermesse 50 km nördlich von Seattle Washington (USA), die Achterbahn „Super Loop 2“ aufgebaut. Der Eigentümer dieser aufregenden Achterbahn war auch anwesend und unterstützte seine Mitarbeiter beim Aufbau. Als die Crew mit dem Aufbau fertig war, wurden mehrere Testfahrten absolviert, um zu schauen ob auch alles richtig funktioniert und vor allem sicher ist.

Kurz darauf startete die Sommermesse und die ersten Fahrgäste trudelten ein. Als die Messe schon voll im Gange war und die ersten Menschen sich auf der Super Loop 2 Achterbahn amüsierten, merkte Doug McKay, dass es an einigen Stellen der Schienen an Schmiermittel fehlte. Während die Achterbahn aktiv und voller Passagiere war, schnappte er sich eine Flasche Öl und lief unter das Gestell hindurch.

Während die Achterbahn durch den ersten Looping raste, stand McKay direkt darunter und schmierte Teile der Schienen. Durch den starken Fahrtwind, wurden seine Haare nach oben geblasen und verfingen sich in den schwingenden Kokosrädern der Achterbahngondel. Mit einer wahnsinnigen Geschwindigkeit von ca 100 km/h, wurde er von der Gondel mit in die Höhe gerissen und durch die Luft katapultiert.

Während des Fluges, wurde er merhfach gegen das Gerüst geschlagen und seine Kehle wurde durchschnitten – aber das durchschneiden seiner Kehle reichte nicht aus, um ihn zu töten, sondern sorgte dafür, dass sein Blut auf der ganzen Messe versprüht wurde. Ein Besucher, der sich vor der Achterbahn aufhielt und alles miterlebt hatte, bekam eine riesen Ladung von McKay’s Blut ab.

Aber es wurde noch viel schlimmer. Die Drehbewegung der Gondeln waren so heftig, dass McKay’s Kopfhaut abriss und er in einem hohen Bogen durch den Park geschleudert wurde. Während seines Fluges durch die Luft, spritzte er eine Schulklasse kleiner Kinder mit Blut voll. Als er schließlich auf den harten Betonboden aufschlug, erlag er kurze Zeit später seinen schweren Verletzungen.

Trotz dieser schrecklichen Tragödie ging die Show auf der Sommermesse weiter. Die Musik auf der Hauptbühne wurde weniger als eine Stunde nach dem Unfall wieder eingeschaltet und die Messe endete wie geplant am Samstag.


7. Die Todesfälle auf dem Dyatlov Pass

Die Todesfälle auf dem Dyatlov Pass

Ende Januar 1959 machte sich eine Gruppe von neun Studenten des Polytechnischen Instituts Ural ( Russland ) und ein älterer Skilehrer, auf den Weg zu einer Expedition, zum Berg Otorten im nördlichen Ural. Unter der Leitung von Igor Dyatlov, einem erfahrenen Bergsteiger verlief anfangs alles wie geplant.

Aber einige Wochen später machten sich Freunde und Verwandte Sorgen, weil sie von der Expedition nicht mehr zurück gekommen sind. Am 26. Februar entdeckte ein Suchtrupp das verlassene Zelt am Hang. Neun Paar Fußabdrücke führten das Suchteam den Hang hinunter in Richtung der nahe gelegenen Wälder.

Unter einem großen Zedernbaum, am Waldrand neben den Überresten eines Lagerfeuers, wurden zwei gefrorene Leichen gefunden. Die nächsten drei Leichen wurden in unterschiedlichen Abständen zwischen dem Zelt und dem schneebedeckten Zedernbaum gefunden. Die Autopsien ergaben später, dass alle fünf an Unterkühlung gestorben sind.

Die letzten vier Teilnehmer von dieser Gruppe wurden im Mai 1959 am Boden einer kleinen Schlucht im Wald gefunden, die von hohen Schnee bedeckt war. Drei von ihnen hatten tödliche Verletzungen erlitten. Einer hatte einen gebrochenen Schädel und zwei hatten gebrochene Rippen. Der andere hatte leichte Verletzungen und starb an Unterkühlung. Der Gerichtsmediziner glaubte, dass die Verletzungen durch einen Sturz oder eine kleine Lawine aus Eis und Schnee verursacht worden waren.

Die russischen Behörden schlossen den Fall schnell ab und stellten fest, dass „die Todesursache eine unbekannte zwingende Kraft gewesen sein muss, die die Expeditions Teilnehmer nicht bewältigen konnten. Seit dieser Nacht löste das, was den Menschen am „Dyatlov-Pass“ widerfuhr, wilde Spekulationen aus, die von einem Serienmörder über Lawinen, Tierangriffe , Geheimwaffen, eine militärische Vertuschung bis hin zu Schwerkraftanomalien, einem Feuer im Zelt und tödlichen Schneemännern reichten , UFOs und vorübergehender Wahnsinn, verursacht durch Drogenmissbrauch oder Infraschall.

Russische Ermittler konnten einen Teil des Geschehens in dieser Nacht anhand der wiedergefundenen Beweise rekonstruieren. Die schlafenden Wanderer erwachten plötzlich, schnitten das Zelt mit einem Messer auf und flohen den Hang hinunter in den nahe gelegenen Wald. An einem Zedernbaum machten zwei Teilnehmer ein Feuer, merkten aber recht schnell, dass sie trotz des Feuers die Nacht nicht überleben werden.

Drei der Teilnehmer, versuchten den Weg zurück zum Zelt zu finden, schafften es aber nicht und starben am Hang. Vier von ihnen wagten sich tiefer in den Wald hinein und lösten eine kleine Lawine aus, die sie mit einer hohen Geschwindigkeit über den Rand der Schlucht zog. Da der Boden mit Steinen und Eis bedeckt war, erlitten sie tödliche Verletzungen.

Es bleibt jedoch weiterhin unklar, warum die Gruppe aus dem Zelt geflohen ist.

Die Beteiligung eines Dritten war zum Zeitpunkt der Untersuchung ausgeschlossen, da außer den Teilnehmern und der Rettungsmannschaft keine anderen Spuren im Schnee gefunden wurden. Es wurden keine Hinweise gefunden, dass etwas Unerwartetes, wie beispielsweise ein Feuer oder Rauch (die Gruppe hatte einen kleinen Herd in Gebrauch) im Zelt passiert ist.

Einige Wissenschaftler vermuteten paranormale Aktivitäten, wie UFOs und Blitzkugeln, um den Tod der neun Wanderer zu erklären, weil Einheimische Lichtkugeln am Himmel sahen, in der Nacht als die Teilnehmer starben. Andere wiederum vermuteten Geheimwaffentests, aber die Tests wurden in Sibirien durchgefürht und nicht im Ural.

Außerdem gab es Aufzeichnungen über Fallschirmminen, die vom sowjetischen Militär in der Gegend um diese Zeit herum getestet wurden.

Neusten Forschungsergebnissen zufolge, sollen seltene Wetterphänome wie beispielsweise Wirbelstürme, die Infraschallschwingungen erzeugen, Schuld am Geschehen sein. Dieses Geräusch unterhalb des menschlichen Hörbereichs, wirkt sich direkt auf das menschliche Nervensystem aus und verursacht bei Menschen irrationale Angst. Als sie von ihrem Rastplatz geflohen sind, stellten sie wahrscheinlich zu spät fest, dass sie sich im Schneesturm verirrt hatten.

Eine der häufigsten Erklärungen ist eine plötzliche Lawine, mitten in der Nacht, die das Zelt zu begraben drohte. Plattenlawinen, die durch eine gleitende Schicht aus hartem, dichtem Schnee gebildet werden, die den Hang hinunterrutschten, sind für fast 90% aller Lawinentoten verantwortlich. Am Tag des Unfalls war der Schnee auf ihrem Rastplatz 6 Fuß tief und die Teilnehmer gruben sich tatsächlich in den Schnee, um das Zelt aufzubauen.

Lawinen können an allen Hängen auftreten, sind jedoch häufiger an Hängen mit einer Steigung von mehr als 28 °. Der Hang unmittelbar über ihrem Rastplatz lag bei 22-30 °. Aber Felsbrocken ragten aus dem Boden heraus, was eine Lawine hier sehr unwahrscheinlich macht. Es gab auch keine wirklichen Anzeichen für eine Lawine auf ihrem Rastplatz.

Der Fall ist 60 Jahre später noch ungelöst.

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