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Unheimliche Schritte im Kinderzimmer

 
Pinky
Aktives Mitglied

das was ich hier schreibe, habe ich wirklich vor 5 Jahren so erlebt. Ich hoffe auf positives Feedback 😍 Und nun die Story......

 

Als ich 10 Jahre alt war, wurde mein Vater arbeitslos und wir mussten notgedrungen in eine kleinere Wohnung ziehen. Ich habe keine Geschwister und lebe nur mit meinem Vater zusammen. Meine Mutter ist, als ich 2 Jahre alt war an Krebs gestorben. Ich kann mich leider nicht mehr an sie erinnern, und das finde ich sehr traurig.

Das neue Haus, welches wir bezogen, hat mir gar nicht so gefallen. Es war ein ganz altes graues Haus, ( bestimmt 80 Jahre oder älter ) mit vielen Rissen in den Wänden. Es war allgemein sehr ungepflegt und vor dem Haus, war alles voller Unkraut und vergammelter Sträucher.
Die Treppen im Hausflur waren aus Holz und knarrten bei jeder Stufe, die W√§nde waren grau und √∂de und √ľberall bl√§tterte die Farbe ab. Die Wohnung selber hatte nur 2 Zimmer, war aber wenigstens frisch gestrichen. Ich habe mich von Anfang an, in diesem Haus nicht wohl gef√ľhlt und es auch meinem Vater gesagt.
Der sagte mir, dass es nur vor√ľbergehend sei, bis er wieder Arbeit h√§tte. Klar, nun bin ich 15 Jahre und wei√ü nat√ľrlich, dass die Mieten in diesem alten heruntergekommenden Haus besonders g√ľnstig waren und wir deshalb dorthin gezogen sind.
In der ersten Woche war noch alles in Ordnung. Aber dann, ausgerechnet abends, als mein Vater mich gegen 20 Uhr zu Bett brachte, fing der Spuk an. Ich bin mitten in der Nacht wach geworden, weil etwas in unserer Wohnung auf den Boden krachte. Es war ein sehr dumpfes lautes Geräusch, und die Wände haben ganz kurz, ich sag es mal so, leicht gebebt.
Ich selber hatte im dunklen zu viel Angst um nachzusehen und an Geister habe ich als 10 j√§hrige auch nicht gedacht. Aber ich wei√ü, dass ich mich damals gewundert hatte, dass von meinem Vater keine Reaktion kam. Das Ger√§usch war richtig laut, so das er es aufjedenfall h√§tte h√∂ren m√ľssen.
Ein paar Minuten später, machte ich meine Augen wieder zu und versuchte zu schlafen. Doch dann hörte ich ein leises, sanftes Tappen, in unmittelbarer Nähe meines Bettes. Es hörte sich an, als wenn jemand langsam und vorsichtig um mein Bett lief.
Geschockt sprang ich auf und saß kerzengrade im Bett und sah mich voller Panik um. Aber mein Zimmer war so dunkel, dass ich noch nicht mal richtig meine eigene Hand vor Augen sehen konnte. Diese Schritte wurden langsam immer schneller und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich kurzzeitig ein leises Stöhnen gehört habe.
Ich bin dann sofort vom Bett herunter, zum Lichtschalter gerannt und in der Panik, kurz vorher noch √ľber meine eigenen Schuhe gestolpert. Als ich das Licht endlich eingeschaltet hatte, war rein gar nichts zu sehen und die Schritte waren auch nicht mehr zu h√∂ren. Ich war die einzige Person in meinem Zimmer.
Ich dachte, dass ich mir das eingebildet hätte, machte das Licht wieder aus um mich wieder ins Bett zu legen. Aber als ich das Licht ausgeschaltet hatte, hörte ich wieder sofort diese unheimlichen Schritte in der Nähe meines Bettes.
Ich habe das Licht nat√ľrlich sofort wieder eingeschaltet und wie beim ersten mal, nichts mehr geh√∂rt. Ich bin dann zu meinem Vater gerannt, habe ihn geweckt und ihm alles erz√§hlt. Der hat mich nicht ernst genommen, war zu m√ľde um aufzustehen und nachzusehen und sagte nur, ich solle bei ihm schlafen, was ich nat√ľrlich gemacht habe. Denn ich wollte auf keinen Fall mehr zur√ľck in mein Zimmer.
Am n√§chsten Tag hatte ich keine Schule und fragte meinen Vater beim Fr√ľhst√ľck, ob er letzte Nacht das laute Ger√§usch geh√∂rt hat. Er sagte "nein" und fragte mich "was war denn?". Ich erz√§hlte ihm noch mal alles, was ich letzte Nacht erlebt hatte.
Er sagte zu mir, dass ich mir diese unheimlichen Schritte nur eingebildet hätte und sagte mir noch, dass es sowas nicht gibt. Mit "sowas" meinte er wohl Geister oder so etwas in der Art. Aber irgendetwas stimmte nicht mit meinem Vater, er war die ganze Zeit so komisch nachdenklich und schaute immer wieder auf den Boden. Ich dachte mir zuerst nichts dabei...
Der Tag verging so langsam und ich weiß noch, dass ich immer nervöser wurde. Dann kam die Schlafenzeit, und mein Vater brachte mich wie immer zu Bett. Ich war ziemlich nervös und das merkte er auch und sagte zu mir, dass ich keine Angst haben brauche, hier wäre nichts.
Ich konnte nat√ľrlich nicht einschlafen und hatte so eine Angst, dass ich die Schritte wieder h√∂ren w√ľrde. Ich konzentrierte mich in meinem dunklen Zimmer, die ganze Zeit auf irgendwelche Ger√§usche. Aber diese unheimlichen Schritte, konnte ich diesesmal nicht h√∂ren - zum Gl√ľck.
Irgendwann schlief ich ein und wachte morgens putzmunter wieder auf. Dann ist wochenlang erstmal nichts mehr passiert und ich habe angefangen, dieses seltsame Erlebnis zu vergessen.
Aber dann...
Das weiß ich noch genau. Es war an einem Sonntag, mein Vater war mit einem Kumpel unterwegs und ich war alleine zu Hause. Ich war nicht in meinem Kinderzimmer, sondern habe in dem Zimmer meines Vaters auf der Couch gesessen und Fern gesehen. Das Zimmer befand sich im hinteren Teil der Wohnung.
Ich kann es nicht anders beschreiben, aber pl√∂tzlich kam so eine seltsame Ruhe in mir auf und ich wurde leicht euphorisch. Ein paar Minuten sp√§ter, h√∂rte ich, wie unsere Wohnungst√ľre ganz langsam und vorsichtig aufging. Als die Wohnungst√ľre offen war, sp√ľrte ich, dass irgendjemand oder irgendetwas an der T√ľre stand. Sehen konnte ich die Wohnungst√ľre nicht, weil sich das Zimmer meines Vaters ganz hinten in der Ecke befand.
Ich wusste, dass es nicht mein Vater seien konnte, weil er mich 15 Minuten vorher angerufen hatte um mir zu sagen, das er sp√§ter nach Hause kommen w√ľrde. Ansonsten hatte wirklich kein anderer den Wohnungsschl√ľssel, au√üer wir beide. Ich hatte solche Angst und war total verzweifelt. Ich sa√ü v√∂llig verkrampft auf der Couch und mir stockte der Atem. Aber ich musste einfach nachsehen. Also bin ich von der Couch aufgestanden und erstmal ganz vorsichtig und leise zu der Zimmert√ľre geschlichen.
Mit einem schnellen Blick zur Seite, konnte ich dann die Wohnungst√ľre sehen. Diese war bis zum Anschlag ge√∂ffnet, aber niemand war dort. Ich wei√ü noch, dass ich zwei bis drei mal erfolglos Papa gerufen habe. So langsam erholte ich mich wieder und machte mich noch leicht √§ngstlich auf dem Weg zu der Wohnungst√ľre, um diese wieder zu schlie√üen.
Aber jetzt kommt der n√§chste Schock. Als ich vor der ge√∂ffneten Wohnungst√ľre stand und diese gerade schlie√üen wollte, h√∂rte ich, wie jemand meinen Namen fl√ľsterte. Dieses Fl√ľstern, kam aus dem Zimmer meines Vaters. Es kam aus diesem Zimmer, wo ich kurz zuvor auf der Couch sa√ü und Fern gesehen habe.
Ich hatte die Panik meines Lebens und mein Herz raste wie verr√ľckt. Ich bin ohne die Wohnungst√ľre zu schlie√üen nach drau√üen gerannt und habe an der Stra√üe auf meinen Vater gewartet. Der kam kurze Zeit sp√§ter mit dem Auto angefahren und schaute mir seltsamerweise nicht in die Augen und fragte mich auch nicht, warum ich drau√üen auf der Stra√üe bin.
Das war sehr eigenartig. Ich habe ihm drau√üen, vor unserer Haust√ľre alles erkl√§rt und ihm auch gesagt, dass ich aus seinem Zimmer eine Stimme geh√∂rt habe. Wir sind dann beide zusammen in die Wohnung gegangen und er lief sofort in sein Zimmer, w√§hrend ich im Flur wartete. Er sagte aber nur, "hier ist nichts".
Mein Vater hat sich wirklich sehr seltsam verhalten, so kannte ich ihn gar nicht. Ich wei√ü noch, dass es langsam dunkel wurde und mein Vater sehr lange telefoniert hatte. Kurz nach dem Telefonat, ist er zu mir gekommen und sagte "wir schlafen heute bei der Oma". Ich k√ľrze die ganze Geschichte jetzt mal hier ab, sonst hat die niemals ein Ende.
Wir haben dann bei meiner Oma geschlafen und waren nie wieder in dieser Wohnung. Wir wohnen mittlerweile wieder in einem anst√§ndigen Haus, und derartige Vorf√§lle sind bis Dato nicht mehr vorgekommen. Bis zum heutigen Tage, haben mein Vater und ich kein einziges Wort, √ľber diese unheimlichen Erlebnisse verloren.
Auch wenn mein Vater nicht dar√ľber spricht und nie etwas gesagt hat, wei√ü ich genau, dass er in dieser Wohnung auch, nicht erkl√§rbare Dinge erlebt/gesehen hat. Wir sind nicht ohne Grund, bei Nacht und Nebel aus der Wohnung gefl√ľchtet.

Aber eins wei√ü ich jetzt - Geister gibt es doch! Sie sind unter uns! Auch in deiner Wohnung 😉¬†

 

Dieses Thema wurde geändert Vor 2 Wochen von Pinky
Dieses Thema wurde geändert Vor 2 Wochen 4 mal von Balthasar
Zitat
Themenstarter Veröffentlicht : 28. März 2021 19:32
Neues Mitglied

recht gut geworden, aber sag mal ehrlich, ist dir das wirklich so passiert ūüôā

AntwortZitat
Veröffentlicht : 28. März 2021 21:20
Pinky
Aktives Mitglied

ok, ich kann schon verstehen, dass du an der Glaubw√ľrdigkeit meiner Geschichte zweifelst. Aber es ist nichts ausgedachtes und alles genauso geschehen. Ich bin nicht verr√ľckt, oder habe mir die Sachen eingebildet. In dieser Wohnung sind wirklich paranormale Sachen passiert.

LG Pinky

AntwortZitat
Themenstarter Veröffentlicht : 28. März 2021 22:05
Neues Mitglied

ich fand die story auch ok. Wenn ich du w√§re w√ľrde ich mit deinem Vater mal √ľber die sache reden. Mich w√ľrde interessieren, was er genau erlebt hat. Vielleicht ist ja auch ein geist um sein Bett geschlichen. 😫¬†

AntwortZitat
Veröffentlicht : 28. März 2021 23:31
Pinky
Aktives Mitglied
Veröffentlicht von: @lita98

Vielleicht ist ja auch ein geist um sein Bett geschlichen. 😫¬†

machste dich √ľber mich lustig? Es haben sicherlich noch andere Leute paranormale Sachen erlebt nur die wenigsten reden dr√ľber.

Veröffentlicht von: @lita98

Wenn ich du w√§re w√ľrde ich mit deinem Vater mal √ľber die sache reden.

Ih werde das Thema irgendwann noch mal ansprechen, aber erst wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist.

AntwortZitat
Themenstarter Veröffentlicht : 29. März 2021 8:00
Aktives Mitglied

also mir hat sie nicht gefallen. Viel zu Klischeehaft und mit wenig Spannung geschrieben. Nicht sauer sein, so was ist halt geschmacksache.

Die grammatik sagt mir auch nicht zu. Sorry, aber ist so

AntwortZitat
Veröffentlicht : 3. April 2021 17:12
Pinky
Aktives Mitglied

ok, ich kann nicht jedermann gerecht werden. Ich werde mir bei meiner zweiten Geschichte mehr M√ľhe geben. Ich versprech's.

AntwortZitat
Themenstarter Veröffentlicht : 4. April 2021 7:38
Aktives Mitglied

was gruseliges mit kreaturen oder monster wäre gut. Mach das mal bitte.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 5. April 2021 22:11