Es war ein Dienstagabend. Lara saß allein zu Hause und machte Hausaufgaben, als ihr Handy vibrierte. Eine unbekannte Nummer schrieb:
„Ich sehe dich.“
Zuerst dachte sie, es sei ein Scherz. Doch wenige Minuten später kam die nächste Nachricht:
„Du solltest die Vorhänge schließen.“
Ein kalter Schauer lief ihr über den Rücken. Langsam zog sie den Vorhang zu.Dann hörte sie Schritte unter ihrem Zimmer. Langsam und schwer. Ihr Herz raste.
„Zu spät.“
Die Nachricht kam wieder aufs Handy. Jemand rüttelte an ihrer Tür. Sie schrie, schob den Schreibtisch davor, doch die Schritte hörten nicht auf. Dann vibrierte ihr Handy ein letztes Mal:
„Dreh dich nicht um.“
Sie wagte keinen Blick nach hinten. Die Tür war abgeschlossen. Niemand war draußen. Aber hinter ihr hörte sie ein leises Atmen.
Am nächsten Morgen fand die Polizei Lara tot in ihrem Zimmer. Türen und Fenster waren verschlossen. Und das Verstörendste:
Die letzte Nachricht wurde von Laras eigenem Handy verschickt.
- Kurze Gruselgeschichte: Die letzte Nachricht - 28. Februar 2026






