Joshua Phillips ermordete mit 14 Jahren ein 8 jähriges Mädchen

Joshua-Phillips, ermordete mit 14 Jahren ein 8 jähriges Mädchen und versteckte ihre Leiche unter seinem Bett

Joshua Phillips ermordete mit 14 Jahren ein 8 jähriges Mädchen
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Joshua Earl Patrick Phillips

Joshua Earl Patrick Phillips (* 17. März 1984 in Jacksonville, Florida ) ist ein amerikanischer Mörder, der im November 1998 wegen Mordes an der 8-jährigen Maddie Clifton im Alter von 14 Jahren verurteilt wurde. Derzeit verbüßt ​​er eine lebenslange Haftstrafe.
 
 

Familienverhältnisse

Phillips wurde am 17. März 1984 in Allentown, Pennsylvania, geboren. Sein Vater Steve Phillips, war ein Tyran und sehr gewalttätig, und hat wann immer er konnte seinen Sohn und seine Frau auf irgendeine Art terrorisiert und misshandelt. Josh sagte später, dass er mal gesehen hatte, als er das Schlafzimmer seiner Eltern betrat, dass sein Vater mit der Faust durch die Wand geschlagen habe.

Steve Phillips war sehr streng mit Josh und außerdem war er drogen und alkoholabhängig.
 
 

Tathergang

Es war 17 Uhr am 3. November 1998, als das kleine Mädchen ihr Haus in Jacksonville, Florida verließ und nach draußen zum spielen ging. Sie lief zum dem Haus, wo Josh Phillips wohnte und klopfte „laut Phillips“ an seine Haustür. Aber er weigerte sich sie hereinzulassen, weil sein strenger und gewalttätiger Vater ihm verboten hatte, dass Freunde vorbeikommen, wenn er nicht zu Hause war.

Laut Phillips eigener Aussage, gab er nach und er sagte, dass sie um 17:15 Uhr in seinem Garten Baseball gepielt hatten. Dann schlug der Ball, Maddie versehentlich in das Auge und es fing an zu bluten und sie fing fürchterlich an zu schreien. Anschließend habe er sie schnell in sein Kinderzimmer geschleppt, um sie vor seinem Vater zu verstecken, der jeden Moment zu Hause sein würde.

Aber als sie nicht aufhörte zu schreien, schlug er ihr mit einem Baseballschläger drei mal auf den Kopf und versteckte sie unter seinem Wasserbett. Phillips behauptete, dass er immer noch gestöhne unter seinem Wasserbett gehört hätte, als sein Vater gerade mit dem Auto zu Hause angekommen ist.

Also zog er sie panisch heraus und stach ihr mit einem Messer in die Brust und in den Nacken. Als die Polizei später ihre Leiche unter dem Bett fand, umklammerte ihre Hand, immer noch das Gestell, was bedeutete, dass Maddie noch am Leben war, als er sie ein letztes Mal heraus zog.
 
 

Die Suche nach Maddie

Der erste Verdächtige war ein Nachbar, der etwa 15 bis 20 Jahre zuvor zweimal wegen sexueller Übergriffe verhaftet worden war. In beiden Fällen, wurden die Anklagen jedoch fallen gelassen. Der Nachbar, musste sich einen Lügendetektortest in Bezug auf Maddies Verschwinden unterziehen, welchen er nicht bestand. Aber er hatte ein handfestes Alibi.

Die Polizei beschloss, die Suche nach Maddie abzubrechen. Aber die Gemeinde, darunter über 400 Freiwillige Menschen, waren damit nicht einverstanden und führten die Suche nach Maddie weiter fort. Es wurde eine Belohnung ausgesetzt, die zunächst 50.000 Dollar betrug, später jedoch verdoppelt wurde. Einer dieser Freiwilligen war Phillips selbst. Das FBI wurde später in den Fall hinzugezogen. Außerdem wurden in der ganzen Stadt Flugblätter verteilt.

Nach 6 Tagen war die Suche nach Maddie vorbei, als Phillips Mutter Melissa sein Zimmer aufräumen wollte und feststellte, dass sein Wasserbett undicht zu sein schien. Als sie sich das Bett genauer ansah, fand sie unter dem Bett Maddies Leiche. Sie rannte sofort aus ihrem Haus, über die Straße zur Polizei.

Als die Polizei sein Zimmer durchsuchte, fanden sie schließlich die Leiche unter seinem Bett. Auf seinem Nachttisch, neben einem Flyer über ihr Verschwinden, standen eine Reihe von Lufterfrischern und Weihrauch herum, vermutlich um den Geruch zu verbergen. Phillips wurde noch an diesem Tag in seiner Schule verhaftet. Die Gerichtsmedizin stellte fest, dass Maddies Todesursache auf Messerstiche und Schlägerangriffe mit einem Baseballschläger zurückzuführen war.

Phillips erzählte der Polizei, dass er Angst gehabt hätte, was sein alkoholkranker Vater Steve mit ihm gemacht hätte, wenn er herausgefunden hätte, dass er Freunde ins Haus gelassen hätte, ohne das einer der beiden Elternteile anwesend war. Er sagte außerdem noch, dass sein Vater nicht wollte, dass er mit jüngeren Mädchen spielt.

Desweiteren gab Phillips zu, dass er in Angst vor seinem Vater lebte.
 
 

Verurteilung

Der Anwalt von Phillips sagte vor Gericht, dass er nie die Absicht gehabt hätte, dass kleine Mädchen zu ermorden. Phillips wäre kein Monster, das ganze wäre eine Panik Reaktion gewesen, aufgrund des gewalttätigen Vaters, der ihn in den Wahnsinn trieb. Die Staatsanwälte argumentierten jedoch, dass es keine Beweise gab, von dem was Phillips aussagte. Es gäbe kein Hinweis darauf, dass er jemals mit ihr Baseball gespielt hatte.

Bei der Autopsie, wurden keine Verletzungen gefunden, die darauf hindeuteten, dass ihr ein Ball in die Augen oder den Augenbereich geschlagen wurde. Außerdem wurde an Maddies Leiche kein Sand oder Schmutz gefunden. Des Weiteren wurden auch keine Hinweise für sexuelle Übergriffe gefunden.

Letzendlich wurde Phillips wegen Mordes ersten Grades zu lebenslanger Haft ohne die Möglichkeit einer Bewährung verurteilt. Er kam nicht für die Todesstrafe in Frage, da er zum Zeitpunkt des Mordes noch keine 16 Jahre alt war. 2012 entschied der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten, dass die Verurteilung von Jugendlichen zu einer lebenslangen Haftstrafe ohne Bewährung verfassungswidrig sei. Damals war noch unklar, ob Phillips Anwalt eine erneute Verhandlung beantragen würde.

Im September 2016, nachdem Phillips Anwälte erfolgreich Berufung bei Gericht eingelegt hatten, wurde ihm eine neue Anhörung zur Urteilsverkündung gewährt, da das Urteil des Obersten Gerichtshofs rückwirkend angewandt wurde, in dem seine derzeitige Strafe, lebenslange Haft ohne Bewährung, für jugendliche Straftäter für verfassungswidrig erklärt wurde.

Am 17. November 2017 wurde Phillips erneut zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt, hat aber Anspruch auf Bewährung im Jahr 2023.


 

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