Jürgen Bartsch – Der Kindermörder aus Deutschland

Jürgen Bartsch - Der Kindermörder
 

Wer war Jürgen Bartsch

Jürgen Bartsch, wurde am 6. November 1946 in Essen ( Ruhrgebiet ) geboren und war ein deutscher pädosexueller Serienmörder, der in Langenberg bei Velbert vier Jungen ermordete. Er wurde auch der Kirmesmörder oder Kindermörder genannt. Bartsch lockte die Jungs in einen Luftschutzbunker in der Nähe von Wuppertal, zwang sie, sich komplett auszuziehen und missbrauchte sie auf brutale Weise. Anschließend, tötete er sie und zerstückelte ihre Leichen.

 

Kindheit und Jugend

Die ersten 11 Monate seines Lebens, lebte er im Krankenhaus und wurde von Krankenschwestern betreut. Dann wurde er von dem kinderlosen Ehepaar Bartsch adoptiert. Die Fleischerfrau Bartsch, hatte den Jungen im Krankenhaus gesehen und sich in den Wonneproppen verliebt. Die Ehe der beiden blieb kinderlos und somit hatte Bartsch keine Geschwister und war ein Einzelkind.

Er durfte sich als Kind nicht dreckig machen und es war ihm nicht erlaubt, mit anderen Kindern zu spielen. Bartschs Adoptivmutter war eine Sauberkeitsfanatikerin, die in ihrer Freizeit, nur damit beschäftig war, die Wohnung zu putzen. Noch im Alter von 19 Jahren, wurde er von seiner Adoptivmutter in der Badewanne gewaschen.

Bartsch war in der Schule ein Außenseiter und wurde von seinen Mitschülern regelmäßig gehänselt. Der Vater selber, konnte ihn nicht besonders gut leiden und behandelte ihn immer schlecht. Zwischenzeitlich, wurde er im Alter von 10 Jahren, von seinen Adoptiveltern in ein heiltherapeutische Heim gesteckt.

Schon kurze Zeit später, bemängelte die sauberkeitsfanatische Adoptivmutter die Betten in dem Heim und war der Meinung, dass sie unsauber seien. Sie beschwerte sich, dass die Bettwäsche nicht jeden Tag gewechselt würde. Die Adoptiveltern steckten ihn daraufhin für eine kurze Zeit in ein katholisches, militärisch geführtes Internat. Hier herrschte Zucht und Ordnung.

Doch hier wurde er, von einem strengen Pater sexuell missbraucht und wurde mit diesem abartigen Erlebnis niemals fertig! Schon im Jugendalter zeigte er sadistischen Neigungen. Gutachter stellten später fest, dass der freundlich wirkende Bartsch nicht nur pädophile Neigungen hatte, sondern auch ausgesprochen sadistische Züge aufwies.

 

Die Morde

Im Alter von 15 Jahren ( 1962 ), tötete er den 8 Jahre alten Klaus jung. Er lockte ihn in den Luftschutzbunker, folterte und vergewaltigte ihn, brachte ihn um und zerstückelte die Leiche. Am 6 August 1965, tötete Bartsch der inzwischen volljährig war, den 13 Jährigen Peter Fuchs. Der Junge hatte sich verlaufen und Bartsch bot ihm seine Hilfe an. Stattdessen, lockte er ihn in den Luftschutzbunker und stellte abscheuliche Sachen mit ihm an. Er tötete ihn und zerstückelte auch diesen Leichnam.

Noch im selben Jahr, tötete er den 12 Jahre alten Ulrich Kahlweiß. Am 8 Mai 1966, tötete er den 11 Jahre alten Manfred Graßmann. Er sprach den Jungen auf einer Kirmes in Essen Schonnebeck an und lockte ihn unter dem Vorwand, einen Schatz zu suchen in den Luftschutzbunker. Wie auch bei seinen anderen Opfern, wurde der Junge gefoltert, vergewaltigt und mit einem Schlachtermesser zerstückelt.

Sein fünftes Opfer, sollte der 14 jährige Peter Freese sein, doch der Junge hatte großes Glück. Nachdem er ihn gefesselt hatte, verließ Jürgen Bartsch den Bunker, weil er unbedingt pünktlich, zum Abendessen daheim seien wollte. Vorher sagte er dem Jungen jedoch, dass er zurück kommen werde um ihn zu töten.

Der Junge konnte seine Fesseln mit Hilfe einer Kerze durchbrennen und fliehen. Später führte er die Polizei zu dem Luftschutzbunker, die das schreckliche Ausmaß der Taten des damals erst 19 Jahre alten Bartsch entdeckte. Die zerstückelten Überreste seiner Opfer, verscharrte Bartsch tief im Inneren des Bunkers, die später ausgegraben und identifiziert wurden.

Bartsch wurde schnell identifiziert und drei Tage nach der letzten Tat von der Polizei fest genommen.

 

Das Urteil

Jürgen Bartsch, wurde am 15.12.1967 vom Landgericht Wuppertal zu einer lebenslangen Zuchthausstrafe verurteilt. Ein gerichtliche Gutachten, hatten ihn für voll zurechnungsfähig erklärt. Später wurde das Urteil vom Landgericht Düsseldorf, in eine 10 Jährige Jugendstrafe umgewandelt und eine Unterbringung in eine Heil oder Pflegeanstalt angeordnet, nachdem zunehmend öffentliche Kritik am Verfahren laut geworden war.

Um der Unterbringung in der Psychiatrie zu entgehen, beantragte er eine Kastration und starb am 28 April 1976, nach erfolgreicher Operation auf dem Operationstisch an den Folgen eines Narkosezwischenfalls. So wurde es jedenfalls damals behauptet.


 

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