Die grausamsten Mordfälle in der Geschichte

Die grausamsten Mordfälle in der Geschichte. Vor allem in den USA, gab es in den letzten Jahrzenthen schreckliche Morde, die jegliche Vorstellungskraft überstiegen. Hier wurden Menschen, wie beispielsweise Sylvia Likens über Wochen hinweg gefoltert und anschließend ermordet.


1. Der grausame Mordfall der 16 jährigen Sylvia Marie Likens

Sylvia Marie Likens

Im Herbst 1965 schockierte der grausame Mordfall der 16 jährigen Sylvia Marie Likens ganz Amerika. Sylvia wurde in einem Keller in Indianapolis von Ihrer Ziehmutter Gertrude Baniszewski, zwei ihrer Stiefgeschwister und zwei Nachbarsjungen über Wochen lang brutal gefoltert und anschließend ermordet.

 
 

Wer war Gertrude Baniszewski ?

Gertrude Baniszewski

Gertrude Nadine Baniszewski wurde am 19 September 1928 in Indianapolis geboren. Baniszewski war das dritte von sechs Kindern. Ihre Familie kam aus der Arbeiterklasse und sie hatten stets wenig Geld zu Verfügung. Am 5. Oktober 1939 sah Baniszewski ihren 50-jährigen Vater an einem plötzlichen Herzinfarkt sterben.

Baniszewski war drei mal Verheiratet und hatte insgesamt 7 Kinder. Ihre Ehen verliefen alles andere als rosig, denn sie wurde regelmässig geschlagen und misshandelt. Später litt sie unter starken Depressionen und dauerhaften Stress, aufgrund ihrer drei gescheiterten Ehen. Sie war 168 cm groß, wog nur 45 Kilo und war als schwere Asthmatikerin bekannt.

 
 

Die Geschichte

Sylvia Marie Likens wurde am 3. Januar 1949 in Indiana ( USA ) geboren. Sie hatte vier Geschwister, einmal Dianna und Daniel und Jenny und Benny. Diana und Daniel waren älter als sie. Sie liebte Rollerskating und war ein großer Beatles Fan. Sylvia hatte langes, welliges braunes Haar und ein strahlendes Lächeln, obwohl sie aufgrund eines Unfalls mit ihrem Bruder keinen Vorderzahn mehr hatte.

Ihre Familie nannte sie deswegen „Cookie“. Sylvia kümmerte sich liebevoll um ihre kleine Schwester Jenny, die wegen der Polio Krankheit ( Kinderlähmung ) ein schlaffes Bein hatte. Die Ehe ihrer Eltern war sehr instabil, und die Likens zogen aufgrund ihres Berufes ( Schausteller ) häufig um und hatten immer mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen.

Sylvia und Jenny wurden häufig eingesperrt oder gezwungen bei Verwandten zu wohnen. Im Sommer 1965 wurde Betty, Sylvia’s Mutter wegen Ladendiebstahles verhaftet. Kurz nach ihrer Verhaftung, liefen Sylvia und Jenny auf der Straße herum und trafen Paula Baniszewski. Die Mädels freundeten sich an und gingen anschließend zur Paula und übernachteten bei ihr.

Lester Likens, der Vater von Sylvia, suchte mit seinem 19-jährigen Sohn verzweifelt die beiden Mädchen und fand sie schließlich bei Mrs Baniszewski, die er nur als Mrs. Wright kannte. Da die Likens und Baniszewski Mädchen gut miteinander auskamen, beschloss Lester, Sylvia und Jenny zu Gertrude Baniszewski zu schicken. Lester vereinbarte mit Gertrude Baniszewski ein wöchentlich Pflegegeld von 20 Dollar, für die Betreuung seiner beiden Kinder.

Baniszewski versprach Lester, dass sie sich um die beiden Mädchen so gut kümmern würde, als wären es ihre eigenen Kinder. Leider kamen die wöchentlich versprochenen Zahlungen von Lester Likens nicht immer pünktlich, und Baniszewski ließ ihren Frust an den beiden Mädchen aus. Sie wurden regelmässig mit einem 6,4 mm dicken Paddel brutal verprügelt.

Während sie die Mädchen mit Paddel verprügelte, machte sie Aussagen wie beispielsweise:“Nun, ich habe auf euch kleinen Schlampen aufgepasst und habe kein Geld bekommen“. Ein paar Wochen später, hatte Baniszewski damit begonnen, ihren Foltermissbrauch auf Sylvia zu konzentrieren. Sie fing an, Sylvia regelmäßig zu verprügeln und verweigerte ihr immer öfter die Nahrung, was dazu führte, dass sie die Reste aus dem Mülleimer essen musste.

Wenig später wurde Sylvia von Baniszewski beschuldigt, Süßigkeiten gestohlen zu haben, die sie aber tatsächlich gekauft hatte. Anschließend wurde sie mit dem Paddel so heftig zusammengeschlagen, dass sie bewusstlos wurde und fast daran starb. Schließlich erlaubte Baniszewski sogar ihren Kindern, Sylvia zu misshandeln.

Sylvia wurde immer brutaler zusammengeschlagen. Einmal wurde ihr sogar ohne ausreichende Beweise vorgeworfen, dass sie in der Schule einen Gymnastikanzug gestohlen hätte. Danach wurde ihr der Schulbesuch von Baniszewski untersagt. Kurze Zeit später erzählte Paula Baniszewski ( die zu dieser Zeit schwanger war ) ihrer Mutter, dass Sylvia sie als Prostituierte bezeichnet hätte.

Das war natürlich gelogen. Vermutungen zufolge, war Paula Baniszewski einfach nur eifersüchtig auf Sylvia, weil sie hübsch und schlank war. Paula war dick und sah nicht besonders ansehnlich aus. Gertrude Baniszewski litt mittlerweile unter großen Realitätsverlust und sah in jeder Frau eine Schlampe. Sie bezeichnete Sylvia immer wieder als Hure.

Von diesem Tag an, waren auch die Nachbarskinder an den Folterungen beteiligt. Sylvia wurde nun in den Keller gesperrt und von den Baniszewski’s und Nachbarskindern auf’s grausamste gefoltert. Auf ihren Körper wurden ungefähr 100 Zigaretten ausgedrückt, und sie wurde regelmässig geschlagen und zusammengetreten.

Des Weiteren wurde sie gezwungen sich komplett zu entkleiden, und musste sich anschließend vor aller Augen eine Colaflasche in die Vagina einführen. Die Verletzungen waren so stark, dass Sylvia inkontinent wurde. Im weiteren Verlauf, wurde sie mit kochend heißem Wasser verbrüht und man rieb ihr Salz in die Brandwunden.

Sie bekam kaum noch essen und trinken und magerte ganz schnell ab. Einmal schlug ihr Paula Baniszewski so stark in das Gesicht, dass sie sich die Hand brach. Auch Jenny, Sylvias Schwester, wurde später gezwungen sie zu schlagen. Später wurde Sylvia sogar dazu gezwungen, ihren eigenen Kot zu Essen und ihren Urin zu trinken.

Als Sylvia am Ende und von der wochenlangen Folter körperlich entstellt war, wurde sie von Baniszewskis gezwungen einen Brief zu schreiben. In diesem sollte sie hineinschreiben, dass sie von den Baniszewskis ausgerissen sei. Sylvia ahnte, das man ihren Tod plante und versuchte noch zu fliehen, was sie aber nicht schaffte.

Sie bat sogar die Nachbarsjungen um Hilfe, aber leider ohne Erfolg. Sie hatte auch keine Möglichkeit irgendwelche Familienmitglieder zu kontaktieren.

Am 24. Oktober 1965 gingen Gertrude und ein Nachbarsjunge mit einem Stuhl und einem Besenstiel auf Sylvia los und schlugen sie bewusstlos. Von diesen schweren Verletzungen, erholte sich Sylvia nicht mehr und sie starb 2 Tage später. Bei der Obduktion wurde neben einer Hirnschwellung und inneren Blutungen auch akute Unterernährung diagnostiziert. Während ihrer letzten Tage bekam Sylvia nichts anderes als Kekse zu essen. Die Toilettenbenutzung wurde ihr verweigert.

Erst nachdem ihre Schwester Jenny Kontakt zu einem Polizisten aufnahm und sagte: „Bringen Sie mich hier raus und ich erzähle Ihnen alles“, wurden die Ermittlungen gegen Gertrude Baniszewski aufgenommen.

Gertrude Baniszewski wurde zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Prozesses wurde später noch mal neu aufgerollt. Die lebenslange Haft blieb, aber das Strafmaß wurde so eingeschränkt, dass Gertrude Baniszewski die Möglichkeit hatte, bei guter Führung das Gefängnis nach 18 Jahren zu verlassen.

Gertrude Baniszewski kam am 4. Dezember 1985 auf Bewährung frei. Sie verbrachte den Rest ihres Lebens in Iowa und verstarb am 16. Juni 1990 im Alter von 60 Jahren an Lungenkrebs.


2. James Patrick Bulger

Patrick Bulger

James Patrick Bulger wurde am 16. März 1990 in Liverpool, England geboren. Am 12. Februar 1993 wurde er von zwei älteren Kindern, dem 10-jährigen Robert Thompson und Jon Venables, im New Strand Shopping Center entführt und später ermordet. Die beiden Jungs waren sich ihrer Sache ziemlich sicher. Dies bestätigte auch das Filmmaterial von der Überwachungskamera, welches die Polizei nach dem Mord überprüfte.

Thompson und Venables schleppten Bulger über 2 Kilometer entfernt in die Nähe des Liverpool Kanals. Dort fingen sie an den kleinen Jungen brutal zu misshandeln. Die Jungs traten und schlugen den Zweijährigen und warfen Steine ​​auf ihn. Einer von ihnen legte Farbe in Bulgers Auge und der andere schlug mit einer Eisenstange auf seinen Kopf ein. Anschließend ließen die Zwei einen 22 Pfund schweren Stein auf seinen Kopf fallen, von dem der Gerichtsmediziner glaubte, dass er schließlich zum Tode führte.

Nach dem grausamen Mord, zerrten die beiden Jungs Bulgers Leiche auf die nahegelegenen Eisenbahnschienen, in der Hoffnung, dass sein Tod wie ein Unfall aussieht. Bulgers Körper wurde anschließend von einem vorbeifahrenden Zug erfasst und ein Stückchen mitgeschliffen. Seine Leiche wurde zwei Tage später gefunden. Nachdem sich die Polizei das Filmmaterial von der Überwachungskamera angesehen hatte, wurden die Jungs schnell verhaftet und verurteilt.

Sowohl Venables als auch Thompson wurden 2001 freigelassen, weil sie nicht länger als Gefahr angesehen wurden. Dies verursachte eine Massenhysterie und Empörung innerhalb der Gemeinschaft. Beiden wurde gesagt, dass sie, wenn sie erneut gegen Gesetze verstoßen würden, lebenslang ins Gefängnis müssten. Venables wurde 2010 aus unbekannten Gründen ins Gefängnis zurückgeschickt, 2013 jedoch freigelassen.

Die vollständige Geschichte von James Patrick Bulger


3. Der Hello Kitty-Mord

Der Hello Kitty-Mord

Der Hello Kitty-Mord war ein Mordfall aus dem Jahr 1999. Eine Nachtclub Hostess wurde entführt, und in einer Wohnung in Tsim Sha Tsui gefoltert und ermordet, nachdem sie eine Brieftasche gestohlen hatte. Drei Männer waren an dieser grausamen Tat beteiligt. Anschließend wurde sie enthauptet und ihr Kopf wurde in eine große Hello Kitty Puppe gelegt.

Eine 23 jährige Nachtclub-Hostess namens Fan Man-yee, wurde von drei Männern entführt. Die drei Männner waren der 34-jährigen Chan Man-lok, der 27-jährigen Leung Shing-cho und der 21-jährige Leung Wai-lun mit seiner 13-jährige Freundin Chan Man-lok. Der Grund war zu simple um war zu sein. Angeblich soll sie die Brieftasche von einem der Jungs gestohlen haben. Sie brachten sie in eine Wohnung in der Granville Road Nr. 31 in Tsim Sha Tsui und sperrten sie dort ein.

Sie wurde täglich wegen den Brieftaschen Diebstal und angeblich 20.000 HK $ (2.560 US $) geschlagen und gefoltert. Erst nur mit den Händen und Füßen und später mit Möbelstücken, wie beispielsweise einem Stuhl. Auch lies man kochend heißes flüssiges Plastik, auf ihren Körper tropfen.

Nach einem Monat Haft und Folter wurde sie getötet und zerstückelt. Ihre Entführer legten ihren Schädel in eine große Hello Kitty Puppe und verwarfen den Rest ihrer Überreste. Nur Ihr Schädel, ein Zahn und einige innere Organe wurden gefunden.

Gerichtsverhandlung

Die drei Männer wurden wegen Totschlags und nicht wegen Mord verurteilt. Die Jury war der Meinung, dass die Überreste nicht ausreichen würden, um zu klären, ob Fan Man-yee ermordet wurde. Die minderjährige Freundin eines der Männer sagte im Prozess anonym aus.

Die drei wurde nach einem sechswöchigen Prozess von einer Jury wegen Totschlags verurteilt. Richter Peter Nguyen, der die drei zu lebenslanger Haft verurteilte, erklärte: „Noch nie in Hongkong hat ein Gericht in den letzten Jahren von solcher Grausamkeit, Verderbtheit, Brutalität, Gewalt und Boshaftigkeit gehört.“

Psychiatrische Berichte beschrieben die drei Männer einer geheimen Triade Gesellschaft, als „unbarmherzig“.


4. Albert Fishs Brief

Albert Fishs Brief

Albert Fish hat im Bundesstaat New York kleine Kinder gefoltert, anschließend ermordet und ihre Leichen gegessen. Der sadistische Kinderfolterer und Mörder prahlte damit, dass er „in jedem Staat Kinder getötet und gegessen hatte“. Im Jahr 1936, wurde er wegen der Morde an der 10-jährigen Grace Budd, dem 9-jährigen Francis McDonnell und dem 4-jährigen Billy Gaffney verurteilt und hingerichtet.

Die Details der Morde, sind nur für Leute mit STARKEN NERVEN zu ertragen! Vor seiner Hinrichtung, sprach Fish ganz ausführlich und detailiert über seine grausamen Morde. Er schickte auch einen Brief an die Mutter des getöteten Grace Budd, mit der puren Absicht ihr Leiden noch zu verstärken.

In dem Brief stand geschrieben: „Ich habe sie gepackt und sie sagte, sie würde es ihrer Mutter sagen. Zuerst zog ich sie nackt aus. Als sie getreten und gekratzt hat, würgte ich sie zu Tode und schnitt sie in kleine Stücke. Dann habe ich das Fleisch in mein Zimmer gebracht, gekocht und gegessen. Ich habe 9 Tage gebraucht, um sie komplett zu verspeisen.

Er gilt als einer der grausamsten Serienmörder der Geschichte.


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